Geschichte der Schweiz

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Inhaltsangabe
Direkte Demokratie und Neutralität, der Zusammenhalt unterschiedlicher Sprachgruppen, Wohlstand, Weltoffenheit, Sauberkeit: Das sind nur einige der Tugenden, für die die Schweiz weltweit bewundert wird. Am besten lassen sich diese Besonderheiten im historischen Rückblick verstehen. Volker Reinhardt schildert die Geschichte der Eidgenossenschaft vom Bundesschluss der "Urkantone" bis zur allmählichen europäischen Integration in der Gegenwart. Dabei fragt er auch nach dem Selbstverständnis der Schweiz als auf sich selbst gestellte wehrhafte Nation.
Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 30.01.2026
  • Autor/Autorin: Volker Reinhardt
  • Format: E-Book
  • Dateiformat: EPUB
  • Kopierschutz: Wasserzeichen
  • Dateigröße: 574 KB
  • Auflage: 7. Auflage
  • Verlag: C.H.BECK
  • Sprache: Deutsch
  • Umfang: 128 Seiten
  • ISBN: 9783406847028
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Herstellerinformationen
Verlag C.H.Beck GmbH & Co. KG
Wilhelmstraße 9
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Sich immer eine Hintertür offen halten, nie alles von sich preisgeben, die Dinge plötzlich von ganz anderer Seite betrachten: Volker Reinhardt erzählt das Leben des philosophischen Virtuosen Montaigne konsequent in seinem historischen Kontext, der Zeit der Bürgerkriege in Frankreich. So erhält der Parlamentsrat, Romreisende, Bürgermeister von Bordeaux und Kammeredelmann scharfe Konturen, und wir können den Philosophen in seinem Schlossturm, der mit souveräner Distanz auf sich und die Welt blickt, besser verstehen. Schloss Montaigne, auf dem Höhepunkt der Bürgerkriege: Es klopft. Ein Mann wurde überfallen und begehrt eilig Einlass. Nach und nach treffen seine Begleiter ein. Montaigne schöpft Verdacht: ein trickreicher Überfall! Doch er lässt alle gastfreundlich ein. Die Naivität des Schlossherrn erweicht schließlich den Anführer, der das Signal zum Abzug gibt. Der Krieg zwingt zu unkonventionellen Überlebensstrategien. Montaigne empfiehlt mit dieser Episode "Natürlichkeit" im Verhalten und zugleich kluge Verstellung. Das ist auch die Strategie seiner Essays: Ob er über Freundschaft und Ehe, gute Gespräche und Erziehung oder über seine Krankheiten, Spleens und Obsessionen schreibt, immer wirkt er ganz arglos und spielt doch mit seinen Lesern. Bisher wurde die Biographie Montaignes meist aus seinen verführerisch authentisch klingenden Schriften abgeleitet. Volker Reinhardt geht den umgekehrten Weg und macht von Montaignes Leben aus die Essays neu verständlich: als eine Überlebensphilosophie in Zeiten der Gewalt, die uns bis heute direkt anspricht.
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