Der Untergeher

Angebot€12,00
Ausverkauft
inkl. MwSt, Versandkostenfrei nur bis 31.07.
Nicht lieferbar
Aktuell nicht verfügbar.

Taschenbuch

Benachrichtigung aktivieren

Wir informieren Sie per E-Mail, sobald dieses Produkt wieder verfügbar ist.

Inhaltsangabe

Der Erzähler in dem zuerst 1983 publizierten Werk wohnt in Madrid und schreibt eine Arbeit über den kanadischen Pianisten Glenn Gould, »den wichtigsten Klaviervirtuosen des Jahrhunderts«, der, auf dem Gipfel seiner Kunst, aufhörte zu spielen. In Madrid erreicht den Erzähler ein Telegramm, das das Begräbnis seines Freundes Wertheimer anzeigt, der sich umgebracht hat. Die drei hatten sich in Salzburg bei einem Musikkurs von Horowitz kennengelernt. Bald stellte sich heraus: Glenn Gould war das größte Genie. Unter dem Eindruck der Übermacht dieses Genies wurde der Erzähler zu einem »Weltanschauungskünstler«, zum Kritiker seiner Zeit und besonders zum Kritiker Österreichs, Wertheimer dagegen stürzte in eine unumkehrbare Existenzdepression. Je mehr der Erzähler an seinen »Versuch über Glenn« dachte, um so deutlicher wurde ihm, daß es ihm eigentlich darum zu tun war, sich Klarheit über Wertheimer, den »Untergeher«, wie Glenn Gould schon früh zu ihm gesagt hatte, zu verschaffen.

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 24.02.1988
  • Autor/Autorin: Thomas Bernhard
  • Einband: Taschenbuch
  • Auflage: 20
  • Verlag: Suhrkamp
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 177/110/15 mm
  • Seitenanzahl: 256
  • ISBN: 9783518379974
Herstellerinformationen
Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de
Tel: +49 30 740 744 0

Weitere Bücher von Thomas Bernhard

Claus Peymann kauft sich eine Hose und geht mit mir essen

€9,00

Thomas Bernhard erkundet, in Form von Dramoletten, die theatralisch-wirkliche Dimension des Theatergeschehens, anhand drei wichtiger Situationen des Regisseurs: dessen Weggang aus Bochum (»(Claus Peymann verläßt Bochum und geht als Burgtheaterdirektor nach Wien«), eines Treffens der beiden in Wien (»Claus Peymann kauft sich eine Hose und geht mit mir essen«) und nach einer Shakespeare Aufführung – also naturgemäß vor einer Bernhard-Aufführung (»Claus Peymann und Hermann Beil auf der Sulzwiese«).

Zum Buch
1 / 10