Entzug

Roman - „Spannend ist das, klug und sehr souverän erzählt.“ SWR
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Inhaltsangabe
»Wenn man den atemberaubenden Roman ›Entzug‹ von Christoph Peters gelesen hat, weiß man, was es bedeutet, schwerer Alkoholiker zu sein. Mehr kann Literatur nicht leisten.« SZ

„Entzug“ beginnt mit einer Wodkaflasche auf dem Küchentisch einer dreiköpfigen Familie an einem Montagmittag – und der Frage, wie sie da hingekommen ist. Hat der Erzähler sie allen Ernstes dort vergessen, während Frau und Kind auf dem Spielplatz waren? Am Anfang des Romans steht ein Schriftsteller, der trinkt, um schreiben, denken, fühlen zu können. Der irgendwann nur noch trinkt, um zu trinken, bis zu dem Punkt, an dem die Frage lautet: Trinken und sterben oder aufhören und leben? Er beschließt, sich in eine Klinik einweisen zu lassen. „Entzug“ ist ein schonungslos ehrlicher Roman, er handelt von der komplizierten Logistik der Abhängigkeit, vom Betrug an den Menschen, die einem am wichtigsten sind, vom Betrug an sich selbst. Und er erzählt voller Hoffnung vom Weg heraus aus der Hölle der Sucht, zurück in ein Leben, das auch nüchtern wert ist, gelebt zu werden.

»Der Autor hat sich durch die Geschichte dieses Entzugs geschrieben, wie ein Tunnelbohrer sich durchs dunkle Erdreich wühlt. Mit Eleganz, Witz und großer Selbstdistanz (…).« Spiegel+

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 18.03.2026
  • Autor/Autorin: Christoph Peters
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: Originalausgabe
  • Verlag: Luchterhand
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 220/145/37 mm
  • Seitenanzahl: 400
  • ISBN: 9783630877853
Pressestimmen
»Wenn man den atemberaubenden Roman ›Entzug‹ von Christoph Peters gelesen hat, weiß man, was es bedeutet, schwerer Alkoholiker zu sein. Mehr kann Literatur nicht leisten.«
Süddeutsche Zeitung, Bernhard Heckler
»Spannend ist das, klug und sehr souverän erzählt. Und, deshalb kann man das Buch wirklich jedem empfehlen.«
SWR, Alexander Wasner
»›Entzug‹ ist kein dionysischer Rausch, sondern eine mühselige Chronik des Aufhörens. So entsteht ein Roman, der nicht moralisiert und in seiner Wahrhaftigkeit doch sehr wirkt.«
FAZ, Sandra Kegel
»Das ist eine Geschichte, die wirklich unter die Haut geht.«
WDR 3, Mosaik, Denis Scheck
»einer der besten Romane des Bücherfrühlings«
Deutschlandfunk Büchermarkt, Jan Drees
»Entzug ist eine Wucht. Berührend, packend, zugleich literarisch perfekt gearbeitet.«
Der Standard, Michael Wurmitzer

CineBuch-Redaktion

Unsere Einschätzung

Eine Wodkaflasche auf dem Küchentisch zeigt einem Schriftsteller, dass seine Abhängigkeit nicht länger vor Frau und Kind zu verbergen ist. Er trinkt zunächst, um schreiben, denken und fühlen zu können, später nur noch um weiterzutrinken. Als die Wahl auf Trinken und Sterben oder Aufhören und Leben zusammenschrumpft, weist er sich selbst in eine Klinik ein und beginnt den körperlichen wie inneren Entzug.

Christoph Peters beschreibt Alkoholabhängigkeit aus unmittelbarer Nähe: Beschaffung, Verheimlichung, Selbstbetrug und die Verletzungen innerhalb einer Familie. Der Roman behält trotz der Härte Witz und Selbstdistanz, ohne den Ausstieg zur einfachen Erfolgsgeschichte zu machen. Sucht, Entzug und mögliche Todesfolgen werden deutlich benannt und können belasten. Das Buch vermittelt Erfahrung durch Literatur, ersetzt aber selbstverständlich keine medizinische Beratung oder Behandlung.

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Herstellerinformationen
Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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