Teil der Reihe: Sinnfeldtheorie (Band 2)

Fiktionen

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Inhaltsangabe

Im Zeitgeist herrscht eine Verwirrung ontologischen Ausmaßes: Wirklichkeit und Fiktion scheinen heute ununterscheidbar. Davon ist nicht nur die mediale Öffentlichkeit, sondern auch das Selbstverständnis der Geisteswissenschaften betroffen. Um dieser Sackgasse zu entrinnen, entwickelt Markus Gabriel eine realistische Philosophie der Fiktionalität, die zugleich die Fundamente einer Theorie der Objektivität der Geisteswissenschaften legt. Ein philosophisches Grundlagenwerk.

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 15.02.2023
  • Autor/Autorin: Markus Gabriel
  • Reihe: Sinnfeldtheorie, Teil 2
  • Einband: Taschenbuch
  • Auflage: 1
  • Verlag: Suhrkamp
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 178/108/30 mm
  • Seitenanzahl: 636
  • ISBN: 9783518299951
Pressestimmen
»Markus Gabriel hat uns viel zu sagen ...«
Burkhard Müller, Süddeutsche Zeitung, 5. August 2020
»Die Studie bietet eine bemerkenswert kampfeslustige Abwehr des Naturalismus in Verbindung mit einer tapferen Verteidigung der Eigenständigkeit der Geistes- und Sozialwissenschaften.«
Matthias Neuber, Zeitschrift für philosophische Forschung, 5. August 2020
»Markus Gabriel ist mit Fiktionen ein dichtes und reich verknüpftes Werk gelungen, das als Antidot zu den akademischen Moden Naturalismus und Konstruktivismus unbedingt zu empfehlen ist.«
Thomas Palzer, Deutschlandfunk, 26. Juli 2020
»Dieser Autor, gerade 40 Jahre alt geworden, ist der Philosoph der Gegenwart.«
Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 3. Juli 2020
»Der Philosoph Markus Gabriel setzt tief an, um den Zeitgeist ins Visier zu nehmen.«
Uwe Justus Wenzel, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 19. Juni 2020
»Beeindruckend ist die Art und Weise, wie Gabriel der begrifflichen Verwirrung und Unschärfe begegnet. Es hat etwas ebenso Leichtes wie Unmissverständliches, wenn er – oft auf wenigen Seiten – Theorien wie Habermas’ Strukturwandel der Öffentlichkeit kritisch aufnimmt, um sie, etwa mit Blick auf die digitalisierte Öffentlichkeit, neu auszurichten.«
Gert Scobel, Philosophie Magazin, 19. Juni 2020
»[Markus Gabriel ist] mit seiner Erkenntnistheorie nah am Puls der Zeit und zeigt, dass Philosophie auch außerhalb des akademischen Elfenbeinturms hochrelevant sein kann.«
Claas Christophersen, NDR, 8. Juni 2020
»Der Denker der Stunde.«
DIE ZEIT, 5. Dezember 2019
Herstellerinformationen
Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de
Tel: +49 30 740 744 0

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In einer uralten Disziplin wie der Moralphilosophie geschehen mitunter noch Überraschungen. Von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt erfreut sich neuerdings eine lange vergessene Position großer Beliebtheit: der moralische Realismus. Der Starphilosoph und Bestsellerautor Markus Gabriel zeigt uns in seinem neuen Grundlagenwerk, dass sich daraus eine neuartige Ethik ableiten lässt, die genauso universalistisch wie konkret ist und sich als einzige auf der Höhe unserer Zeit bewegt.

Anhand zahlreicher Beispiele - vom Pazifismus und der Pandemie über den Klimawandel bis zum Moralismus und zur Geopolitik - führt uns Markus Gabriel in den moralischen Realismus ein. Der Hauptgedanke ist so einfach wie revolutionär: Es gibt moralische Tatsachen über das, was wir unbedingt zu tun und zu lassen haben. Wie ganz normale Tatsachen finden wir sie in der Wirklichkeit vor sofern wir Menschen sind, die ihr Leben im Licht einer Vorstellung davon führen, wer oder was sie sind. Diese Tatsachen handeln von uns als freien geistigen Lebewesen. Deshalb können wir auch gar nicht anders, als in einer moralischen Wirklichkeit zu leben. Markus Gabriel verknüpft auf zugängliche Weise Beobachtungen über das Wesen der Moral mit Beobachtungen über das Wesen des Menschen und wendet diese auf die spezifische, globale Situation der Menschheit im 21. Jahrhundert an. Eine spannende und erkenntnisreiche Lektüre, die sich gleichermaßen an Einsteiger und Experten richtet.
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