Im Spiegel der Bücher

Gesammelte Essays I
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Inhaltsangabe

Jorge Luis Borges konnte nicht erzählen, ohne zu denken, und nicht denken, ohne zu erzählen. Und so ist es müßig, sich zu überlegen, ob nun die Erzählungen das Hauptwerk von Borges sind oder die Essays, sind die Grenzen zwischen den Genres bei ihm doch gewollt durchlässig. Neben der erzählerischen Meisterschaft und Fabulierlust zeichnet Borges’ Essays die Breite seiner Themen aus. Ob er über die Nichtigkeit der Persönlichkeit nachdenkt, über die Kabbala, die Dauer der Hölle oder die Ewigkeit, ob er eine Kunst des Schmähens skizziert oder die Geschichte des Tangos, immer faszinieren seine Essays durch die Klarheit der Sprache und die Souveränität seiner Gedankengänge, wobei sie nie belehrend oder trocken sind, sondern – ganz im Gegenteil – durch erhellende Geistesblitze bezaubern und vor Selbstironie sprühen.

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 20.05.2027
  • Autor/Autorin: Jorge Luis Borges
  • Übersetzung: Gisbert Haefs (aus dem Spanischen)
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 1
  • Verlag: Kampa Verlag
  • Sprache: Deutsch
  • Seitenanzahl: 864
  • ISBN: 9783311102311
Pressestimmen
»Die Essays von Jorge Luis Borges gehen auf die Jagd nach hell aufleuchtenden Gedankenblitzen.« Iso Camartin »Die Essays von Borges sind ein unverbrüchlicher Teil seines Werks.«
Holger Kreitling / Die Welt
Herstellerinformationen
Schöffling & Co. Verlagsbuchhandlung GmbH
Kaiserstraße 79
60329 Frankfurt am Mai
DE

Email: info@schoeffling.de

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Für Jorge Luis Borges, der sich die Welt gern als unendliche Bibliothek vorstellte, war Lesen wichtiger als Schreiben: »Manchmal neige ich zu der Überzeugung, dass die guten Leser noch geheimnisvoller und seltenere Vögel sind als die guten Autoren.« Borges selbst war mehr als ein guter Leser, zweifelsohne war er einer der größten Leser aller Zeiten. Und so widmen sich die meisten seiner Essays Büchern, Autoren, Lektüreerfahrungen. Zusammen formen sie einen faszinierenden Weg durch die Weltliteratur: von der Göttlichen Komödie und Don Quijote bis zu Kafka, dessen Genie Borges als einer der Ersten erkannte, oder der Kriminalliteratur, für die er zeitlebens eine Schwäche hatte. Im zweiten Band der Gesammelten Essays kreisen Borges’ Gedanken aber nicht nur um literarische Themen, sondern auch um das Problem der Zeit, des Traums und der Unsterblichkeit. Egal wie groß die Themen, wie hochtrabend seine Einfälle – Borges als Essayist bleibt immer eins: wunderbar lesbar.

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