
Etwas ganz Besonderes - DVD
Inhaltsangabe
Leas Familie, das sind ihre Eltern, Matze und Rieke, frisch getrennt da Rieke schwanger von einem neuen Mann ist, allerdings noch recht ungeübt in den neuen Familienverhältnissen. Ihre Großeltern, die ebenfalls selbst genug Probleme haben, miteinander und mit ihrem Waldhotel, das in der abgelegenen Region mehr Geld verschlingt als es einbringt. Und ihre Tante Kati, in der zwar Lea ein Vorbild sieht, die sich aber mit ihrem kulturhistorischen Anspruch als Museumsleiterin in der ostdeutschen Provinzstadt gerade keine Freunde macht. Auch in der eigenen Familie nicht. Selbst Leas beste Freundin Bonny ist anderweitig beschäftigt, denn sie ist frisch verliebt in Leas aktivistischen Cousin Edgar.
Wer also ist die Kandidatin Lea - welche Homestory lässt sich daraus machen? ETWAS GANZ BESONDERES ist eine Familiengeschichte. Und eine Gemengelage.
Mit ETWAS GANZ BESONDERES legt Eva Trobisch nach ihrem gefeierten Debüt ALLES IST GUT und dem Nachfolger IVO ihren dritten Spielfilm vor – und feierte damit ihre erste Einladung in den Hauptwettbewerb der Berlinale, wo der Film 2026 seine Weltpremiere hatte. Das vielschichtige Familienporträt punktet mit einem hochkarätigen Ensemble: Newcomerin Frida Hornemann trifft auf etablierte Namen wie Max Riemelt, Eva Löbau, Gina Henkel, Rahel Ohm und Florian Lukas. Die Presse feierte Trobischs feines Gespür für ostdeutsche Lebensrealitäten und ihren Film für seinen leisen Humor und seine emotionale Tiefe. Ein Generationenporträt voller Wärme, Witz und Wahrhaftigkeit, das noch lange nachwirkt.
Produktdetails
- Erscheinungsdatum: 12.11.2026
- EAN: 4042564243390
- Medium: DVD
- Altersfreigabe: FSK 12
- Genre: Drama
- Laufzeit: 116 Min.
- Regie: Eva Trobisch
- Darsteller: Frida Hornemann, Max Riemelt, Eva Löbau, Gina Henkel, Rahel Ohm
- Sprache: Deutsch
- Tonformat: DD 5.1, DD 2.0
- Untertitel: Keine
- Anzahl Discs: 1
CineBuch-Redaktion
Unsere Einschätzung
Lea soll einer Castingshow erklären, wer sie ist, und findet keine überzeugende Antwort. Während sie nach einem medientauglichen Selbstbild sucht, kämpft die Pension ihrer Familie ums Überleben und ein teuer saniertes Museum spaltet den Heimatort. Eva Trobisch verschränkt diese Ebenen zu einem ostdeutschen Familienporträt, in dem private Neuordnung, regionale Politik und der Wunsch nach Sichtbarkeit leise aneinanderreiben.
Newcomerin Frida Hornemann steht im Mittelpunkt eines großen Ensembles um Max Riemelt, Eva Löbau und Florian Lukas. Genaue Beobachtung, trockener Humor und widersprüchliche Figuren sind wichtiger als klare Schuldzuweisungen oder schnelle Pointen. Die DVD empfiehlt sich einem Publikum, das gegenwärtiges deutsches Autorenkino und vielstimmige Familiengeschichten schätzt; reine Castingshow-Satire wäre eine falsche Erwartung.
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