Die späten Tage

Über das Altwerden und eine späte große Liebe 
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Inhaltsangabe

Was bedeutet es, wenn man sich in hohem Alter noch einmal verliebt? Wenn nicht mehr viel Zeit füreinander bleibt und man sich eigentlich schon im Alleinsein eingerichtet hat? In Natascha Wodins neuem Buch wagt die Erzählerin den Versuch, die Liebe über die Einsamkeit siegen zu lassen, ein letztmögliches Lebensexperiment, in dem sich die Fragen nach Liebe und Tod mit existenzieller Dringlichkeit stellen und die Mühen des Alters zum Alltag gehören. Die Geschichte des Paares ist der rote Faden im Text, einem Gewebe aus Erinnerungen, Reflexionen, Beobachtungen – aufgezeichnet an einem mecklenburgischen See mit Blick auf das Wasser und den gegenüberliegenden Horizont.

Natascha Wodin erzählt von widersprüchlichen Gefühlen, von Nähe und Fremdsein in einer Beziehung, ihren Gedanken an den näher rückenden Tod und den Schmerz des unaufhaltsamen Abschieds. 

«Die Sprache Wodins nimmt dem, was sie erzählt, nicht den Schrecken. Im Gegenteil: Sie macht ihn spürbar, nachvollziehbar. Und gleichzeitig spendet ihre Kunst den so nötigen Trost.» Der Spiegel 

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 11.11.2025
  • Autor/Autorin: Natascha Wodin
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 5. Auflage
  • Verlag: Rowohlt
  • Sprache: Deutsch
  • Seitenanzahl: 288
  • ISBN: 9783498003340
Darum lohnt sich dieses Buch
  • Ein zutiefst berührendes Buch über das Altwerden und eine späte große Liebe.
  • 2022 wurde Natascha Wodin mit dem Joseph-Breitbach-Preis für ihr Lebenswerk ausgezeichnet, 2017 erhielt sie den Preis der Leipziger Buchmesse für «Sie kam aus Mariupol».
Pressestimmen
»Es liegt nicht zuletzt an den Landschaftsbildern und an den darin eingebetteten Lebensreflexionen, dass man "Die späten Tage" so gerne liest.«
Meike Fessmann, Süddeutsche Zeitung, 18. Dezember 2025
»Ein radikales und zugleich sehr zartes Geflecht der Gefühlswelten, die einem Menschen widerfahren, wenn es auf das Ende zugeht, und die vergangenen Tage wieder hochspülen.«
Lerke von Saalfeld, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 5. Dezember 2025
»Das ist der eigentliche Zauber dieses Buches, dass es nichts beschönigt und trotzdem schön ist. Das Leben hört nicht auf, lebendig zu sein, nur weil es dem Ende zugeht, es verändert nur seine Töne, und Natscha Wodin hört sie alle.«
Theresa Hübner, Bayern 2 "Büchermagazin", 1. Dezember 2025
»Außergewöhnlich und stark!«
Jörg Magenau, RBB, radio 3, 20. November 2025
»Natascha Wodin erzählt hinreißend über eine letzte Liebe. Dieses Buch ist ein Alterswerk, radikal, aber nicht bitter. (...) Eine große Selbstbeobachterin erzählt darin die Leidenschaften des Daseins von ihrem Ende her.«
Katharina Teutsch, Die Zeit, 20. November 2025
»Natascha Wodin hat ein Buch voller großer Gefühle geschrieben, ohne jemals sentimental zu werden (... Sie) erlaubt uns mit „Die späten Tage“ einen tiefen Einblick in die Gefühlswelt einer alternden, einer liebenden Frau. Schonungslos, berührend, herzergreifend.«
Bettina Baltschev, MDR "Buch der Woche", 11. November 2025
»Wodin fasziniert mit subtilen Beziehungsschilderungen, mit der unnachgiebigen Genauigkeit, mit der sie den leiblichen Schmerz, Verfall, das nahende Zu-Ende-Gehen darstellt.«
Simone Dattenberger, Münchner Merkur, 10. November 2025
»Ihren existenziellen Fragen nach Lebenssinn, Selbstbestimmtheit und Würde kann man nicht ausweichen. Durch die Verdichtung und nüchterne Sprache entsteht eine poetische Kraft, die einen ganz eigenen Sog entfaltet. Wer sich darauf einlässt, wird das Buch nicht so schnell vergessen können.«
Anke Jahns, NDR Info "Neue Bücher", 10. November 2025
»Das ist der eigentliche Zauber dieses Buches: dass es nichts beschönigt und trotzdem schön ist.«
Theresa Hübner, SWR 2 "Lesenswert", 9. November 2025
Herstellerinformationen
Rowohlt Verlag GmbH
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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Nachtgeschwister

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Natascha Wodin erzählt in betörenden Bildern von einer Liebe und ihrer Unmöglichkeit. Zu unterschiedlich sind die Welten, die Erfahrungen, die Bedürfnisse der Protagonisten. Zu groß ist die Verstörung. Ihrer beider Leben ist das Schreiben, die Nacht. Das ist es, was von ihrer Liebe bleibt. »Ich wusste sofort, dass ich auf etwas Großes gestoßen war, auf etwas Einmaliges, auf einen Dichter, wie es sie zu allen Zeiten nur vereinzelt gegeben hat.« Ein Bändchen mit Gedichten, eher zufällig mitgenommen in einer Buchhandlung, ist der Auslöser für eine leidenschaftliche Liebesgeschichte, eine Obsession, eine quälende Verstrickung. »Schon von den ersten Zeilen ging eine Kraft aus, ein Licht, eine Dunkelheit, ein Schmerz, eine Schönheit, eine Wucht« – so erzählt die Frau, die die Gedichte liest –, »dass sich die Welt in einem einzigen Augenblick für mich verändert hat, weil es in ihr jetzt diese Stimme gab.« Die Stimme des Seelenverwandten, die Stimme eines Verlorenen. Aber auch eines Gefundenen. Denn nun setzt sie alles in Bewegung, um den Autor dieser Gedichte zu treffen, der unerreichbar ist im anderen Teil Deutschlands. Sie schreibt, sie ruft an. Und als er eines Tages tatsächlich kommt, wird ihr Traum wahr. Und zum Albtraum. Denn der Mann, der kommt und bleibt, ist anders, als sie ihn sich erfunden hat. Natascha Wodin erzählt in betörenden Bildern von einer Liebe und ihrer Unmöglichkeit. Zu unterschiedlich sind die Welten, die Erfahrungen, die Bedürfnisse. Zu groß ist die mitgebrachte Verstörung. Seine Existenz und ihrer beider Leben ist das Schreiben, die Nacht. Das ist es, was von ihrer Liebe bleibt.
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