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Wie wir Fettfeindlichkeit bekämpfen können | "Die Philosophin Kate Manne rechnet mit dem Schlankheitswahn ab." Der Spiegel | Das gefeierte Debattenbuch aus den USA
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Inhaltsangabe

Bis heute weiß Kate Manne genau, was sie zu jedem wichtigen Anlass in ihrem Leben wog: an ihrem Hochzeitstag, an dem Tag, an dem sie Professorin wurde, an dem Tag, an dem ihre Tochter geboren wurde. Solange sie denken kann, wollte sie dünner sein. Sie wurde wegen ihres Gewichts belächelt und gemobbt. Und sie hat darauf reagiert: mit extremen Diäten. Manne versteht sich als feministische Philosophin, aber dem kulturellen Gaslighting, das dazu zwingt, den Hunger zu ignorieren, konnte sie sich nicht entziehen. Nun hat sie diesem Thema ein international gefeiertes Buch gewidmet, dass intime Geschichten mit wissenschaftlichen Analysen und scharfsinnigen philosophischen Einsichten verbindet.

Manne untersucht, wie Fettfeindlichkeit funktioniert, wie sie uns dazu bringt, verheerende Annahmen über die Attraktivität, die Stärken und den Intellekt einer Person zu treffen, und wie sie sich mit anderen Systemen der Unterdrückung überschneidet. Fettphobie ist verantwortlich für Lohnunterschiede, medizinische Vernachlässigung und schlechte Bildungsergebnisse. Sie ist eine Zwangsjacke, die unsere Freiheit einschränkt. Daher muss sie bekämpft werden mit einer neuen Politik der »Körperreflexivität«, die klarmacht, dass unsere Körper in der Welt für uns selbst existieren – und für niemanden sonst.

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 19.11.2025
  • Autor/Autorin: Kate Manne
  • Übersetzung: Karin Wördemann (aus dem Englischen)
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 1
  • Verlag: Suhrkamp
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 222/144/32 mm
  • Seitenanzahl: 350
  • ISBN: 9783518588383
Darum lohnt sich dieses Buch
  • Finalist National Book Award 2024
  • Von der angelsächsischen Presse gefeiertes Debattenbuch
Pressestimmen
»Die Moralphilosophin Kate Manne hat ein furioses Buch über strukturelle Feindlichkeit der Gesellschaft gegenüber mehrgewichtigen Menschen geschrieben.«
Bernhard Heckler, Süddeutsche Zeitung, 3. Januar 2026
»Es ist ein umkämpftes Forschungsfeld, in das sich Manne mit dem Trotz einer Frau hineinwirft, die selbst gehungert und wieder damit aufgehört hat.«
Jolinde Hüchtker, DIE ZEIT, 26. November 2025
»Die Philosophin Kate Manne rechnet mit dem Schlankheitswahn ab.«
Barbara Vorsamer, DER SPIEGEL, 26. November 2025
»Kate Manne reißt die Festung der westlichen Fettphobie nieder. Größe zeigen ist ein Projekt der Dekonstruktion, Archäologie und Fürsorge.«
Los Angeles Review of Books, 28. April 2025
»Manne schreibt in erschütternden Details über ihre eigenen Erfahrungen mit Diskriminierung und dem Kreislauf der schockierenden Essstörung.«
The New Statesman, 28. April 2025
»Eine elegante und faszinierende neue Sichtweise auf ein oft vernachlässigtes Gebiet der feministischen Forschung. Größe zeigen ist ein perfektes Manifest für eine Generation, die um ihre Selbstbestimmung ringt.«
The Washington Post, 28. April 2025
»Ihr Buch ist Memoir, Analyse und Kampfansage in einem – voller Zorn und Schmerz, politischen Argumenten und philosophischem Scharfsinn.«
Sabine Rohlf, Missy Magazin
Herstellerinformationen
Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de
Tel: +49 30 740 744 0

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Was genau ist Misogynie? Worin besteht der Unterschied zum Sexismus? Und wieso bleibt sie bestehen, wenn sexistische Geschlechterrollen im Schwinden begriffen sind? Kate Manne zeigt in ihrem viel diskutierten Buch, wie Misogynie in der Politik und im öffentlichen Leben verankert ist. Sie entwickelt ein Verständnis, das Misogynie als den Versuch auffasst, eine Unterscheidung zu treffen zwischen den »schlechten« Frauen, die die männliche Vorherrschaft angreifen, und den »guten«, die den Männern die aus ihrer Sicht zustehende Anerkennung und Fürsorge zukommen lassen. Die »guten« Frauen werden geduldet, wohingegen die »schlechten« kontrolliert, unterworfen und zum Schweigen gebracht werden müssen.

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