Die Nulllinie

Roman aus dem Krieg | "Twardoch ist ein großer Erzähler." Florian Illies
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Inhaltsangabe

Krieg, Kampf, das Dunkle im Menschen sind ein Lebensthema von Szczepan Twardoch, in all seinen Büchern. In den letzten zwei Jahren ist er als einziger westlicher Autor mehrmals mitten in den Krieg gereist, bis an die Nulllinie, die Front im Osten der Ukraine, war unterwegs mit Soldaten, Offizieren, einfachen Leuten wie Strategen. Er brachte Hilfslieferungen, sah das Sterben, war selbst in Gefahr.
In diesem so erzählerischen wie existenziellen Buch schreibt Twardoch über den Krieg, blickt zurück, erzählt von seinen Großvätern, die in den Weltkriegen kämpften, betrachtet das 20. Jahrhundert und denkt mit Thukydides nach über die Gewalt. Reich durch seine Erfahrungen wie Lektüren, durch seine Gespräche mit Menschen, für die es um alles geht, ist dieser vom Erleben gespeiste Text eine große Erzählung über das Menschliche an sich, über Leben und Freiheit, Tod und Mut. Um was lohnt es zu kämpfen? Und was macht der Krieg mit dem Menschen, seiner Seele? 

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 15.04.2025
  • Autor/Autorin: Szczepan Twardoch
  • Übersetzung: Olaf Kühl (aus dem Polnischen)
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 3. Auflage
  • Verlag: Rowohlt Berlin
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 209/134/23 mm
  • Seitenanzahl: 256
  • ISBN: 9783737102094
Darum lohnt sich dieses Buch
  • Ein existenzielles Buch und ein persönliches, lebensgefährliches Wagnis. Szczepan Twardoch fuhr mehrmals bis an die Front. Dieser Text ist Auge, Ohr und Gedanke mitten im Krieg.
  • Mit gewaltiger Sprachkraft schreibt der große Autor über den Krieg, den Osten, das 20. Jahrhundert und das Wesen des Menschen selbst.
  • Der Angriff auf die Ukraine hat alle westlichen Gewissheiten erschüttert. Twardoch konfrontiert seinen, unseren westlichen Blick mit dem Kämpfen. Lotet aus, was das Leben im Angesicht von Unterdrückung und Gewalt bedeutet. Was Freiheit, Hoffnung, Zukunft und Demokratie sind.
  • Kaum ein Autor kann so packend über tief-existenzielle Dinge schreiben. Hier wird das Ungeheuerliche, das Erlebte, die Betrachtung und das Nachdenken darüber zu etwas Eigenem: zu Literatur.
Pressestimmen
»Twardoch hat in der Tradition von Ernest Hemingways ‹Wem die Stunde schlägt› vermutlich den einen Roman über den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine geschrieben. Den einen, der den Krieg erklärt, der bleibt, auch wenn der Krieg irgendwann vorbei sein sollte.«
Nora Zukker, Der Spiegel
»Intensiv ... Die Szenen in diesem Roman sind scharf wie Splitter. Was durch sie auf Leser und Leserin eindringt, schwärt weiterhin.«
Frankfurter Rundschau
»Ein gegenwärtiger Kriegsroman, der das Zeug zum Klassiker des Genres hat.«
Der Spiegel
»Unheimlich aktuell.«
Berliner Zeitung
»Literarisch grandios gestaltet.«
Tages-Anzeiger
»Ein wichtiges Buch ... Twardoch durchleuchtet in diesem Grenzraum der existenziellen Verdichtung die Kraft des Menschlichen im Angesicht von Gewalt, Tod und Endlichkeit.«
Der Standard
»Dies ist der Roman zur Stunde, ein Roman aus dem Krieg in der Ukraine, ein Roman direkt von der Front ... ein Protokoll in literarischer Form.«
WDR
»Ein vielschichtiger, verstörender Text, ein Frontroman, der dort spielt, wo alles auf null gesetzt ist.«
Deutschlandfunk
»Krieg gehört zu den extremsten Grenzerfahrungen … Was Twardoch uns in seinem Roman aufzeigt, bleibt geradezu physisch haften. Das schafft nur starke Literatur.«
Neue Zürcher Zeitung
»Twardoch ist einer der bedeutendsten Literaten seines Landes und hat den Roman der Stunde über den Krieg geschrieben.«
ZDF aspekte
»Ein großer Roman vom großen Polen, der immer wieder an die Front in der Ukraine gereist ist: Er ... erforscht, wie der Krieg die Seelen zerrüttet.«
Focus
»Ein mitreißender Roman, vielleicht das beste Prosawerk ... über diesen Krieg.«
Gerhard Gnauck, Frankfurter Allgemeine Zeitung
Herstellerinformationen
Rowohlt Berlin Verlag GmbH
Kreuzbergstraße 30
10965 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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