Teil der Reihe: Fischer Taschenbibliothek

Gegen den Hass

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Inhaltsangabe

Carolin Emcke, eine der wichtigsten Intellektuellen der Gegenwart, äußert sich in ihrem engagierten Essay »Gegen den Hass« zu den großen Themen unserer Zeit: Rassismus, Fanatismus, Demokratiefeindlichkeit. In der zunehmend polarisierten, fragmentierten Öffentlichkeit dominiert vor allem jenes Denken, das Zweifel nur an den Positionen der anderen, aber nicht an den eigenen zulässt. Diesem dogmatischen Denken, das keine Schattierungen berücksichtigt, setzt Carolin Emcke ein Lob des Vielstimmigen, des »Unreinen« entgegen — weil so die Freiheit des Individuellen und auch Abweichenden zu schützen ist. Allein mit dem Mut, dem Hass zu widersprechen, und der Lust, die Pluralität auszuhalten und zu verhandeln, lässt sich Demokratie verwirklichen. Nur so können wir den religiösen und nationalistischen Fanatikern erfolgreich begegnen, weil Differenzierung und Genauigkeit das sind, was sie am meisten ablehnen.
Für alle, die überzeugende Argumente und Denkanstöße suchen, um eine humanistische Haltung und eine offene Gesellschaft zu verteidigen.

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 23.01.2019
  • Autor/Autorin: Carolin Emcke
  • Reihe: Fischer Taschenbibliothek
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 3. Auflage
  • Verlag: FISCHER Taschenbuch
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 145/93/19 mm
  • Seitenanzahl: 272
  • ISBN: 9783596522217
Darum lohnt sich dieses Buch
  • Mehrere Monate auf der SPIEGEL-Bestsellerliste
  • Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2016
Pressestimmen
»Wenn ihr Ton nicht so sanft wäre, ließe sich von einer scharfen Diagnose sprechen, scharfsinnig jedenfalls ist sie, klug und differenziert.«
Tobias Schwartz, tip Berlin, 3. November 2016
»›Gegen den Hass‹ ist ein leises, aber vehementes Plädoyer für gesellschaftliche Pluralität und Empathie - und nicht zuletzt eine Anrufung der Phantasie.«
Miriam Hefti, NZZ am Sonntag, 30. Oktober 2016
»nicht nur präzise, sondern auch mit großer sprachlicher Eleganz«
Carsten Otte, Südwestrundfunk SWR 2, 24. Oktober 2016
»in allerersten Umrissen eine sozialphilosophische Theorie der Demokratie«
Uwe Justus Wenzel, Neue Zürcher Zeitung, 24. Oktober 2016
»Eine Begründung der Demokratie aus der Verletzbarkeit jedes Einzelnen: Das ist Carolin Emckes Antwort auf den wiedererwachten Willen zur Verletzung.«
Patrick Bahners, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14. Oktober 2016
Herstellerinformationen
S. Fischer Verlag GmbH
Hedderichstraße 114
60596 Frankfurt am Main
DE

Email: produktsicherheit@fischerverlage.de

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Wer sind wir? Wer können wir sein, wer wollen wir sein,
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Entdecken wir das Begehren oder entdeckt das Begehren uns? Wie frei sind wir, unser Begehren zu leben? Hat es nur eine Form oder ändert es sich, wird tiefer, zarter, radikaler?
In ihrem so persönlichen wie analytischen Text schildert Carolin Emcke das Suchen und die allmähliche Entdeckung des eigenen, etwas anderen Begehrens. Sie erzählt von einem homosexuellen Coming of Age, von einer Jugend in den 1980er Jahren, in der über Sexualität nicht gesprochen wurde. Sie buchstabiert die vielen Dialekte des Begehrens aus, beschreibt die Lust der Erfüllung, aber auch die Tragik, die gesellschaftliche Ausgrenzung dessen, der sein Begehren nicht artikulieren kann. Eine atemberaubend ehrliche Erzählung, die gleichermaßen intim wie politisch ist.

»Ein eindrückliches Buch über Liebe und Freiheit.«
Jens Bisky, Süddeutsche Zeitung

»Carolin Emcke (…) arbeitet mit einer gedanklichen und sprachlichen Präzision, die ihresgleichen sucht, und einem intellektuellen Mut, der bewundernswert ist.«
Heribert Prantl

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