Teil der Reihe: Die Herr-Lehmann-Reihe (Band 3)

Der kleine Bruder

Roman
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Inhaltsangabe
"Schnodderig, schlau und irrwitzig komisch. Der würdige Abschluss einer großen Trilogie." (Brigitte)

Berlin-Kreuzberg, November 1980: Im Schatten der Mauer gedeiht ein Paralleluniversum voller Künstler, Hausbesetzer, Kneipenbesitzer, Kneipenbesucher, Hunde und Punks. Bier, Standpunkte, Reden, Verräterschweine, alles ist da. Nur eines fehlt: jemand, der alles mal richtig durchdenkt – Frank Lehmann aus Bremen. Nachdem seine WG vom dortigen Gesundheitsamt geschlossen wurde, macht Frank sich auf nach Berlin zu seinem großen Bruder Manni. Doch der ist verschwunden, und niemand weiß, wo er steckt. Damit beginnt eine lange Suche durch das nächtliche Berlin, in der Frank Lehmann mehr über seinen Bruder erfährt, als er wissen will, aber nie das, wonach er fragt ... Sven Regeners dritter großer Herr-Lehmann-Roman, die Geschichte zwischen »Neue Vahr Süd« und »Herr Lehmann«.
Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 17.06.2026
  • Autor/Autorin: Sven Regener
  • Reihe: Die Herr-Lehmann-Reihe, Teil 3
  • Einband: Taschenbuch
  • Auflage: Neuausgabe
  • Verlag: Goldmann
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 188/126/28 mm
  • Seitenanzahl: 320
  • ISBN: 9783442497591
Darum lohnt sich dieses Buch

25 Jahre »Herr Lehmann« - die Kultreihe jetzt in attraktiver Jubiläumsausstattung.

Herstellerinformationen
Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

Band 3 von 3

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Zwischen Depression und Witzelsucht

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Wenn sich einer der profiliertesten deutschsprachigen Autoren unserer Zeit mit dem Thema Humor in der Literatur auseinandersetzt, braucht er gute Gründe. Sven Regener hatte sie: Er war 2016 eingeladen, als Inhaber der Grimm-Professur der Universität Kassel eine Poetik-Vorlesung zu halten, und er schlägt sich, seit er Romane veröffentlicht, damit herum, dass diese als witzig, komisch, humorvoll gelten, obwohl sie eigentlich traurige Geschichten erzählen von Leuten, die es im Leben nicht leicht haben und bei denen das Scheitern stets wahrscheinlicher ist als das Gelingen. 

In Zwischen Depression und Witzelsucht geht deshalb Sven Regener der Sache auf den Grund und kommt zu verblüffenden, ihn selber erstaunenden Ergebnissen, macht sich auf zu einem Parforce-Ritt durch die Kunstgattungen, Stile und Methoden, untersucht das Wesen und das Verhältnis von Kunst, Gefühl und Humor zueinander und wirft dabei mit jeder Antwort zwei neue Fragen auf, ohne dass das von Schaden wäre. 

Zwischen Depression und Witzelsucht ist ein großer Wurf, ein kühner Versuch über ein großes, fast unerforschtes Thema und wird, da kann man sicher sein, für Aufsehen sorgen.

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