Die Unzertrennlichen

Der persönlichste Roman der französischen Feministin
Angebot€22,00
Ausverkauft
Nicht lieferbar
Aktuell nicht verfügbar.

HardcoverTaschenbuch

Benachrichtigung aktivieren

Wir informieren Sie per E-Mail, sobald dieses Produkt wieder verfügbar ist.

Inhaltsangabe

Ein autofiktionaler Roman, leidenschaftlich und tragisch, über die Rebellion junger Frauen: Sylvie (Simone de Beauvoir) und ihre Jugendfreundin Andrée (Zaza) sind unzertrennlich. Gemeinsam kämpfen sie gegen den erstickenden Konformismus einer bürgerlichen Gesellschaft, in der Küsse vor der Ehe und freie Gedanken für Frauen verboten sind.


Sylvie bewundert Andrée: Sie scheint so selbständig – und doch gerät gerade sie immer tiefer in die Falle ihrer ach so tugendhaften Familie. Diese trennt Andrée von dem Jungen, den sie liebt. Sylvie will ihrer Freundin helfen. Aber wie?


Als de Beauvoir das Manuskript Sartre zeigte, fand der es zu intim für eine Veröffentlichung. Es blieb in der Schublade. Fast siebzig Jahre später hat de Beauvoirs Adoptivtochter Sylvie Le Bon de Beauvoir diesen kurzen Roman nun freigegeben und ein Vorwort dazu geschrieben. Sie macht damit einen Urtext des frühen Feminismus zugänglich, mehr noch – eine Liebeserklärung de Beauvoirs an Zaza, die so jung starb. Ergänzt wird der Band mit noch nie gesehenen Schwarz-Weiß-Fotos und Briefen der beiden Freundinnen.

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 19.10.2021
  • Autor/Autorin: Simone de Beauvoir
  • Übersetzung: Amelie Thoma (aus dem Französischen)
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 5. Auflage
  • Verlag: Rowohlt
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 210/132/19 mm
  • Seitenanzahl: 144
  • ISBN: 9783498002251
Darum lohnt sich dieses Buch
  • Das Frühwerk einer Ikone des Feminismus, erstmals publiziert.
  • Ein Stimmungsbild aus dem Paris der zwanziger Jahre, ein literarisches Juwel.
  • Bislang unveröffentlicht, im Nachlass entdeckt.
Pressestimmen
»Das kleine Werk ist das Herzzentrum all ihrer Bücher.«
Iris Radisch, Die Zeit, 2. Dezember 2021
»Sachlich-empört (diese Mischung gibt es nur bei de Beauvoir) beschreibt sie die vernichtende Kraft der Tradition, nüchtern-poetisch die Reize französischer Landschaften, den Genuss raffinierter Speisen und die Schönheit einer Stimmung.«
Brigitte Neumann, SWR 2 "Lesenswert", 14. November 2021
»Beauvoirs Roman wirkt erstaunlich aktuell.«
Franziska Wolffheim, Der Tagesspiegel, 31. Oktober 2021
»Es ist das bisher fehlende und eindrückliche Puzzleteil in der Emanzipationsbiografie von Simone de Beauvoir.«
Nora Zukker, Tages-Anzeiger, 20. Oktober 2021
»Die Philosophin als große Liebende.«
FELIX STEPHAN, Süddeutsche Zeitung, 19. Oktober 2021
»So etwas nennt man ein literarisches Schätzlein.«
Hamburger Abendblatt, 19. Oktober 2021
»Die Unterdrückung der weiblichen Entwicklung, die sie bei Zaza hautnah miterlebt hat, haben sie erst recht dazu gebracht, sich mit den Fragen nach der Rolle der Frau in der Gesellschaft auseinanderzusetzen. Das mündete in ihren berühmt gewordenen Satz: Man wird nicht als Frau geboren, man wird dazu gemacht.«
Deutschlandfunk Kultur "Lesart", 18. Oktober 2021
»An Zazas Seite hat die frühe Existenzialistin Simone de Beauvoir in den Abgrund des Frauseins geschaut, aber sie hat sich anders entschieden. Sie hat ihr Leben in die Hand genommen – und hat die Partie gewonnen.«
Alice Schwarzer, Spiegel Literaturbeilage BESTSELLER, 16. Oktober 2021
Herstellerinformationen
Rowohlt Verlag GmbH
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

Weitere Bücher von Simone de Beauvoir

Eine gebrochene Frau

€24,00

Eine Heldin, deren Gelassenheit auf die Probe gestellt wird, als sie erfährt, dass ihr Mann eine Affäre hat. Eine glücklich verheiratete und erfolgreiche Professorin, zunehmend beunruhigt darüber, wie vernarrt ihr Sohn in seine junge Partnerin und ihre weltlichen Werte ist. Eine wohlhabende Frau, die, allein zu Hause in der Silvesternacht, in einer mitreißenden Tirade die Wut und Frustration eines ganzen Lebens herausschreit.

Drei Geschichten, im Mittelpunkt je eine nicht mehr junge Frau, die sich einer unerwarteten Krise gegenübersieht. Und die sehr deutlich preisgibt, was in dieser Welt für sie nicht stimmt.

Wie keine andere erzählt die Ikone des Feminismus von Frauen so, wie sie in ihrer «weiblichen Bedingtheit» zu sein hatten. Simone de Beauvoir verzichtet auf den erhobenen Zeigefinger. Genau deshalb haben uns ihre Geschichten heute noch so viel zu sagen.

Zum Buch
1 / 2