Etwa die Hälfte der deutschen Bevölkerung erkrankt im Laufe ihres Lebens an Krebs. Diesen Menschen und ihren Angehörigen zu helfen ist die wichtigste Aufgabe der Deutschen Krebshilfe, die 1974 gegründet wurde. Die geradezu revolutionäre Idee Mildred Scheels hat seitdem viel bewegt: Sie hat nicht nur zu einer Enttabuisierung der Volkskrankheit beigetragen, sondern auch die Forschung und Behandlung nach vorne gebracht. Zum 50. Jahrestag blickt Heike Specht auf die Geschichte dieser Organisation, schaut auf die Herausforderungen der Zukunft und lässt prominente Betroffene zu Wort kommen.
Produktdetails
Erscheinungsdatum: 11.01.2024
Autor/Autorin: Heike Specht
Format: E-Book
Dateiformat: EPUB
Kopierschutz: Wasserzeichen
Dateigröße: 27.5 MB
Verlag: PIPER EBOOKS
Sprache: Deutsch
Umfang: 256 Seiten
ISBN: 9783492604727
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Kompatibilität: Kompatibel mit EPUB-fähigen E-Readern und Apps.
Die Familie Feuchtwanger vollzog im 19. und frühen 20. Jahrhundert einen spektakulären Aufstieg von der Fürther Provinz ins Großbürgertum der Residenzstadt München. Ein Aufstieg, der undenkbar gewesen wäre ohne vier Generationen starker Frauen, die die Familiengeschicke durch die historischen Wirren lenkten, als knallharte Geschäftsfrauen, zum Teil auch als echte Pionierinnen. Heike Specht erzählt die Geschichte der Feuchtwangers aus der weiblichen Perspektive und berichtet von außergewöhnlichen Lebensentwürfen aus fast 200 Jahren. Denn hinter großen Familien stecken oft mächtige Frauen.
Es sind die 70er und Catharina denkt gar nicht daran, sich zu fügen
Mit ihrer eingeschworenen Frauen-Clique, einigen Gin Tonics und noch mehr Zigaretten manövriert sich die Politikerin Catharina Cornelius im Bonn der späten 70er hinreissend klug durch den Sumpf der Altherren-Elite. Als die Liberale aber völlig überraschend zur Außenministerin und Vizekanzlerin wird, reiben sich überrumpelte Kollegen in höchsten Regierungskreisen fassungslos die Augen. Die konservative Opposition überschlägt sich mit hämischen Kommentaren. Die Herren Journalisten lächeln süffisant und spitzen die Feder. Frauen und Männer im ganzen Land blicken erstaunt auf die zierliche Frau mit den extravaganten Halstüchern, die langen Haare stets zu einem eleganten Chignon zusammengesteckt.
Schon bald fordern dramatische Umwälzungen neue Antworten. Von Bonn bis Teheran steht die Außenministerin im Sturm von Ereignissen, die so viel größer sind als sie selbst und sie muss erkennen, dass es immer einen Preis hat, sich die Freiheit zu nehmen. Ein Muss für Fans starker Frauenfiguren.
»Heike Specht ist Deutschlands lässigste Historikerin.« Micky Beisenherz
»Fundiert, unterhaltsam, mitreißend – absolute Leseempfehlung!"« Miriam Hollstein/Stern
Dies ist nicht nur ein Blick zurück. Dies ist ein Weckruf.
Männer in goldprotzenden Amtszimmern und panzergleichen Autos, Gesetze zur Einschränkung von Frauenrechten, Manfluencer und wachsender Frauenhass – weltweit ist eine bestimmte Art männlicher Breitbeinigkeit wieder unverkennbar auf dem Vormarsch. Die Gleichberechtigung steht unter massivem Druck, und es droht ein Backlash. Dieses Muster ist nicht neu: Immer wieder trieben Frauen Veränderungen voran, nur um anschließend mundtot gemacht und aus der Geschichte herausgeschrieben zu werden.
Von frühen Christinnen über französische Revolutionärinnen bis zu den mutigen Iranerinnern, die heute auf die Straße gehen, erzählt Heike Specht von der Kraft weiblicher Ideen und Taten, die die Welt veränderten. Sie macht Ausgelöschtes sichtbar und entlarvt das Märchen von der »natürlichen« Ungleichheit. Wir stehen an einem Kipppunkt – die Geschichte darf sich nicht noch einmal wiederholen.
»Mit feiner Beobachtungsgabe macht Heike Specht Geschichten von Frauen sichtbar und erinnert uns daran, dass wir auf den Schultern von Riesinnen stehen. Ein Weckruf, dieses Erbe zu verteidigen und fortzuführen – trotz und gerade wegen all der Widerstände.« Düzen Tekkal
»Deutschlands lässigste Historikerin.« Micky Beisenherz