Die Macht der Moral

Warum Politik und Weltanschauungen unsere Gesellschaft spalten | Vom Autor des Bestsellers «Generation Angst»
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Inhaltsangabe

Warum fühlt es sich oft so an, als würde die Hälfte der Bevölkerung in einem anderen moralischen Universum leben? Warum bedeuten «Gerechtigkeit» und «Freiheit» für verschiedene Menschen so unterschiedliche Dinge? Warum geraten wir ständig wegen unserer Weltanschauungen aneinander, selbst wenn wir im Grunde dasselbe wollen?

Der Sozialpsychologe Jonathan Haidt zeigt: Die Antwort liegt in unserer Moral – die weit weniger auf Rationalität und Logik gründet als auf Intuition und Sozialtrieb. Moral bringt uns dazu, individuelle Interessen zu überwinden und mit anderen zu kooperieren; zugleich aber macht sie uns blind für die Perspektiven anderer Gruppen. So haben sich im Lauf der Evolution und Geschichte zwischen Gemeinschaften und Kulturen sehr unterschiedliche moralische Intuitionen herausgebildet. Haidt erklärt, wie diese uns sozial binden, aber auch blenden, etwa im politischen Dauerstreit zwischen Progressiven und Konservativen. Sein Buch hilft uns, nicht nur unser individuelles Verhalten besser zu verstehen, sondern auch die gesellschaftlichen Auseinandersetzungen der Gegenwart – und über weltanschauliche Gräben hinweg zueinanderzufinden.

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 17.04.2026
  • Autor/Autorin: Jonathan Haidt
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 1. Auflage
  • Verlag: Rowohlt
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 220/150/39 mm
  • Seitenanzahl: 480
  • ISBN: 9783498007973
Herstellerinformationen
Rowohlt Verlag GmbH
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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Generation Angst

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Drei mediale Megatrends bestimmten die frühen 2010er-Jahre: Smartphones, Social-Media-Plattformen und die Selfie-Kultur. Das Ergebnis: Eine ganze Generation von Kindern und Jugendlichen verwendete mehrere Stunden am Tag darauf, durch die Beiträge von Influencer:innen und mehr oder weniger fremden Nutzer:innen zu scrollen, statt sich mit Menschen in ihrem unmittelbaren Umfeld auseinanderzusetzen. Die Mitglieder der Generation Z, die als Erste ihre Pubertät mit den neuen Medien in der Tasche durchlebten, wurden so zu Testpersonen für das Aufwachsen in einer radikal umgestalteten, zunehmend digitalen Umgebung.

Die Folgen dieses Experiments waren, wie Jonathan Haidt auf Grundlage umfangreichen Datenmaterials zeigt, katastrophal – und sie betreffen auch die heute Heranwachsenden. Die schnellste und allumfassendste Neuverdrahtung menschlicher Beziehungen führte dazu, dass sich die mentale Gesundheit der Kinder und Jugendlichen rapide und dauerhaft verschlechtert hat. Dieser Entwicklung müssen wir jetzt entgegentreten: Haidt erklärt, was Regierungen, Schulen und Eltern tun können, um Kindern ein gesundes Aufwachsen zu ermöglichen.

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