Die marmornen Träume

Thriller
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Inhaltsangabe

Der Meister der französischen Spannung: so episch und böse wie nie!

Berlin 1939: Während die Welt dem Grauen des Zweiten Weltkrieges entgegenblickt, treffen sich die schönen Damen der Nazi-Elite zum Champagner im Adlon. Sie scheinen unantastbar. Bis an der Spree eine brutal zugerichtete Frauenleiche gefunden wird. Sie war eine von ihnen, und die Spur des Täters reicht bis in die obersten Führungskreise des Regimes. Jean-Christophe Grangé mit seinem ersten historischen Berlin-Thriller: eine erbarmungslose Jagd in den finstersten Abgründen der menschlichen Existenz.

Simon Kraus ist ein brillanter Psychoanalytiker und Traumforscher. Und er ist ein gerissener Gigolo: Erst verführt er seine Klientinnen, allesamt Ehefrauen hochrangiger Nazi-Funktionäre, dann erpresst er sie für sein Stillschweigen. Ein lukratives Geschäft. Doch eines Tages sucht ihn der SS-Offizier Franz Beewen auf: Eine von Kraus’ Klientinnen wurde grausam ermordet. Sie gehörte zum Wilhelmklub, einem illustren Zirkel reicher Nazi-Frauen, der jeden Tag im Hotel Adlon zusammenkommt. Während Simon Kraus im Adlon unauffällig seine Kontakte spielen lässt, werden weitere Frauenleichen entdeckt. Unversehens gerät Kraus immer tiefer in die Ermittlungen der Gestapo gegen den brutalen Mörder – und mit ihm die Psychiaterin Minna von Hassel, die mit ganz eigenen Dämonen ringt. Gemeinsam müssen sie erkennen, dass das Böse bei Weitem nicht nur dort lauert, wo man es vermutet.

»Ein Hochfest des Grauens, aber auch ein Plädoyer für die Menschlichkeit.« Rhein-Neckar Zeitung

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 16.03.2024
  • Autor/Autorin: Jean-Christophe Grangé
  • Übersetzung: Ina Böhme (aus dem Französischen)
  • Einband: Taschenbuch
  • Auflage: 2. Druckaufl., 2024
  • Verlag: Tropen
  • Sprache: Deutsch
  • Seitenanzahl: 688
  • ISBN: 9783608502534
Darum lohnt sich dieses Buch

Berlin in den 30er-Jahren: zwischen Adlon-Dekadenz und den Abgründen der NS-Diktatur

Pressestimmen
»Mit viel Fingerspitzengefühl beschreibt der Autor die Abscheulichkeiten einer bis heute nicht gänzlich verarbeiteten Vergangenheit. Er erstellt das Psychogramm einer schwer gestörten Gesellschaft und macht damit transparent, wie böse das Individuum auf einmal sein kann, wenn es von einer treibenden Masse absorbiert wird und dabei die letzten Barrieren emotionaler und sozialer Verbindlichkeit durchbricht.«
Tanja Ehlen, CarpeGusta Literatur, 7. Dezember 2023
»[E]in Epos der Scheußlichkeiten, ein Hochfest des Grauens, am Ende aber auch ein Plädoyer für die Menschlichkeit. […] [D]er Großmeister des Bösen [trifft] hier genau den richtigen Ton« Rüdiger Busch, Rhein-Neckar Zeitung, 16. Mai 2023«
Rüdiger Busch, Rhein-Neckar-Zeitung, 16. Mai 2023
»In seinem historischen Berlin-Thriller ›Die marmornen Träume‹ beeindruckt der französische Bestsellerautor Jean-Christophe Grangé (›Die purpurnen Flüsse‹) mit einem minuziös sezierenden Blick in den Höllenschlund des Nationalsozialismus.« Emmanuel van Stein, Kölner Stadt-Anzeiger, 05. Mai 2023«
Emmanuel van Stein, Kölner Stadt-Anzeiger, 5. Mai 2023
»Herausgekommen ist ein extrem spannender, schonungslos brutaler Thriller voller Twists und Subebenen, der nicht nur düster, sondern tiefschwarz ist. Erst recht im Hinblick auf die deutsche Geschichte. Gänsehaut und wohliges Unwohlsein garantiert.« Diana Wieser, Schreiblust – Leselust, 04. April 2023«
Diana Wieser, Schreiblust-Leselust, 4. April 2023
»Grangé hat sich nicht nur gründlich in Zeit und Örtlichkeiten versenkt, seine Prosa entwickelt auch poetische Qualitäten […].«
Peter Körte, FAZ, 3. April 2023
»Grangé hat zwar einen wendungsreichen Thriller geschrieben, der alle möglichen Haken schlägt und gegen Ende etwas fantastisch wird, doch seine wahre Stärke liegt in der psychologischen Analyse einer schwer gestörten Gesellschaft, die sogar in ihren Träumen von den monströsen Auswüchsen des Regimes heimgesucht wird« Peter Huber, die Presse am Sonntag, 05. März 2023«
Peter Huber, Die Presse am Sonntag, 5. März 2023
»Man merkt natürlich, dass der 1961 in Paris geborene Grangé seit 30 Jahren im Geschäft ist: Berlin und das nationalsozialistische Regime unmittelbar vor dem Krieg lässt er scheinbar mühelos Gestalt annehmen, und zwar mit allen Sinnen.«
Christan Endres, tip Berlin, 1. März 2023
»Wer die fast siebenhundert Seiten liest, taucht in ein Labyrinth des Schreckens. […] Der Thriller [entfaltet] eine schauerliche Sog-Wirkung. Und er erinnert an Zeiten und Verbrechen, die keine Fantasiegebilde sind, sondern Fakten der Historie.« Herbert Heinzelmann, Nürnberger Nachrichten / Nürnberger Zeitung, 27. Februar 2023«
Herbert Heinzelmann, Nürnberger Zeitung, 27. Februar 2023
Herstellerinformationen
J. G. Cotta'sche Buchhandlung Nachfolger GmbH
Rotebühlstraße 77
70178 Stuttgart
DE

Email: produktsicherheit@klett-cotta.de
Tel: +49 711 6672-0

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Blutrotes Karma

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Eine Stadt in Flammen. Ein Mörder auf Mission.

Während der Pariser Studentenproteste wird die brutal zugerichtete Leiche einer jungen Frau gefunden. Arrangiert in einer Yogapose. Ihr Freund Hervé und sein Halbbruder Mersch, ein Polizist, werden in die Ermittlungen verwickelt. Da taucht eine zweite Leiche auf: wieder in einer Yogapose, wieder eine Freundin von Hervé. Will ihm jemand eine blutige Botschaft senden? Die Spur des Mörders führt um die halbe Welt bis nach Indien. Doch die schockierende Wahrheit, die Hervé dort findet, reicht noch viel weiter.

Paris, 1968: Die Straßen brennen, die staatliche Ordnung scheint ausgehebelt. Mitten in diesem Chaos findet der ebenso kluge wie wütende Student Hervé die Leiche seiner Freundin Suzanne. Sie hängt grausam ermordet in einer Yogapose von einem Balken in ihrer Wohnung. Hervé bittet seinen Halbbruder und Polizisten Mersch um Hilfe. Gemeinsam stoßen sie mit Nicole, einer Freundin des Opfers, auf eine Spur, die sie tief in die spirituellen Bewegungen Indiens führt. Doch als eine weitere Freundin von Hervé ermordet und in einer Yogapose arrangiert wird, ahnen die drei: Der Mörder hat es auf Hervé selbst abgesehen. Nur warum? Eine erbarmungslose Jagd um den Erdball beginnt, an deren Ende sich das Böse unter einer Maske aus Glaube und Macht offenbart.

»Eine ebenso blutige wie spannende Ermittlung.« Paris Match
»Dieser Roman ist bestürzend, brutal, tabulos. Gleichwohl hüllt Jean-Christophe Grangé seinen Thriller Blutrotes Karma in eine poesievolle Sprache. […] Keine leichte Lektüre, aber eine, die sich lohnt.« Kölner Stadt-Anzeiger

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