Der chinesische Paravent

Wie der Kolonialismus in deutsche Wohnzimmer kam
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Inhaltsangabe

Deutsche Kolonialgeschichte in elf Fundstücken

Koloniales Erbe als Familiengeschichte - Beutestücke in deutschen Wohnzimmrn
Paravent, Teeservice, Speere, Schild und Papagei: Nicola Kuhn stellt Artefakte vor, die viel über die Kolonialzeit erzählen. Von Missionaren, Militärs, Siedlern oder Händlern als Trophäen und Erinnerungsstücke mitgebracht, verbirgt sich hinter jedem Objekt immer auch die Tragödie eines besetzen Landes und seiner Menschen. Die Fundstücke bezeugen die extreme Gewalt wie das vermeintlich friedliche Miteinander, radikale Ausbeutung, doch auch Versuche von Annäherung. Zu Wort kommen auch die heutigen Besitzer, die einen Umgang mit diesem Erbe finden müssen. 
Erzählerisch entwirft Nicola Kuhn so ein Panorama deutscher Kolonialherrschaft. Sie ist der Meinung: Nach einem Jahrhundert des Schweigens ist es Zeit, sich ein Bild zu machen.

  • Welt und Wohnzimmer sind fulminant erzählerisch miteinander verbunden
  • Nicola Kuhn ist Expertin für Raubkunst und renommierte Journalistin
Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 14.03.2024
  • Autor/Autorin: Nicola Kuhn
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 1. Auflage
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
  • Sprache: Deutsch
  • Seitenanzahl: 368
  • ISBN: 9783423284035
Darum lohnt sich dieses Buch
  • Welt und Wohnzimmer sind fulminant erzählerisch miteinander verbunden
  • Nicola Kuhn ist Expertin für Raubkunst und renommierte Journalistin
  • Hochaktuelles, kontrovers diskutiertes Thema
Pressestimmen
»›Der chinesische Paravent‹ ist ein großartiges Buch und eine Art positiver Widerspruch: Ein Werk, das die grausame Verstrickung Deutschlands in den Kolonialismus thematisiert und eher nüchtern geschrieben ist. Aber dennoch Lust macht, in deutsche Geschichte einzutauchen - und in die Geschichte der eigenen Familie. Auch wenn dies eventuell unbequeme Wahrheiten zu Tage fördert.«
about-africa.de, 30. Juni 2024
»Kuhns Buch ist in jedem Fall ein gelungener und lesenswerter Anstoß, sich einmal selbst in den eigenen vier Wänden umzuschauen.«
Alexander Weinlein, Das Parlament, 10. Mai 2024
»Sorgfältig recherchiert, grandios erzählt.«
Gabi Czöppan, Focus, 3. Mai 2024
»Mit ihrem Buch ist Nicola Kuhn ein wichtiger Beitrag zur Aufarbeitung des deutschen Kolonialerbes im Privaten gelungen. Es ist glänzend recherchiert, faszinierend zu lesen und lange überfällig.«
Oliver Pfohlmann, SWR, 26. April 2024
»Sie verdrängt nicht mehr, sondern schaut genau hin. Sehr erhellend!«
Christiane Laudage, Westfälischer Anzeiger, 25. April 2024
»Familiäres Erbe ist zwar eine Privatangelegenheit, aber durch den kolonialen Kontext hat es eine gesellschaftspolitische Dimension“, sagt Kuhn. Sie leistet dafür einen spannenden Beitrag.«
Münchner Merkur, 23. April 2024
»Kuhns Verzahnung persönlicher Geschichten mit den Abgründen der Kolonialgeschichte ist schonungslos und äußerst spannend.«
ART - Das Kunstmagazin, 1. April 2024
»In fast jedem deutschen Museum stehen exotische Stücke. Nicola Kuhn stellte fest: Es lohnt sich, solchen Geschichten wie ihrer auf den Grund zu gehen, selbst wenn das Erbstück letztendlich woanders hingehört.«
WDR 5, Neugier genügt, 27. März 2024
»Autorin Nicola Kuhn hat herausgefunden, dass ein Erbstück in ihren vier Wänden mit der deutschen Besatzungszeit in China zusammenhängt. Sie ist nicht die Einzige, zeigt ihr neues Buch.«
Abendzeitung, 26. März 2024
»Was erzählt das Wohnzimmer über die Welt? Die Autorin ist Expertin für Raubkunst und erzählt in diesem Buch über “Erbeutetes” in deutschen Wohnzimmern.«
SR, 10. März 2024
Herstellerinformationen
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Tumblingerstraße 21
80337 München
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