Im Wald, im Holzhaus

Gedichte
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Inhaltsangabe
Als vor einem Jahr die Viren-Katastrophe über uns kam, begann Michael Krüger, mit einer schweren Gürtelrose geschlagen, gerade eine Therapie gegen seine Leukämie. Und weil seine Immunabwehr auf null stand und ihn ein ferner Husten umgeworfen hätte, musste er sich von Menschen fernhalten. Er lebt seither in einem Holzhaus in der Nähe des Starnberger Sees. Von dort hat er seine poetischen Botschaften geschickt, Meditationen aus der Quarantäne, die viele Monate lang im Magazin der Süddeutschen Zeitung abgedruckt wurden und eine große Resonanz fanden.
Fünfzig Blicke auf die Natur und die „Natur“, auf die unmittelbare Umgebung eines eingeschränkten Lebens und über den Horizont hinaus, aber auch Blicke nach innen, auf Vergänglichkeit, Krankheit und Tod.
Und weitere Gedichte aus dieser Zeit enthält der Band, dessen letztes einen Rat bereithält: „Man muss Umwege nehmen, viele, nicht alle, / um das Ziel nicht zu schnell zu erreichen. / Das Ziel? / (…) Jetzt bloß keine Angst kriegen und stehen bleiben, / denn dann war der ganze Umweg für die Katz.“
Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 20.07.2021
  • Autor/Autorin: Michael Krüger
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 2
  • Verlag: Suhrkamp
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 245/160/15 mm
  • Seitenanzahl: 116
  • ISBN: 9783518430057
Darum lohnt sich dieses Buch

Die Quarantäne-Gedichte aus dem Magazin der Süddeutschen Zeitung

Pressestimmen
»Diese sensiblen, mitunter tagebuchartigen Texte prägen reflexive Passagen, Vanitas-Motive, umfangreiche Lektüreimpulse, Alltagsaktivitäten und Einsamkeitsbilder.«
Maria Renhardt, Die Furche, 15. September 2022
»Im Wald, im Holzhaus sind Krügers verstreute Papiere glücklich versammelt. In einem Buch, das erhellend herausragt als Solitär ...«
Manfred Osten, DIE WELT, 30. Dezember 2021
»... tröstlich und erhellend.«
Roman Bucheli, Märkische Oderzeitung, 5. Dezember 2021
»Krügers Gedichte verbinden zwei Sphären, die auf ihre Weise sehr vergänglich und zugleich gerade in dieser ephemeren Art ein tröstlicher Beistand sind: die Vögel zum einen als die Sänger unter den Tieren und die Dichter zum anderen als die Sänger unter den Menschen. Vor beiden verneigt sich Michael Krüger. ... Man lernt mit [den Vögeln] noch einmal neu das Alphabet der Natur zu buchstabieren.«
Roman Bucheli, Neue Zürcher Zeitung, 18. November 2021
»Es hat eine eigentümliche Bewandtnis mit diesen Gedichten: Mach richtet sich ein, wird süchtig nach ihnen ... Vermutlich verdankt sich diese Suchtgefahr der scheinbaren Mühelosigkeit, mit der Krüger formuliert - und seiner Fähigkeit, scharfsinnige Reflexionen aus noch so kleinen Begebenheiten zu entwickeln.«
Gerrit Bartels, Der Tagesspiegel, 24. Oktober 2021
»Mit Aufmerksamkeit und Demut, Hochachtung und poetischer Meisterschaft, mit Trauer und Lebenslust, Humor und tragischer Resignation zugleich. Unweigerlich ziehen die Texte einen in den lyrischen Kosmos Michael Krügers hinein. Keine Chance, ihm zu entkommen.«
Sabine Dultz, Münchner Merkur, 27. August 2021
»Krüger ist ein melancholischer Naturbeschwörer. Er besingt keine Idyllen, sondern die Schönheit mit all ihren Abgründen, mit allem Verworrenen und Düsteren, das sie birgt.«
Ulrich Rüdenauer, SWR2, 18. Juli 2021
»Eindrucksvolle Naturbetrachtungen und tiefsinnige Reflexionen ... von zauberhafter poetischer Kraft und großer Eindringlichkeit.«
Heiko Buhr, Lebensart im Norden
»Michael Krüger überzeugt auch in diesen späten Gedichten wieder mit der für ihn typischen Verbindung von Alltagssprache und metaphorischer Verdichtung und mit seiner leisen Melancholie.«
Ronald Schneider, ekz.bibliotheksservice
»... ein kontemplativer poetischer Überlebensbericht von umfassender Schönheit. Bewundernswert, mit welch heiterer Gelassenheit sich Krüger hier am Ufer des Flusses Styx bewegt.«
Lesart
Herstellerinformationen
Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de
Tel: +49 30 740 744 0

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Die Krähen von Corbara

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»Als ich kürzlich in Hubert Burdas Atelier seine Blätter und Bilder mit den korsischen Motiven durchsah, kam mir die Idee zu diesem Buch. Über die Küste, das sich in immer anderen Farben und Formen präsentierende Meer … und über die Mythen, Bräuche und bis heute erzählten Legenden der Insel habe ich immer wieder in meinen Gedichten geschrieben, die nun die Bilder begleiten«, schreibt Michael Krüger im Nachwort.
Krügers Freund Hubert Burda hat auf der Isola Rossa im Nordwesten Korsikas ein Haus gebaut, in dem er viele Sommerferien verbringt – und malt. Für den Verleger und Kunsthistoriker war Malerei von Anfang an die vitalste Inspiration seines Lebens. In diesem Haus ist Michael Krüger mit seiner Frau Ariane zu allen Jahreszeiten Gast gewesen – und hat Gedichte geschrieben.
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