Teil der Reihe: Unionsverlag Taschenbücher

Die Reise der Anna Odinzowa

Roman
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Taschenbuch
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Inhaltsangabe

Am Morgen des 21. Februars 1947 geht Anna Odinzowa, Ethnografin aus Leningrad, im kleinen Hafen von Uëlen an Land. Sie ist am Ziel ihrer Träume: Seit Jahren hat sie die tschuktschische Sprache und Kultur studiert. Jetzt will sie aus nächster Nähe das unerforschte Leben der Nomaden in der Tundra kennenlernen. Tiefer als alle Ethnografen zuvor will sie sich mit dem Volk verbinden, das ihr Forschungsgegenstand ist.

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 10.04.2002
  • Autor/Autorin: Juri Rytchëu
  • Übersetzung: Charlotte Kossuth, Leonhard Kossuth (aus dem Russischen)
  • Reihe: Unionsverlag Taschenbücher
  • Einband: Taschenbuch
  • Auflage: 4
  • Verlag: Unionsverlag
  • Sprache: Deutsch
  • Seitenanzahl: 304
  • ISBN: 9783293202306
Pressestimmen
»Ein ungemein authentisches und anrührendes Werk, dabei spannend und grandios erzählt. Weltliteratur im allerbesten Sinne.«
ekz-Informationsdienst
»Dass der Autor den Leser, die Leserin die kulturelle Kolonialisiserung aus der Sicht einer Fremden, die selber zur Betroffenen wird, mit erleben lässt, ist ein raffinierter erzähltechnischer Schachzug, der allerdings nur bei genauester Kenntnis von Kultur und Geschichte eines Volkes gelingen kann: Juri Rytchëu gelingt er.«
Simone Müller, Der kleine Bund
»Rytchëu lässt den Leser an Annas Seite eine uralte Kultur entdecken.«
Neues Deutschland
»Zum Leuchten kommt der Text, wenn es um die Landschaft, Mythen, Initiationsriten, die ebenso grausamen wie weisen Bräuche dieses kleinen Völkchens geht, dessen Urtümlichkeit, Genügsamkeit und mündlich überlieferter poetischer Erfahrungsschatz die Aufmerksamkeit und Bewunderung des Lesers verdienen.«
Birgit Veit, Neue Zürcher Zeitung
»Ein Werk, das in der Schilderung des Lebens eine tiefe, berührende Kraft entfaltet.«
Markus Ackeret, Tages-Anzeiger
»Juri Rytchëu erzählt eine wahre Geschichte aus einer faszinierenden Kultur.«
www.max.de
»In die düstere Geschichte arbeitet der Autor immer wieder lichte Passagen ein, sein Roman ist Spannungsgeschichte, Anklage historischer Gräuel, Ode an ein Volk, Liebesgeschichte in einem.«
Facts
»Ein äußerst spannendes Buch, schneller zu Ende als wünschenswert.«
Rundbrief Baufachfrau
»Ein großer Roman über das Fortleben einer Kultur, die ›älter ist als die Pyramiden‹. Sowohl die liebevoll gezeichneten Charaktere als auch die poetische eindringliche Sprache bleiben noch lange im Gedächtnis haften.«
Marion Schmidt, Nürnberger Nachrichten
»Die Konflikte, die sich aus der Konfrontation mit dem Sowjetsystem ergeben, sind schließlich so spannend und tragisch, dass man das Buch atemlos – wie die durch die Taiga gehetzte Familie – zu Ende liest.«
Cornelia Nicodemus, Nordbayerischer Kurier
Herstellerinformationen
Verlag C.H.Beck oHG
Wilhelmstraße 9
80801 München
DE

Email: produktsicherheit@beck.de
Tel: +49 89 38189-0

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Der letzte Schamane

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Juri Rytchëus Familiengeschichte ist zugleich die Saga des tschuktschischen Volkes. Denn von Generation zu Generation wurden seit Anbeginn der Zeiten die Taten, Verdienste und Schicksalsschläge weitergegeben. Wir hören von Göttern, Geistern, Händlern und Zaren, vom Segen der Nähnadel, vom Fluch des Alkohols. Eine fremde, barbarische Zivilisation voll technischer Wunder bricht über die kleine Siedlung an der Küste herein. Die hohe Kunst, im Einklang mit den rauen Naturkräften der Arktis zu leben, droht in Vergessenheit zu geraten.

Da beschließt der letzte Schamane Mletkin auf eine große Reise zu gehen. Als er schließlich an sein heimisches Ufer am arktischen Meer zurückkehrt, versucht der er, das alte und das neue Wissen zu vereinen, um seinem Volk eine Zukunft zu sichern.

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