Teil der Reihe: C.H.BECK Wissen (Band 2948)

Globalgeschichte des Mittelalters

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Inhaltsangabe
DIE ERSTE GLOBALGESCHICHTE DES MITTELALTERS IN KURZFORM

Das mittelalterliche Jahrtausend zwischen 500 und 1500 nach Christus wird in diesem Band erstmals in konziser Form globalgeschichtlich dargestellt. Er zeigt die Vielfalt teils damals unverbunden nebeneinander existierender Welten, aber auch eingehend das zusammenhängende große Gebiet von Europa, Nordafrika und Asien mit seiner Durchdringung verschiedener Weltreligionen und Kulturen, seinen wechselnden politischen Grenzen und seiner Vernetzung durch den Fernhandel.
Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 24.08.2023
  • Autor/Autorin: Michael Borgolte
  • Reihe: C.H.BECK Wissen, Teil 2948
  • Einband: Taschenbuch
  • Auflage: 1
  • Verlag: C.H.Beck
  • Sprache: Deutsch
  • Seitenanzahl: 128
  • ISBN: 9783406803772
Pressestimmen
»Die hier erzählte Globalgeschichte des Mittelalters schließt eine Lücke in der Historiographie. Sie sollte in Zukunft zum Ausgangspunkt für weitere interdisziplinäre Forschungsansätze werden, mit denen die grenzüberschreitenden Prozesse des gegenseitigen Austauschs zwischen Völkern und Kulturen stärker betont und eine veraltete eurozentrische Sichtweise auf die Weltgeschichte zugunsten einer globalgeschichtlichen Perspektive überwunden werden …«
kulturbuchtipps.de
Herstellerinformationen
Verlag C.H.Beck GmbH & Co. KG
Wilhelmstraße 9
80801 München
DE

Email: produktsicherheit@beck.de
Tel: +49 89 38189-0

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DIE ENTSTEHUNG DER GLOBALEN INFRASTRUKTUR IM MITTELALTER

Die globalisierte Welt der Gegenwart mit ihren Orientierungskrisen erfordert eine Neubestimmung auch des Mittelalters jenseits eurozentrischer Blickverengungen. Michael Borgolte zeigt in seiner magistralen Darstellung, dass Europa zwar stets ein Teil der größten «Welt» von drei Kontinenten Europa, Asien und Afrika war, aber sich erst in einem langanhaltenden historischen Prozess aus seiner globalen Randposition befreien und zur eigenständigen Gestaltungsmacht werden konnte. Der bedeutende Mediävist legt damit nichts Geringeres vor als die erste Globalgeschichte der mittelalterlichen Welt.
Anders als heute war die mittelalterliche Welt noch nicht global vernetzt. Sie war geprägt von zahlreichen Lebenswelten, die sich inselartig über den Globus verteilten, von Amerika bis China, im Nordmeer und Pazifik, unterschiedlich verdichtet in Europa und Afrika. Doch diese Inseln waren nicht alle isoliert. Es entstanden zahlreiche wirtschaftliche, kulturelle und religiöse Verbindungen von einer Intensität und Weite, die der Antike noch unbekannt waren. Mit stupender Gelehrsamkeit entfaltet Michael Borgolte in seinem Buch ein Panorama dieser Welten des Mittelalters und verknüpft sie zu einer Globalgeschichte, wie sie auch international noch nie geschrieben worden ist.

  • Die erste Globalgeschichte der mittelalterlichen Welt
  • Im Zentrum steht ein Interaktionsraum Europa, Asien und Afrika
  • Von einem Topstar der deutschen Mediävistik
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