Vorbestellung möglich. Versand erfolgt nach Veröffentlichung.
Hardcover
Benachrichtigung aktivieren
Wir informieren Sie per E-Mail, sobald dieses Produkt wieder verfügbar ist.
Inhaltsangabe
Istanbul, eine Stadt, die Anfang der dreißiger Jahre die Aura aufregender Verkommenheit umgibt. Nouchi, eine junge Frau, die auf unschuldige Weise verdorben ist, imstande, jeden Mann zu verführen, ohne sich je einem hinzugeben. Bernard de Jonsac, ein nicht mehr ganz junger Mann, distinguiert, aber mittellos, der sich eines Abends in einem Nachtclub von Nouchi hat einwickeln lassen und den sie nun nach Belieben manipuliert. Eine Gruppe von Müßiggängern - Künstler, Journalisten, Geschäftsleute, verarmte Adlige, abgehalfterte Lebemänner -, die sich Abend für Abend in einem Restaurant zusammenfinden, Raki trinken, Haschisch rauchen und allesamt in Nouchi verliebt sind. Eine gefährliche Konstellation, die nicht ohne ein Opfer bleibt ...
Produktdetails
Erscheinungsdatum: 08.10.2026
Autor/Autorin: Georges Simenon
Reihe: Georges Simenon, Teil 13
Einband: Hardcover
Auflage: 1
Verlag: Kampa Verlag
Sprache: Deutsch
Seitenanzahl: 174
ISBN: 9783311133131
Herstellerinformationen
Schöffling & Co. Verlagsbuchhandlung GmbH Kaiserstraße 79 60329 Frankfurt am Mai DE
Kapitän Petersen hat das Gefühl, ein Unglück steht bevor. Als ein Passagier tot aufgefunden wird, ermittelt er selbst. Hat ein anderer Passagier oder doch ein Besatzungsmitglied ein Motiv?
Frank Friedmaier wächst im Bordell seiner Mutter auf. Aus Langeweile wird er zum Mörder und verrät die Frau, die ihn liebt. Doch sein Handeln hat Folgen. In einer namenlosen, besetzten Stadt erzählt Simenon eine düstere Geschichte von Schuld und Verlorenheit. Zeichner Yslaire setzt den existenzialistischen Noir-Krimi eindrucksvoll in Szene – mit intensiven Farben und bedrückender Atmosphäre.
Es ist Nacht in New York. Zwei Menschen ziehen von Bar zu Bar, wie Getriebene. Ein Mann und eine Frau. Beide sind sie einsam, beide sind sie unglücklich. Sie haben sich in einem Café am Washington Square kennengelernt, sie wissen nichts vom anderen und können sich schon nach wenigen Minuten nicht mehr vorstellen, je wieder voneinander getrennt zu sein. Sie erzählen einander ihr Leben und wünschen sich, dass diese Nacht nie zu Ende geht. Aber kann ihre Liebe die Wunden des Lebens heilen, kann sie dem Alltag standhalten? Und können sie mit der Vergangenheit des anderen leben?
Ein verregneter Abend kurz vor Weihnachten. Charles Alavoine, Landarzt in La Roche-sur-Yon, verpasst seinen Zug. Einst ein einfacher Bauernsohn, ist der junge Witwer in zweiter Ehe mit der selbstbewussten Tochter eines Grundbesitzers verheiratet. Der Standesunterschied überschattet die Verbindung. Ebenso wie Charles’ Begegnung mit der jungen Frau am Bahnhof …
Der verurteilte Mörder Alavoine schreibt einen Brief an den Untersuchungsrichter Ernest Coméliau, den einzigen Menschen, von dem er sich während seines Prozesses verstanden gefühlt hat. Er berichtet ihm von seinem eintönigen Leben, der dominanten Ehefrau – und von seiner großen Liebe, die erstmals Leidenschaft und Glück in sein Dasein brachte, und von der Tat, mit der alles endete.
Immer neue Männer tauchen in der kargen kleinen Wohnung der Cuchas auf. Manche bleiben für eine Nacht, andere länger. Wer ihre Väter sind, ist den Kindern nicht ganz klar. Dafür ist auf ihre starke und warmherzige Mutter Gabrielle Verlass. Jeden Morgen zieht sie los, um Obst und Gemüse zu holen, das sie dann verkauft. In der Rue Mouffetard geht es der Familie damit besser als manch anderer, die allein von Almosen lebt. Louis ist das zweitjüngste von Gabrielles sechs Kindern. So genüg und schweigsam, brav und fleißig, dass er in der Schule als »der kleine Heilige« verhöhnt wird. Ein Träumer, der damit beschäftigt ist, die Welt zu betrachten, und allen Widrigkeiten zum Trotz unbeirrbar seinen Weg geht.
Mitten in der Nacht, während draußen ein Jahrhundert-Schneesturm tobt, sitzt Donald Dodd in seiner Scheune. Er sollte aufstehen, rausgehen, seinen Freund Ray Sanders suchen, der auf dem kurzen Weg vom Auto ins Haus verschwunden ist und dem allein in der Kälte früher oder später der sichere Tod droht. Doch Donald raucht eine Zigarette nach der anderen. Erst als er – erfolgreicher Anwalt, liebender Ehemann und Vater, respektierter Mitbürger – glaubt, lange genug ausgeharrt zu haben, geht er ins Haus zu den besorgten Ehefrauen zurück. Tage später, als der Schnee zu tauen beginnt, bergen Rettungskräfte Rays Leiche. Einst haben die beiden Männer zusammen in Yale studiert. Donald hat Ray, Teilhaber einer renommierten Werbeagentur in der Madison Avenue mit einer riesigen Wohnung unweit des East River und zahlreichen Affären, immer bewundert. Aus Freundschaft wurde Konkurrenz, aus Neid Hass. Bis sich unverhofft die Gelegenheit zur Rache bot.
Ein »Maigret avant Maigret« – zum ersten Mal auf Deutsch
Stolz, rekrutiert worden zu sein, leistete der zwanzigjährige Seemann Jean Monnet Dienst an Bord der Bretagne vor Toulon, eines der schönsten Schiffe der französischen Marine. Doch schon bald begann er, die Tage bis zum ersten Urlaub zu zählen – und dann wurde das lang ersehnte Weihnachtsfest im Kreis der Familie eher trist als feierlich. Einsam und unglücklich sitzt Jean im Zug – zum Mittagsappell muss er zurück sein –, als ihn eine junge schöne Frau aus der zweiten Klasse um einen Gefallen bittet. Er möge eine prall gefüllte Brieftasche zu einer Adresse unweit des alten Hafens bringen. Was der Matrose nicht ahnt: Am Bahnhof von Marseille herrscht bereits helle Aufregung, die Gendarmen kontrollieren alle Reisenden. Denn in ebenjenem Schnellzug, in dem auch Jean und die elegante Rita saßen, wurde ein Verbrechen verübt: Auf den Gleisen vor Lyon wurde die Leiche eines Mannes gefunden, der während der Fahrt getötet worden sein muss. Ehe er sichs versieht, verliert Jean nicht nur sein Herz, sondern gerät auch ins Visier der Polizei. Es ermittelt niemand Geringerer als ein behäbiger Mann mit Hut, Mantel und Pfeife – Kommissar Maigret aus Paris.