Die Prozesse

Roman | "Ein melancholischer, rätselhafter Roman, der an Christian Krachts Wunderwerk '1979' erinnert." Tagesspiegel Online
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Inhaltsangabe

In hypnotischen Sätzen führt Marius Goldhorn zweitaumelnde Männer durch einen erschütterten Kontinent, zerrissen zwischen seiner Vergangenheit, seinen Verbrechen und der Sehnsucht nach Aufbruch. »Die Prozesse« ist eine aufwühlende Geschichte über Liebe, Schuld und Unschuld – und ein Roman von rätselhafter Klarheit.

Brüssel im Spätsommer 2030, die Stadt ist in Aufruhr. Die Peripherie, die Marktplätze, Museen und Boulevards, überall kommen Menschen zusammen, protestieren und feiern, unerwartete Gemeinschaften entstehen, alte Ordnungen zerfallen.

Der Erzähler und sein Partner Ezra machen Urlaub in Ostende. Bei ihrer Rückkehr nach Brüssel werden sie von den Ereignissen mitgerissen, die bald auch ihre Beziehung auf eine harte Probe stellen.

Als Ezra, der einen politischen Blog betreibt, Opfer eines Anschlags wird, verlassen sie Brüssel und machen sich auf den Weg nach Norditalien. Auf dem entlegenen Hof einer mysteriösen Gärtnerin wollen sie zur Ruhe kommen. Doch ihr Rückzug wird zur surrealen Höllenfahrt – zu einer schicksalhaften Reise durch die Welt der Toten und Geister.

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 14.08.2025
  • Autor/Autorin: Marius Goldhorn
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 1. Auflage
  • Verlag: Kiepenheuer & Witsch
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 209/131/26 mm
  • Seitenanzahl: 288
  • ISBN: 9783462007800
Darum lohnt sich dieses Buch
  • Marius Goldhorns zweiter Roman nach dem gefeierten Debüt »Park«, über das der SPIEGEL schrieb: »Solche Prosa entspringt einem echten Freigeist und lässt nur ein prägnantes Fazit zu: beachtlich!«
  • Ein visionärer Roman aus dem rasenden Herzen Europas
Pressestimmen
»es gehört [...] zu den wunderbarsten Büchern, die ich 2025 lesen durfte«
Undine Fuchs, DLF Kultur Lesart, 18. Dezember 2025
»Ein tiefdunkles und funkelnd helles Zukunftsbild zugleich.«
Laura de Weck, SRF Kultur "Literaturclub", 15. Dezember 2025
»Marius Goldhorn hat mit ›Die Prozesse‹ einen melancholischen, rätselhaften Roman geschrieben, der an Christian Krachts Wunderwerk ›1979‹ erinnert.«
Michael Wolf, Tagesspiegel Online, 16. November 2025
»Er ist eine Parabel, Chiffre, Textfolie für unsere eigene Gegenwart – you name it.«
Olivier Heidkamp, neues deutschland, 20. Oktober 2025
»›Die Prozesse‹ ist Liebesroman, Dystopieroman und ein Computerspiel ohne Ziel, ein Buch, das in einem Zwischenreich verweilt, in dem Realität und Virtualität ununterscheidbar werden.«
Amelie Kahl, Der Freitag Online, 29. September 2025
»Bis zum Ende gibt dieser feinsinnige Revolutionsroman nicht preis, ob er sich als Utopie oder Dystopie versteht.«
Felix Stephan, Süddeutsche Zeitung, 19. September 2025
»Ein sehr ausgefuchster Fall von Gut gegen Böse (...) super!«
Maximilian Mengeringhaus, Deutschlandfunk Kultur Studio 9, 10. September 2025
»Ein irritierend zwischen Welten oszillierender Roman, der Kraft hat, Tiefe und Geschwindigkeit.«
Alexander Wasner, SWR Kultur, 31. August 2025
»Dieser Roman führt vor, wie jede Utopie den Keim des Fanatismus in sich trägt. [...] Ein Buch zum Nachdenken ‒ und zur Diskussion.«
Angelo Algieri, Berliner Zeitung am Wochenende, 23. August 2025
»Ein irritierender Roman, der das Lebensgefühl und die gefühlte Machtlosigkeit angesichts von Kriegen, Verfall und Klimakrise in einer kühlen, poetisch verdichteten Sprache eindringlich erfasst.«
Nathanael Di Battista, queer.de, 23. August 2025
»›Die Prozesse‹ ist ein hochpolitisches Buch, aber keinesfalls Agitprop. Es offenbart eine Vorstellung davon, wie man [...] rechten Disruptoren von Nick Land über Peter Thiel bis hin zu Javier Milei etwas entgegenhalten kann.«
Johann Voigt, taz, 23. August 2025
»ein Roman von verstörender Präzision, zwischen politischer Vision und mythologischer Tiefenschärfe«
queer.de, 15. August 2025
Herstellerinformationen
Verlag Kiepenheuer & Witsch GmbH & Co. KG
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

Email: produktsicherheit@kiwi-verlag.de

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Park

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Arnold, Mitte zwanzig, reist nach Athen, wo er Odile wiedersehen wird. Bevor sein Flieger geht, streift er durch Paris. Arnold sortiert Spam aus seinen Mails und wechselt seine Bildschirmhintergründe, er notiert Gedichte und wartet darauf, dass Odile ihm schreibt. In den Nachrichten hört er von einem Anschlag in der Stadt und fragt sich: Warum fühlen sich Terror, Unruhen und Gewalt nicht wirklich bedrohlich an? Oder warum dringt die Bedrohung nicht zu ihm durch? Auch dann nicht, als in Athen auf einer Demonstration die Situation eskaliert.

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