Fragmente einer Sprache der Liebe

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Taschenbuch
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Inhaltsangabe

Achtzig Stichworte greift Roland Barthes auf, deren sich das liebende Subjekt bedient – von »Abhängigkeit« bis »Zugrundegehen«, von »Zärtlichkeit« bis »anbetungswürdig«. Es entsteht eine Art Topik der Liebesbeziehung aus lauter kleinen, in sich geschlossenen Elementen, sogenannten Figuren, die einen belanglosen Zwischenfall wie zum Beispiel das Ausbleiben eines Telefonanrufs ebenso umfassen wie die verzückte Hingerissenheit der Liebe auf den ersten Blick.

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 26.10.1988
  • Autor/Autorin: Roland Barthes
  • Übersetzung: Hans-Horst Henschen (aus dem Französischen)
  • Einband: Taschenbuch
  • Auflage: 21
  • Verlag: Suhrkamp
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 176/108/16 mm
  • Seitenanzahl: 279
  • ISBN: 9783518380864
Pressestimmen
»Roland Barthes' letztes Werk ist damit nicht nur eine unverzichtbare methodische Grundlage für jeden Literaturwissenschaftler Und Deutschlehrer, sondern es verschafft jedem Leser einen höchst informativen Einblick ins menschliche Denken und entwirrt auf erhellende Weise die unergründlichen Mechanismen der Liebe.«
Hildegard Lorenz, Münchner Merkur, 4. Januar 2016
»Scherben bringen Glück? Diese Bruchstücke bringen Glück im Unglück.«
Richard Kämmerlings, DIE WELT, 5. Dezember 2015
»Das Subjekt gehört zum Bestand der Falschheit – das ist die zugrundliegende Erkenntnis in allen Schriften Roland Barthes. Es ist eine Erkenntnis, die entlastet, nicht deprimiert. Mit ihr lässt sich leichter leben, was sich nirgends schöner zeigt, als in diesem Buch.«
Brigitta Lindemann, WDR, 12. November 2015
»Kaum ein anderer Autor hat so scharfsinnig und differenziert über die diversen Ausrichtungen, Absonderlichkeiten, Körperlichkeiten und gelegentlich die Höhen der Metaphysik erreichenden Spielarten eines merkwürdigen Gefühls geschrieben wie Roland Barthes.«
Hajo Steinert, Deutschlandfunk, 12. November 2015
»Ein wunderbarer, ewiger Klassiker«
WELT AM SONNTAG, 18. Oktober 2015
Herstellerinformationen
Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de
Tel: +49 30 740 744 0

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Spricht Barthes von Proust, spricht er meistens von sich selbst. Barthes hat nicht das eine, große Proust-Werk geschrieben, aber sich immer wieder mit seinem Alter Ego auseinandergesetzt. Dieser Band versammelt die wichtigsten Texte von Roland Barthes über Marcel Proust: Zeitschriftenbeiträge, Vorlesungen und Vorlesungsnotizen und eine Auswahl aus Barthes’ fast 3000 hinterlassenen Karteikarten zu Proust. Barthes legt Spuren, öffnet Ausblicke, macht, in der Trauer über den Tod seiner Mutter, Pläne, eine ihrem Andenken gewidmete Recherche, seine eigene »Vita nova«, zu schreiben – was womöglich nur sein früher Tod im März 1980 verhindert hat. Hier erstmals zugänglich gemacht ist ebenfalls die Transkription einer Radiosendung von France Culture aus den 70er Jahren, Spaziergänge mit Roland Barthes auf den Spuren von Marcel Proust in Paris.

»Ich begreife, daß das Werk von Proust, zumindest für mich, das Referenzwerk ist, die allgemeine Mathesis, das Mandala der gesamten literarischen Kosmogonie, wie es die Briefe der Mme de Sévigné für die Großmutter des Erzählers, die Ritterromane für Don Quijote waren.« (Roland Barthes)

Das Dokument einer bedeutenden literarischen Wahlverwandtschaft, ebenso erhellend für das Werk Prousts wie für das von Roland Barthes.

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