Die Moderne - ein unvollendetes Projekt

[Great Papers Soziologie] - Habermas' Klassiker der Soziologie im Zusammenhang gesehen - 14869
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Inhaltsangabe
Einer der wichtigsten Klassiker der Soziologie in der neuen Reihe »Great Papers Soziologie« Mit dem wahrscheinlich wichtigsten Aufsatz von Jürgen Habermas lässt sich leicht ein Zugang zu seinem gesamten Denken öffnen. Der ursprünglich als Rede gehaltene Text ist außerdem eine Hommage an Habermas' Lehrer Adorno, in dem er die Tradition der Kritischen Theorie aufnimmt und aktualisiert. Schließlich ist die Rede ein Klassiker der Soziologie, dessen Titel geradezu sprichwörtlich geworden ist: Statt postmoderner Überwindung der Moderne soll das Erbe der Aufklärung in der Moderne als Projekt im Dienst einer offenen Gesellschaft verwirklicht werden. Der Band bietet neben Text und Kommentar zugleich einen Überblick über Habermas' Gesamtwerk, das heute aktueller ist denn je. Die Reihe »Great Papers Soziologie« bietet bahnbrechende Aufsätze der Soziologie: - Eine zitierfähige Wiedergabe des Textes - Eine fachgeschichtliche Einordnung und Analyse des Textes - Informationen zum Autor und kommentierte Literaturhinweise
Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 15.07.2026
  • Autor/Autorin: Jürgen Habermas
  • Format: E-Book
  • Dateiformat: EPUB
  • Kopierschutz: Wasserzeichen
  • Dateigröße: 787 KB
  • Verlag: RECLAM VERLAG
  • Sprache: Deutsch
  • Umfang: 154 Seiten
  • ISBN: 9783159625584
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RECLAM VERLAG

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In diesem Buch gibt Jürgen Habermas Auskunft – über die Motive seines Denkens, die Umstände, unter denen es sich entwickelte, und die Veränderungen, die es im Lauf der Jahrzehnte erfuhr. Er erzählt vom Entstehungsprozess seines Werks, von wegweisenden Lektüren und prägenden kollegialen Begegnungen. So entsteht das Bild eines reichen Beziehungsgeflechts, das sich über große Teile der intellektuellen Landkarte des 20. Jahrhunderts bis in die Gegenwart erstreckt.

Im Rückblick auf zahlreiche Stationen seines Denkwegs spricht Habermas unter anderem über seine generationsspezifische Ausgangssituation, über Schlüsselerlebnisse mit seinen akademischen Lehrern, über zeitgeschichtliche Tendenzen und politische Überzeugungen sowie die eigenen wissenschaftlichen Arbeiten und deren Rezeption. An sein jüngstes Großwerk Auch eine Geschichte der Philosophie anschließend, werden außerdem zentrale Begriffe und argumentative Strategien aus dem Habermas-Kosmos aufgerufen und kritisch verhandelt. Und immer wieder wird deutlich, worum es diesem Philosophen im Grundsatz geht: um »die Begründung des Quäntchens Vernunftvertrauen und der Pflicht zum Gebrauch unserer Vernunft«.

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