Ein Hof und elf Geschwister

Der stille Abschied vom bäuerlichen Leben | Ausgezeichnet mit dem Deutschen Sachbuchpreis
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Inhaltsangabe

Familienerinnerung, verwoben mit einem fast vergessenen Stück Zeitgeschichte

Die stolze bäuerliche Landwirtschaft mit Viehmärkten, Selbstversorgung und harter Knochenarbeit ist im Laufe der 60er-Jahre in rasantem Tempo und doch ganz leise verschwunden. Ewald Frie erzählt am Beispiel seiner Familie von der großen Zäsur. Mit wenigen Strichen, anhand von vielsagenden Szenen und Beispielen zeigt er, wie die Welt der Eltern unterging, die Geschwister anderen Lebensentwürfen folgten und der allgemeine gesellschaftliche Wandel das Land erfasste. Frie hat seine zehn Geschwister gefragt, wie sie diese Zeit erlebt haben. Sein glänzend geschriebenes Buch lässt mit treffsicherer Lakonie den großen Umbruch lebendig werden.

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 15.08.2024
  • Autor/Autorin: Ewald Frie
  • Einband: Taschenbuch
  • Auflage: 6. Auflage
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 205/125/16 mm
  • Seitenanzahl: 192
  • ISBN: 9783423352390
Darum lohnt sich dieses Buch
  • Eine Familie erlebt das Verschwinden des bäuerlichen Lebens in den 50er- und 60er-Jahren
  • Deutscher Sachbuchpreis, monatelang Platz 1 der SPIEGEL-Bestsellerliste, über 200.000 verkaufte Exemplare im Hardcover
Herstellerinformationen
dtv Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: produktsicherheit@dtv.de

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€20,00
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Die Geschichte der Welt wird bis heute von Europa aus erzählt. Höchste Zeit für einen frischen Blick: Australien wurde von Homo sapiens früher besiedelt als Europa. Menschen fuhren tausende Kilometer über den offenen Pazifik, als die Römer noch ängstlich an der Küste entlangsegelten. Die Pyramiden und Städte Amerikas können es mit Babylon und Ägypten aufnehmen. Und während Westeuropa in der Neuzeit Glaubenskriege führte, erstreckte sich ein multikultureller Handelsraum von Ungarn bis Südindien. Aber natürlich geht es auch um die Barbaren im Abendland: Ewald Frie erzählt von ihren Entdeckungen und Eroberungen, ihren Revolutionen und Kriegen, die die Welt verändert haben. Seitdem wird unser Planet zu einer globalen Megacity, in der sich die Reichen von den Armen abschotten und trotzdem alle miteinander vernetzt sind. Und die Megacitys dieser Welt liegen heute da, wo es schon vor Jahrtausenden die größten Städte gab: außerhalb Europas.
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