Für Russland ist Europa der Feind

Warum meine Heimat mit dem Westen gebrochen hat | "Pflichtlektüre!" Markus Lanz
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Inhaltsangabe

Wie kommt es, dass Wladimir Putins imperiale Komplexe und aggressive Wunschträume sich in der russischen Gesellschaft als mehrheitsfähig erweisen, warum gab es unter Russen, auch unter Auslandsrussen, so viel Kriegsbegeisterung, warum fällt der offiziell propagierte Hass gegen die Ukrainer, die Amerikaner, die Europäer auf so fruchtbaren Boden?


Der gebürtige Moskauer und in Köln lebende russische Journalist Andrey Gurkov geht in seinem Buch den historischen, kulturellen, politischen und massenpsychologischen Gründen für dieses Phänomen auf den Grund. Zugleich warnt er eindringlich vor der illusorischen Erwartung, es könne nach einem Ende des Ukrainekriegs eine Wiederherstellung früherer Beziehungen Deutschlands bzw. Europas zu Russland geben – die russische Gesellschaft sieht sich längst nicht mehr als Teil der europäischen Wertegemeinschaft, Europa ist zum Feindbild geworden. Andrey Gurkovs Blick auf sein Heimatland ist so analytisch wie schonungslos – schonungsloser als ihn möglicherweise deutsche Autorinnen und Autoren wagen würden.


»Den Europäern und vor allem den Deutschen darf nicht noch einmal der Fehler unterlaufen, im Russischen sträflich das latent aggressive Großrussische, das der Putinismus freigesetzt und angefacht hat, zu übersehen und zu unterschätzen.« Andrey Gurkov

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 10.04.2025
  • Autor/Autorin: Andrey Gurkov
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 4. Auflage
  • Verlag: Kiepenheuer & Witsch
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 210/133/28 mm
  • Seitenanzahl: 288
  • ISBN: 9783462007282
Darum lohnt sich dieses Buch
  • Ein Buch, das nicht Putin ins Zentrum stellt, sondern fundiert und überzeugend erklärt, wie sich die russische Gesellschaft gewandelt hat und was für Konsequenzen das hat.
  • Das Verhältnis zu Russland wird 2025 ein wichtiges Thema im Bundestagswahlkampf sein.
  • Ein leidenschaftliches Plädoyer für Europa, zu dem Russland nicht mehr gehört und gehören will.
Pressestimmen
»Andrey Gurkov (...) scheint dafür prädestiniert zu sein, die russische Gesellschaft zu spiegeln: Er kennt sie von innen (...) Seine Antworten wirken an Klarheit kaum übertreffbar.«
Thomas Speckmann, FAZ, 9. Dezember 2025
»Pflichtlektüre!«
Markus Lanz, ZDF Markus Lanz, 23. Oktober 2025
»Ein kluger, tiefgründiger Beitrag zur Frage, wie Russland auf Europa blickt ‒ und vice versa. (...) Die Lektüre des Buches bietet einen dringend benötigten Reality-Check.«
Yelisaveta Landenberger, taz, 29. Juli 2025
»Dieser Putinismus [...] ist sehr sehr stabil und sehr erfolgreich. So beschreibt er das auch in einem sehr guten Buch.«
Markus Lanz, ZDF Markus Lanz, 23. Juli 2025
»Sein neues Buch [...] ist mehr als eine schonungslose Darstellung des Putinismus. Es ist Ausdruck seines persönlichen Entsetzens über die fatalen Fehlentwicklungen seines Heimatlands [...]«
Ulrich M. Schmid, NZZ, 20. Juli 2025
»Ein Buch, das aufrüttelt, und ein starkes Plädoyer dafür, endlich die rosaroten Brillen abzunehmen und den unbequemen Wahrheiten ins Gesicht zu blicken.«
kulturbuchtipps.de, 14. April 2025
Herstellerinformationen
Verlag Kiepenheuer & Witsch GmbH & Co. KG
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

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