Samstag, Sonntag
Vielstimmig und bunt, überraschend und schonungslos
Ein Roman über unser Menschsein in allen Facetten, mit allen Vorurteilen, Träumen und Ängsten
Ein großer Gesellschaftsroman und viele Liebesgeschichten in einem
Es ist Samstag, es ist Sommer, es ist Pride! Während sich nicht nur die queere Community für den Umzug oder die After-Party aufbretzelt, feilt die eine noch an ihrer Rede, während ein anderer in den Apps nach Begleitung sucht, und wieder jemand in Erinnerungen an frühere Liebschaften schwelgt. Lou, Fey, Pantelis, Pia, Thorsten, Hanya und alle, die sie kennen: Niemand von ihnen ahnt, dass mit dem Sonntag nichts mehr so sein wird wie gerade noch und ein bewaffneter Mann alles, was sicher schien, erschüttert.
Es ist Lous erste Pride als Mann und gern wäre er mit Fey dort. Doch Fey findet den Anlass zu kommerziell. Also begleitet Lou seine Gotte Hanya und deren Frau Meli, die als Sozialarbeiterin einem Spielsüchtigen wie Urs wirklich keine privaten SMS schicken sollte, egal, wie zugedröhnt sie gestern gewesen ist. Aber Urs ignoriert zum Glück die fremde Nummer und geht mit seiner Zwillingsschwester Fiona und ihrem Freund Basil zur After-Party. Basil, der seinen Anwaltsjob ernster nehmen sollte, statt weiter als Velokurier den Pflegeheimbewohner Jakob mit Zigaretten und Whiskey zu versorgen ...
Zusammen mit diesen so unterschiedlichen Menschen streifen wir durch eine Stadt, durch eine Samstagnacht und durch ganze Leben, wir flirten und tanzen mit ihnen, zaudern und bangen um sie, bis der Sonntagmorgen uns alle aufschrecken lässt.
Mit großer Sprachgewalt entfaltet Simon Froehling ein präzis beobachtetes Gesellschaftspanorama, erzählt über die Sicherheit, die uns so normal erscheint und die doch nicht unumstößlich ist – und über die Kraft von Versöhnung und Gemeinschaft.
Über Dürrst
»Simon Froehling findet beeindruckend poetische Bilder für einen Zustand von Schutzlosigkeit und Verletzbarkeit.«
Annette Hoffmann / Badische Zeitung, Freiburg











