Teil der Reihe: suhrkamp taschenbuch wissenschaft (Band 2036)

Schriften zur Medientheorie

Angebot€17,00
inkl. MwSt, Versandkostenfrei nur bis 31.07.
Sofort lieferbar
Versandbereit. Lieferung in der Regel in 1-3 Werktagen.

Nur noch 3 Stück verfügbar!
Taschenbuch
Inhaltsangabe
Michel Foucault war Philosoph und Historiker, Begründer einer bestimmten Spielart der Diskursanalyse, aber kein Medienwissenschaftler. Nie empfahl er seine Schriften als »Rezepte« für irgendeine Denkweise oder gar Fachdisziplin, sondern nannte sie lieber »Werkzeuge« und sogar »Träume«. Darin kommt eine von Foucault kultivierte »experimentelle Haltung« zum Ausdruck, die sowohl für seine großen Abhandlungen als auch für seine Essays, Vorträge und Gelegenheitsäußerungen zu Malerei und Photographie, zur Musik und zum Kino, zur Ordnung des Diskurses und zum Rauschen der Informationstechnologien prägend war. Der Band versammelt erstmals all jene (kürzeren) Texte, in denen Foucault die Entstehung und den Wandel der heutigen Medienkultur beleuchtet.
Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 12.12.2012
  • Autor/Autorin: Michel Foucault
  • Reihe: suhrkamp taschenbuch wissenschaft, Teil 2036
  • Einband: Taschenbuch
  • Auflage: 1. Originalausgabe
  • Verlag: Suhrkamp
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 178/109/17 mm
  • Seitenanzahl: 334
  • ISBN: 9783518296363
Herstellerinformationen
Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de
Tel: +49 30 740 744 0

Weitere Bücher von Michel Foucault

Die Hermaphroditen

€26,00

Als Michel Foucault sein bahnbrechendes Unternehmen einer Geschichte der Sexualität zum ersten Mal vorstellte, kündigte er an, dass ein Band den Hermaphroditen gewidmet sein sollte. Mit der Neuausrichtung seiner Forschung auf die Antike gab er das Vorhaben jedoch auf. In seinem Nachlass findet sich allerdings ein faszinierendes Manuskript, das den Auftakt zu dieser Geschichte der Sexualität hätte bilden können – ein Text, der bis heute im Zeichen der politischen Kämpfe um Gender und Trans nichts von seiner Sprengkraft verloren hat.

Anhand von Gerichtsprozessen, die zwischen dem 16. und 20. Jahrhundert stattfanden, beleuchtet Foucault den Übergang von einem Rechtssystem, das ein Geschlecht aufgrund einer Entscheidung zuwies, zu einem System, das davon ausging, dass jedes Individuum ein einziges wahres Geschlecht hat, welches von der Medizin bestimmt wird. Foucault arbeitet historisch auf diese Weise die entscheidende theoretische Unterscheidung zwischen anatomischem Geschlecht und Sexualität heraus. Das Vorwort von Arianna Sforzini stellt dieses einzigartige Manuskript in den Werkkontext, während das Nachwort von Éric Fassin seine Aktualität hervorhebt und die von Foucault nachgezeichneten Beziehungen zwischen Sexualität, Geschlecht und Gender analysiert.

Zum Buch
1 / 10