Schon als Kind liebte Virginia Woolf die Natur, als sie durch die Kensington Gardens in London streifte oder den Sommer im cornischen St. Ives verbrachte. Der Garten von Monk’s House, ihrem kleinen Cottage in Sussex, wurde zu ihrem Herzensort. Das von blühenden Rabatten, Beeten und Sträuchern umgebene Grün war für Virginia gleichermaßen Rückzugsort und eine nie versiegende Quelle der Inspiration. Ob euphorisch über die üppige Gartenpracht, von den sinnlichen Freuden der Natur zutiefst bewegt oder in Kindheitserinnerungen schwelgend, hielt der Garten immer wieder Einzug in ihre Romane, Tagebücher und Briefe. Dieser Band lädt den Leser ein, eine andere Seite von Virginia Woolfs Schreiben zu entdecken und mit ihr in die immer wieder beschriebene Herrlichkeit von Garten und Natur einzutauchen.
Produktdetails
Erscheinungsdatum: 09.03.2016
Autor/Autorin: Virginia Woolf
Einband: Taschenbuch
Auflage: 2. Originalausgabe
Verlag: Insel Verlag
Sprache: Deutsch
Größe (L/B/H): 190/119/18 mm
Seitenanzahl: 181
ISBN: 9783458361350
Darum lohnt sich dieses Buch
Erstmalige Zusammenstellung von Virginia Woolfs zahlreichen Texten und Gedanken über den Garten
Herstellerinformationen
Insel Verlag Anton Kippenberg GmbH & Co. KG Torstr. 44 10119 Berlin DE
»Ich habe dich vermisst. Ich vermisse dich. Ich werde dich vermissen. Und wenn du das nicht glaubst, bist du eine langohrige Eule und Eselin.«
Auf einer Dinnerparty 1922 lernt die Schriftstellerin Virginia Woolf die Autorin und gefeierte Aristokratin Vita Sackville-West kennen. Es ist der Beginn einer verzehrenden Leidenschaft und einer tiefen Freundschaft, die das literarische Schaffen beider inspiriert; eine Verbindung, die der Zeit trotzt, in der beide Frauen einander finden und erfinden und die Liebe in Kopf und Herz erforschen.
Erzählt in ausgewählten Briefen und Tagebucheinträgen, ist die Geschichte von Vita und Virginia Zeugnis einer großen Liebe und des außergewöhnlichen Lebens zweier auf je eigene Weise bedeutender Frauen der Moderne.
"Virginia Woolf öffnet uns eine zauberhafte neue Welt." Peter Meisenberg, WDR 5
Virginia Woolfs Kurzprosa ist eine Entdeckung - impressionistisch, modern, überraschend. Neben ihren berühmten Romanen, brillanten Essays, Tagebüchern und Briefen steht diese Sammlung von acht kunstvoll komponierten Erzählungen, die sie 1921 unter dem Titel
Monday or Tuesday im eigenen Verlag The Hogarth Press mit Illustrationen von Vanessa Bell veröffentlichte. Die Neuübersetzung von Antje Rávik Strubel fängt kongenial Woolfs fließende, poetische, bildhafte Sprache ein.
Virginia Woolfs Klassiker der feministischen Literatur
Warum tauchen so wenige Namen von Frauen in der Literaturgeschichte auf? Wenn Shakespeare eine Schwester gehabt hätte, ebenso begabt wie er selbst, was wäre aus ihr geworden? Und was braucht es, damit Frauen schreiben können? Virginia Woolfs Essay ›A Room of One’s Own. Ein Zimmer für sich allein‹ entstand aus zwei 1928 vor Studentinnen in Cambridge gehaltenen Vorträgen und gehört seit Erscheinen zu einem der wichtigsten feminstischen Texte – und seine Forderungen nach Freiheitsräumen sind noch immer aktuell. In dieser zweisprachigen Ausgabe können Leser*innen nun die rhetorische Brillanz, Poetik und Provokanz von einer der bedeutendsten Autorinnen des 20. Jahrhunderts in Original und Übersetzung nachvollziehen.
dtv zweisprachig – Die Vielfalt der Sprachen auf einen Blick
Die Reihe umfasst drei Sprach-Niveaus – Einsteiger, Fortgeschrittene und Könner – und mittlerweile über 130 Titel in vielen Sprachen. Landeskunde, Kulturgeschichte und Redewendungen, zeitgenössische und klassische Texte in unterschiedlichen Formen und Genres – von der Kurzgeschichte bis zum Krimi – für jeden Lesegeschmack ist etwas dabei. Einzigartig ist die konsequente Zeilengleichheit zwischen Originaltext und Übersetzung, damit man vom ersten bis zum letzten Wort in zwei Sprachwelten zuhause ist.
Dieser dtv zweisprachig Band eignet sich für Könner.
»Fünfhundert Pfund im Jahr und ein eigenes Zimmer« sind die Voraussetzung dafür, dass auch Frauen große Literatur produzieren können: Brillant und überaus amüsant beschreibt Virginia Woolf 1929 in ihrem Essay A Room of one’s own die Lage der Frauen aus der Perspektive einer fiktiven Schriftstellerin. Hätte Shakespeare eine Schwester gehabt, ebenso begabt wie er, wie wäre es ihr ergangen? Und was brauchen Frauen, um künstlerisch tätig sein zu können? A room of one’s own wurde sehr schnell zu einem der klassischen Texte der Frauenbewegung und weltweit ein großer Erfolg.
Es ist eines der radikalsten und eigenwilligsten Experimente des zwanzigsten Jahrhunderts: Virginia Woolfs changierende und vielfarbig instrumentierte Beschwörung von Bernard, Louis, Neville, Rhoda, Jinny und Susan. Sechs ganz unterschiedliche Stimmen formen die Intensität der Kindheit, die Zuversicht und sinnliche Erfahrung der Jugend, das Losgelöstsein des mittleren Alters. Sinneswahrnehmungen, Emotionen, Reflexionen kommen und gehen im Voranschreiten des Erzählstroms wie die Jahreszeiten, wie die Wellen, die Sonne.
Orlando ist jung, gut aussehend – und seine Schönheit soll niemals vergehen. Ein Wunsch, der ihm zum Schicksal wird: Er durchlebt beinahe vier Jahrhunderte und vier verschiedene Lebensentwürfe, ohne merklich zu altern.
In diesem furiosen Roman, als Biographie getarnt, geben sich die literarischen Genres ein lustvolles Stelldichein. Sprachlicher Übermut und Stilsicherheit halten sich unübertroffen die Waage.
Eine moderne Neuübersetzung, die erstmals den Ton des Originals trifft. Melanie Walz gelingt es, dieses Paradestück der Kunst Virginia Woolfs zu neuem Leben zu erwecken und ein unvergessliches Leseerlebnis zu schaffen.
Ein Junitag im Jahre 1923. Ein einziger geschäftiger Tag im Leben von Clarissa Dalloway, unterbrochen nur von den Schlägen des Big Ben, und gleichzeitig die vielstimmige Erzählung eines ganzen bewegten Daseins, ein Panorama einer Gesellschaft und einer der bedeutendsten und aufregendsten literarischen Meilensteine der Moderne.
Hätte Shakespeare eine Schwester gehabt, ebenso begabt wie er, wie wäre es ihr ergangen? Welche Widerstände mussten Jane Austen oder die Brontë-Schwestern überwinden? Im Oktober 1928 hielt Virginia Woolf zwei Vorträge am ersten Frauencollege Großbritanniens an der Universität Cambridge. Ob ihnen bewusst sei, fragte Woolf ihre Zuhörerinnen, dass sie vielleicht »das am häufigsten abgehandelte Tier des Universums« seien? Schließlich wurde Literatur über Frauen fast ausschließlich von Männern verfasst. Aus Woolfs Vorträgen entstand der Essay Ein Zimmer für sich allein, den sie ein Jahr später veröffentlichte. Bereits zu Woolfs Lebzeiten gepriesen, wurde ihre Abhandlung über Frauen und Literatur zu einem der wegweisenden Texte der Frauenbewegung. Engagiert, poetisch, erfahrungssatt und ironisch analysiert Woolf Geschlechterdifferenzen und führt aus, was Frauen brauchen, um große Literatur zu produzieren: finanzielle, vor allem aber geistige Unabhängigkeit, im viktorianischen England symbolisiert durch ein eigenes Zimmer.
Ein radikales Plädoyer für weibliche Unabhängigkeit
»Fünfhundert Pfund im Jahr und ein Zimmer für sich selbst« – diese einfache, doch radikale Forderung machte Virginia Woolfs Essay zum feministischen Klassiker.
Mit unbestechlichem Witz und scharfer Gesellschaftskritik legt Woolf die Regeln einer von Männern geprägten Bildungswelt offen, die Frauen systematisch ausschließt. Sie führt durch Bibliotheken und Colleges und fragt nach den unsichtbaren Voraussetzungen für künstlerische und intellektuelle Arbeit.
Um frei zu denken, zu schreiben und mit eigener Stimme gehört zu werden, brauchen Frauen finanzielle Unabhängigkeit, Zeit und einen Raum, der ihnen wirklich gehört. Dieses Zimmer ist Rückzugsort und Aufbruchsort zugleich. Es schützt und öffnet, schafft Abstand und ermöglicht Begegnung.
Neu übersetzt von und mit einem Essay von Ulrike Draesner: das Plädoyer für einen Raum, in dem eine eigene Stimme entstehen kann – heute aktueller denn je.
Zum ersten Mal auf Deutsch – exklusiv bei Manesse: Virginia Woolfs frühe Erzählungen voller Witz und überschäumender Fabulierfreude
Deutschlandpremiere eines weltliterarischen GlücksfundsHeiter-fantastische Geschichten über eine Riesin, die sich ein magisches Cottage baut, gegen ein silberschuppiges Seeungeheuer kämpft und ihren Gouvernanten und der Schwerkraft gleichermaßen trotzt … Auch wenn die Literaturgeschichte nicht umgeschrieben werden muss: Virginia Woolfs erstes vollständig ausgearbeitetes Prosawerk ist eine kleine Sensation! Dank der Erstübersetzung von Andrea Ott lässt sich das Frühwerk in seiner endgültigen Gestalt nun auch auf Deutsch entdecken – eine biografische Travestie und ein bezauberndes Abenteuer voll juveniler Fabulierkunst.Acht Jahre, ehe sie ihren ersten Roman veröffentlichte, schrieb die 25jährige Virginia Woolf 1907 drei zusammenhängende komische Geschichten, die die Eskapaden einer Riesin namens Violet schildern – eine neckische Hommage an Woolfs Freundin Mary Violet Dickinson. Die fabelhafte Entdeckung wirft ein ganz neues Licht auf die späteren literarischen Themen Virginia Woolfs, vor allem aber ist Violets Leben ein großer Lesespaß.2022 entdeckte die Woolf-Forscherin Urmila Seshagiri ein endgültiges, überarbeitetes Typoskript der Geschichten, die auf ihre späteren Meisterwerke – vor allem auf das ebenso einer Freundin gewidmete Orlando – vorausweisen. Erstmals in seiner endgültigen Form veröffentlicht, verbindet Violets Leben Fantasy, Märchen und Satire miteinander und entführt Leserinnen und Leser in eine magische Welt, in der die Heldin über Meeresungeheuer triumphiert und gegen gesellschaftliche Traditionen aufbegehrt.Sind es in «Orlando» die zeitlichen Mächte und die Geschlechterkonventionen, die lustvoll aus den Angeln gehoben werden, so erhebt sich Violet in diesem Frühwerk über alle irdischen und gesellschaftlichen Beschränkungen. Mit ihren Riesenkräften, «so wunderbar wie ihre Körpergröße», missachtet sie freudig die Adelsetikette und macht sich einen Jux daraus, sich ihre eigene Welt zu erschaffen. Wen wundert da Schneefall aus gezuckerten Mandeln oder Badewannen aus bemalten Straußeiern? Mit heiterem Eigensinn stellt diese Heldin Heiratspläne auf den Kopf, weist den altväterlichen Glauben von sich, dass Frauen zwischen Tugend und Ehrgeiz wählen müssen, und feiert die Freundschaften und das Lachen der Frauen.