Teil der Reihe: suhrkamp taschenbuch wissenschaft (Band 274)

Die Macht der Computer und die Ohnmacht der Vernunft

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Inhaltsangabe

Vom schärfsten Kritiker der künstlichen Intelligenz

Weizenbaum will uns vor der Hybris der Naturwissenschaften warnen. Er fordert dazu auf, Wissenschaft und Technik rational einzusetzen, statt sie zu mystifizieren - und er tut dies mit viel Temperament. Insbesondere geht der erfolgreiche Computerwissenschaftler mit denjenigen seiner Kollegen ins Gericht, die uns (und wahrscheinlich sich selber) weismachen wollen, der Mensch sei im Prinzip nichts anderes als ein informationsverarbeitendes System, könne also vollständig mit einem hinreichend leistungsfähigen Computer simuliert werden. In eben dieser Überzeugung der Forscher, die sich mit der künstlichen Intelligenz beschäftigen und die er spöttisch dem Clan der »Artificial Intelligentsia« zuordnet, sieht Joseph Weizenbaum geradezu die Quintessenz naturwissenschaftlicher Borniertheit.

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 07.12.1978
  • Autor/Autorin: Joseph Weizenbaum
  • Übersetzung: Udo Rennert (aus dem Englischen)
  • Reihe: suhrkamp taschenbuch wissenschaft, Teil 274
  • Einband: Taschenbuch
  • Auflage: 16
  • Verlag: Suhrkamp
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 177/108/18 mm
  • Seitenanzahl: 369
  • ISBN: 9783518278741
Pressestimmen
»50 Jahre alt, so aktuell wie nie: Der Klassiker der KI-Kritik, geschrieben vom Programmierer des ersten Chatbots der KI-Geschichte, lange vor ChatGPT.«
Jakob Hayner, WELT AM SONNTAG, 7. Dezember 2025
Herstellerinformationen
Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de
Tel: +49 30 740 744 0

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Joseph Weizenbaum, der mit seinem Programm »Eliza« Computergeschichte schrieb, ist seit vielen Jahren als Kritiker unreflektierter Computereuphorie bekannt. In seinen Aufsätzen zeigt er die Kontexte auf, in denen Computer entwickelt und verwendet werden, und verweist dabei auf die enge Verknüpfung mit der militärischen Forschung. Er kritisiert die Allmachtsphantasien der Theorien der Künstlichen Intelligenz und fordert eine Kultur der Verantwortung des Wissenschaftlers für seine Arbeit. Die hier versammelten Aufsätze bringen die in der öffentlichen Debatte oft verschwiegenen Kontexte, Probleme und Schwächen der neuen Medien- und Internetwelt ans Licht. Sie machen Mut zum kritischen und eigenverantwortlichen Umgang mit den neuen Technologien im Computerzeitalter.

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