Demut

Ein Berlin-Roman in den schillernden 20ern, von einem der aufregendsten Autoren der Gegenwart
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Inhaltsangabe

Eben noch kämpfte Alois Pokora im Weltkrieg. Dann erwacht er im Krankenhaus in Berlin – und die Welt ist eine andere: Es ist das Jahr 1918, der Kaiser ist geflohen, die alte Ordnung zerbricht. Bald lässt Alois sich von der soghaften neuen Freiheit erfassen, geistig, revolutionär, erotisch. Er gerät in die Berliner Halbwelt, schult für eine dubiose «Baronin» eine Kampftruppe, trifft Rosa Luxemburg. Nach einer Schießerei mit Kaisertreuen beim Berliner Schloss kann er gerade noch flüchten, heim ins verwunschene Schlesien. Auch hier hat sich alles verändert. Unerwartet muss Alois sich der eigenen Herkunft stellen – und steht endlich seiner Liebe Agnes gegenüber. Aber Alois ist zwischen alle Fronten geraten …

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 15.08.2023
  • Autor/Autorin: Szczepan Twardoch
  • Übersetzung: Olaf Kühl (aus dem Polnischen)
  • Einband: Taschenbuch
  • Auflage: 1. Auflage
  • Verlag: ROWOHLT Taschenbuch
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 190/124/29 mm
  • Seitenanzahl: 464
  • ISBN: 9783499006326
Darum lohnt sich dieses Buch
  • Erster Weltkrieg, Berlin, Beginn der Weimarer Republik und der Zwanziger: eine wilde, schillernde Zeit und ein höchst populäres Setting.
  • Szczepan Twardoch ist einer der aufregendsten Autoren der gegenwärtigen Literatur überhaupt.
  • Leuchtend erotisch und obsessiv – eine bannende Liebesgeschichte. Großer Stoff: ein Held im Sog der Zeitgeschichte.
Pressestimmen
»Großes historisches Panorama.«
Neue Zürcher Zeitung, 18. März 2023
»Twardochs Stil ist expressiv, ja ekstatisch, aber zugleich auch kühl, kontrolliert und präzise ... Das Tolle am Roman ist, dass man diesem Autor alles zutraut.«
Süddeutsche Zeitung, 31. Mai 2022
»Twardoch erzählt mit Wucht und Kraft und Einfühlsamkeit ... Sein Roman ist ein epischer Pageturner von literarischer Klasse. Er könnte nicht aktueller, nicht dramatisch treffender in diese neuerliche Zeitenwende passen, die Europa aktuell erschüttert.«
Der Standard, 26. März 2022
»Derb und böse, historisch und brutal: Twardoch schreibt historische Romane so, dass sie einen in die Gegenwart reißen … Zudem ein Berlin-Roman mit Coolness und fataler Leidenschaft.«
Die Zeit, 17. März 2022
»Ein Höhepunkt seines Schreibens.«
Paul Jandl, Neue Zürcher Zeitung, 25. Februar 2022
»Eine wahre Odyssee der Zeitgenossenschaft ... ein schlüssiges, schillerndes Ganzes.«
Deutschlandfunk Kultur, 22. Februar 2022
»Szczepan Twardoch hat einen poetisch brodelnden, erbarmungslosen Roman über einen Offizier im Ersten Weltkrieg geschrieben. ‹Demut› ist komplexe Literatur aus den Minenfeldern der Geschichte.«
Zeit Online, 19. Februar 2022
»Das große Faszinosum ist der Rhythmus der Sprache, ihr brodelnder Fluss, ihre Neugier, ihre Erbarmungslosigkeit, die von einer Zeile zur nächsten jäh in Zärtlichkeit umschlagen kann. Twardoch ist ein großer Erzähler, und 'Demut', seine vielleicht größte Leistung, eine Offenbarung.«
Florian Illies, Die Zeit, 17. Februar 2022
»Ein episches Leseerlebnis.«
WDR 3 "Kultur am Mittag", 16. Februar 2022
»Eine wundervoll kraftvolle, aber auch zarte und immer wieder verblüffend barocke Sprache.«
Christian Berkel im "Literarischen Quartett"
»Twardoch hat die Gabe, den Leser in eine Art Trance zu versetzen.«
Dziennik Gazeta Prawna
»Man darf demütig feststellen, dass eine Nacht mit ‹Demut› eine schlaflose Nacht sein wird.«
Polityka
Herstellerinformationen
Rowohlt Verlag GmbH
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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Der neue Roman von Szczepan Twardoch, Star der polnischen Literatur und eine der aufregendsten Stimmen der literarischen Gegenwart. Twardoch erzählt die Ursprünge der Gewalt des 20. Jahrhunderts. Handlungsreich und existenziell. Eine kühne, abenteuerliche Flucht durch den hohen Norden.


Einst war Konrad Widuch begeisterter russischer Revolutionär. Doch unter Stalins Herrschaft verliert er alles: den Glauben an die Sowjetunion, seine junge Familie, die Zukunft. Aus dem Gulag kann sich Widuch mit äußerster Härte befreien – und steht vor dem Nichts. In den Weiten der Taiga, einer atemberaubend schönen wie tödlichen Welt. Um hier zu überleben, muss Widuch sich selbst besiegen. Zusammen mit der Russin Ljubow und dem mitgeflohenen Gabaidze wird er von den Ljaudis aufgegriffen, einem archaischen Volk. Hier entdeckt Widuch eine fremde Welt voll ungeahnter Stille und mit unbegreiflichen Göttern. Als ein russisches Flugzeug landet, sind Widuch und die schwangere Ljubow bald wieder auf der Flucht, allein im höchsten Norden …

Szczepan Twardoch schickt seinen Helden auf eine zum Zerreißen spannungsvolle Lebensreise. Russland, der hohe Norden, das 20. Jahrhundert mit all seinen Abgründen prägen seinen Weg. Wie oft kann man sich selbst und andere besiegen, ohne die Menschlichkeit zu verlieren?


«Ein gewaltiger, alle Grenzen sprengender Roman ... letztlich auch ein Roman über das Russland von heute.» Focus

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