


Einhundert Samstage
Inhaltsangabe
Als Michael Frank die heute hundertjährige Stella Levi zufällig kennenlernt, nimmt eine große Geschichte ihren Anfang. Sie lädt ihn in ihr New Yorker Apartment ein, und bald wird aus den Besuchen ein Ritual: An hundert Samstagen erzählt Levi dem Schriftsteller ihr Leben. Gemeinsam suchen und erkunden die beiden eine fast märchenhafte, verlorene Welt. Levi, geboren 1923, wuchs auf im Judenviertel La Juderia auf der griechischen Insel Rhodos – eine Kindheit und Jugend zwischen sephardischer Tradition und Moderne, inmitten einer Vielfalt von Kulturen und Sprachen zwischen Orient und Okzident. Stella eifert der Schwester Felicie nach, die Freud und Henri Bergson liest; sie selbst träumt vom Studium in Rom. Schließlich aber werden diese Welt und die Familie grausam zerrissen, und Stella Levi erzählt auch davon: Im Herbst 1943 besetzen die Deutschen die Insel, für Levi der Anfang eines Leidenswegs, der sie bis nach Auschwitz führt. Sie überlebt – und beginnt ein ganz neues Leben in den USA.
Stella Levis Geschichte ist ein faszinierendes historisches Zeugnis. Sie erzählt von einer einzigartigen Welt, die zerstört wurde – und setzt ihr zugleich ein Denkmal, das die Vielfalt und Fülle des Lebens feiert.
Produktdetails
- Erscheinungsdatum: 18.04.2023
- Autor/Autorin: Michael Frank
- Übersetzung: Brigitte Jakobeit (aus dem Englischen)
- Einband: Hardcover
- Auflage: 2. Auflage
- Verlag: Rowohlt Berlin
- Sprache: Deutsch
- Größe (L/B/H): 209/134/29 mm
- Seitenanzahl: 336
- ISBN: 9783737101806
- Die Geschichte der bald hundertjährigen Holocaust-Überlebenden Stella Levi: das faszinierende Zeugnis eines beeindruckenden Lebens und einer einzigartigen, zerstörten Welt.
- Das sephardische Judentum, La Juderia auf der griechischen Insel Rhodos: ein großer historischer Kosmos im Mittelmeerraum, eine unvergleichliche kulturelle Mischung zwischen Orient und Okzident, «Klein-Jerusalem» genannt.
- Ein Holocaust-Buch, das in seiner sehr besonderen Atmosphäre an «Heimat» von Nora Krug denken lässt.
- Zwischen Michael Frank und Stella Levi entwickelte sich eine intensive Freundschaft. Auch daher rührt die Wärme und Einfühlsamkeit, mit der Michael Frank diese Lebensgeschichte erzählt.
- Franks Bücher wurden von der englischsprachigen Presse gefeiert. Das Familien-Memoir «The Mighty Franks» erhielt 2018 den JQ Wingate Prize; «tiefschürfend und glänzend», urteilte die «New York Times».
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