Die Unschuldigen, ich und die Unbekannte am Rand der Landstraße

Ein Schauspiel in vier Jahreszeiten
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Inhaltsangabe
»Bei dem Ort habe ich an Griffen gedacht, wo ich herkomme, an die Straße, die nach Süden, in ein Dorf namens Ruden, führt. … Im Stück ist die Straße außer Betrieb, ein Wächter sitzt dort, es ist sein Reich, keiner darf dort hinein. Die Unschuldigen kommen daher, sind unschuldig, machen jedoch einen Haufen Scheiß. Es sind nicht die alten Bösewichte, die alles absichtlich machen, sondern sie wissen nicht, was sie tun, wie Jesus sagt: Herr, verzeih ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun! Ich bin eher der Meinung: Herr, verzeih ihnen nicht! Es gibt jedenfalls Konfrontationen der Figuren, ganz lustige, scharfe und traumhafte, wie es meine Art ist. Dann geht es ordentlich los, aber dann höre ich wieder auf, weil ich finde, es nicht interessant, nur draufzuschlagen. … Der Held heißt ›Ich‹, er ist eine Mittelgestalt zwischen Caliban und Prospero, ein Monstrum, ein Irrer, ein Tier und zugleich ein Zauberer. Es gibt auch zwei Frauen in dem Stück, die ›Unbekannte‹ und die ›Andere‹, diese ist ein bisschen wie Lady Macbeth. Sie ist die Frau des Anführers der Unschuldigen, letzten Endes schreit sie vorlauter Jammer, aber sie geht nicht zugrunde, sie geht nur weg.«
Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 23.03.2015
  • Autor/Autorin: Peter Handke
  • Einband: Paperback
  • Auflage: 1
  • Verlag: Suhrkamp
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 246/167/18 mm
  • Seitenanzahl: 177
  • ISBN: 9783518424728
Pressestimmen
»Scharfe Erkenntnis und ein zartes Gleiten der verletzten Empfindungen bilden ein faszinierendes Gefüge.«
Hans-Dieter Schütt, neues-deutschland.de, 8. Juli 2015
»So heiter-melancholisch wie hier war der Meister selten.«
Bettina Ruczynski, Sächsische Zeitung, 8. Mai 2015
»Die Unschuldigen, Ich und die Unbekannte am Rand der Landstraße ist ein großartiges Stück, vielleicht sogar Handkes dramatisches Opus magnum.«
Lothar Struck, Glanz & Elend Magazin, 29. März 2015
»Ein Sprachmusikstück ist es geworden, im Wechsel von knirschendem Wortsand und hallenden Pflasterköpfen, ein Versuch, zumindest einige Zeit in einem halbwegs intakten Refugium zu verweilen, das, ganz nach Handkes Gabe, doch in einen poetischen Kosmos führt.«
Werner Krause, Kleine Zeitung, 24. März 2015
Herstellerinformationen
Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de
Tel: +49 30 740 744 0

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