Einsamsein

Eine Befreiungsgeschichte - Der Spiegel-Kolumnist begibt sich auf eine persönliche und poetische Suche nach den Ursprüngen der Einsamkeit – Platz 10 der WELT-Bestenliste
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Inhaltsangabe
»Und wenn da ein Freund ist, der seine Hand ausstreckt, dann nehmen wir diese Hand, wie widerwillig, beschämt und zornig auch immer. Wir ergreifen sie und ziehen uns heraus aus der Einsamkeit.«

Wenn man alles verloren hat – den Job, die Partnerin, Freunde, eine Perspektive für die Zukunft –, hält die Einsamkeit Einzug. Und wenn sich dann noch die Mutter das Leben nimmt, nachdem schon der Vater Suizid begangen hatte, dann beginnt man, sich Fragen zu stellen. Wie ist man bloß in diese Situation hineingeraten? Und wie findet man wieder heraus?

Daniel Haas begibt sich auf die Suche nach dem Ursprung der Einsamkeit, die sich als Leitmotiv durch seine Familiengeschichte zieht. Er beschreibt, wie er sich durch Groll, Ängste, Selbstzweifel und Misstrauen immer wieder selbst isoliert hat, bis er schließlich begreift, worauf es ankommt: auf Akzeptanz und Wohlwollen anderen und dem Leben gegenüber.

Am Ende steht ein Ausblick auf ein Leben, frei von den Fesseln der Einsamkeit, hinter denen etwas Neues zum Vorschein kommt: Hoffnung auf Zugehörigkeit jenseits gesellschaftlicher Vorgaben und Zwänge.

»Dieses Buch wird man nicht mehr vergessen.«
Alexa Hennig von Lange

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 11.02.2026
  • Autor/Autorin: Daniel Haas
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: Originalausgabe
  • Verlag: Goldmann
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 206/134/24 mm
  • Seitenanzahl: 224
  • ISBN: 9783442302338
Pressestimmen
»Ein beeindruckendes und mutiges Buch, dessen Untertitel uns tröstet«
Elke Heidenreich, BUNTE
»Frech, drastisch, packend und dabei dankenswert unterhaltsam«
Cicero
»Berührend, tröstlich und mit stillem Humor«
Hörzu
»Eine Geschichte der Befreiung. Nicht die große, filmreife. Sondern die kleine, tägliche, mühsame – und echte.«
Frankfurter Rundschau

CineBuch-Redaktion

Unsere Einschätzung

Nach dem Verlust von Arbeit, Partnerschaft, Freundschaften und Zukunftsperspektive gerät Daniel Haas immer tiefer in die Einsamkeit. Auch die Suizide beider Eltern gehören zu einer Familiengeschichte, deren wiederkehrenden Mustern er nachgeht. Dabei untersucht er nicht nur äußere Umstände, sondern auch Groll, Angst, Selbstzweifel und Misstrauen, mit denen er sich selbst isoliert hat. Aus dieser schonungslosen Rückschau wächst vorsichtige Hoffnung auf Zugehörigkeit.

»Einsamsein« verbindet persönliche Erfahrung mit der Frage, wie Isolation entsteht und wie Beziehungen wieder möglich werden können. Der Autor formuliert keinen schnellen Stufenplan; Akzeptanz und Wohlwollen erscheinen als mühsam entwickelte Haltungen. Suizid, Depression, Verlust und soziale Vereinsamung werden offen behandelt und können emotional stark belasten. Betroffene finden möglicherweise Wiedererkennen, doch das Buch ersetzt weder Krisenhilfe noch therapeutische Begleitung.

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