Teil der Reihe: Leben lernen (Band 341)

Ego-States, Seiten, Parts & Co

Modelle der Teiletherapien
Angebot€35,00
Ausverkauft
inkl. MwSt, Versandkostenfrei nur bis 31.07.
Nicht lieferbar
Aktuell nicht verfügbar.

PaperbackE-Book

Benachrichtigung aktivieren

Wir informieren Sie per E-Mail, sobald dieses Produkt wieder verfügbar ist.

Inhaltsangabe

Ordnung für die Vielfalt der Teiletherapien

Ein innovativer Ansatz aus der Hypnotherapie

Praxisrelevant insbesondere für die Traumatherapie

Sigmund Freud konzipierte das »Ich« noch als geschlossene Gestalt, als monolithische Einheit. Doch die intensive Beschäftigung mit den psychischen Folgen einer Traumatisierung brachte zahlreiche Ansätze hervor, welche diesen zentralen Gegenstand der Psychotherapie völlig neu verstanden: Wir alle verfügen über Ego-States, Anteile, Seiten, Parts und können mit dieser Vielheit gut umgehen. Doch nach einer Traumatisierung kann es zur Abspaltung von Teilen kommen, ein Part weiß dann oft vom anderen nichts. Aus den diversen Ideen, wie dieses multiple Ich zu verstehen und – im Falle eines Traumas – zu behandeln ist, gingen die zahlreichen Konzepte der Teiletherapien hervor, die der Autor hier sichtet, vergleicht und hinsichtlich eines möglichen gemeinsamen Grundkonzeptes zur Behandlung von Trauma-bezogenen Störungen befragt.

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 22.04.2023
  • Autor/Autorin: Jochen Peichl
  • Reihe: Leben lernen, Teil 341
  • Einband: Paperback
  • Auflage: 1. Auflage 2023
  • Verlag: Klett-Cotta
  • Sprache: Deutsch
  • Seitenanzahl: 308
  • ISBN: 9783608893113
Herstellerinformationen
J. G. Cotta'sche Buchhandlung Nachfolger GmbH
Rotebühlstraße 77
70178 Stuttgart
DE

Email: produktsicherheit@klett-cotta.de
Tel: +49 711 6672-0

Weitere Bücher von Jochen Peichl

Innere Kinder, Täter, Helfer & Co

€30,00

Einleitung: Wohin geht die Reise?
1. Was Menschen Menschen antun können
2. Das ödipale Dilemma
2.1 Ein eindrucksvolles Beispiel: Kernberg spricht mit einer Patientin
2.2 Unklare Begriffe
3. Die Selbst-Familie oder der Ego-State-Ansatz nach Watkins
3.1 Das multidimensionale Selbst
3.2 Spurensuche
3.3 Über Freud hinaus: Paul Federn und Edoardo Weiss
3.4 Ego-State-Theorie: John and Helen Watkins
3.5 Wie entstehen Ego-States?
3.6 Die Vorteile der Ego-State-Therapie
4. Die Innenwelt der Ego-States
4.1 Der sogenannte Normalfall
4.2 Ego-States - der Versuch einer funktionalen Beschreibung
4.3 Unterschiedliche Kategorien von Ego-States
4.3.1 Ego-States, die der Anpassung dienen
4.3.2 Introjekte
4.3.3 Traumabezogene Ego-States
5. Dissoziation und Multiple Persönlichkeit
5.1 Dissoziation
5.2 Die Kaskade der Stressbewältigung
5.3 Dissoziation, Traumaerfahrung und die Folgen
5.4 Dissoziative Identitätsstörung: ein kurzer Abriss
5.4.1 Ist die Dissoziation eine Krankheit?
5.4.2 Zum Verständnis der einzelnen Teile des Selbst
6. Die traumatisierte Selbstfamilie der Borderline-Patienten
6.1 Borderline-Störung: was man davon wissen sollte
6.2 Jeffrey Young: Kategorien der Ego-States bei den Borderline-Patienten
6.3 Elizabeth Howell: eine spezielle psychische Organisation
der Ego-States bei Borderline-Patienten
6.4 Hypoarousal/Hyperarousal und die Opfer/masochistisch-und Täter/hasserfüllt-States bei Borderline-Patienten
7. Die Bildung und Funktion traumabasierter Ego-States
7.1 Die Identifikation mit dem Täter oder die Entstehung traumabezogener Ego-States
7.2 Über Täter- und Opferintrojekte
7.3 Die desorganisierte Bindung
7.4 Die Strukturelle Dissoziation nach Ellert Nijenhuis
7.4.1 Der emotionale Persönlichkeitsanteil: EP
7.4.2 Der »anscheinend normale« Teil der Persönlichkeit
7.4.3 Die Dimensionen der Strukturellen Dissoziation
7.4.4 Das Handlungssystem, die masochistische und sadistische Abwehr
7.5 Die inneren Verfolger: Fremdkörper im Selbst oder innere Helfer?
7.5.1 Der innere Verfolger, Typ 1: das radikale Helfer-Ego-State
7.5.2 Der innere Verfolger, Typ 2: das Täterintrojekt (täteridentifiziert)
7.5.3 Der innere Verfolger, Typ 3: aggressive Ego-States
7.5.4 Der innere Verfolger, Typ 4: Mittäterintrojekte (täterloyal)
7.6 Die Schutzfunktion der Täterintrojekte nutzen
8. Der sadistische und der nicht sadistische Täter
8.1 Die Verhaltensstrategie nicht sadistischer Täter
8.2 Die Verhaltensstrategie sadistischer Täter
8.3 Die Entstehung unterschiedlicher Opfer-und Täterintrojekte
8.3.1 Ego-State-Bildung bei nicht sadistischem Missbrauch
8.3.2 Ego-State-Bildung bei sadistischem Missbrauch
9. Die Praxis der Ego-State-Therapie:
die Grundprinzipien von Brücke, Verschiebung und innerem Dialog
10. Die Behandlungstechnik der Ego-State-Therapie bei traumabasierten Störungen
10.1 Grundlegende Techniken der Ego-State-Therapie
10.1.1 Nicht hypnotische Techniken
10.1.2 Hypnotische Methoden des Zugangs
10.2 Kontaktaufnahme mit Ego-States
10.2.1 Ins System hineinsprechen
10.2.2 Einen Ego-State herausrufen
10.3 Die Planung der Behandlung traumabasierter Störungen nach dem SARI-Modell
10.3.1 Die Phase der Sicherheit und Stabilisierung
10.3.2 Schaffung eines Zugangs zum Traumamaterial und den damit verbundenen Ressourcen
10.3.3 Die Auflösung der traumatischen Erfahrungen
10.4 Integration der Traumaerfahrung in den Selbst- und Weltentwurf
11. Spezielle Techniken der Ego-State-Therapie:
Umgang mit Quälgeistern, inneren Verfolgern und Täterintrojekten
11.1 Schurkenschrumpfen
11.2 Innere Stimmen und die Bearbeitung ich-syntoner
Über-Ich-Botschaften
11.3 Traumatische Introjekte: täteridentifizierte oder täterloyale Ego-States
11.3.1 Umgang mit täteridentifizierten Ego-States
11.3.2 Arbeit mit täterloyalen Introjekten
11.3.3 Umgang mit aggressiven Reaktionen auf das Trauma
12. Ausblick: meine Ego-State-Philosophie
Anhang 1 - 4
Literatur

Zum Buch
1 / 2