Das Prachtboot

Wie Deutsche die Kunstschätze der Südsee raubten
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Taschenbuch
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Inhaltsangabe

Koloniale Raubkunst in deutschen Museen: die Wahrheit über das Prachtboot von der Insel Luf.
Neben Denkmälern und Straßennamen zeugen zauberhafte Museumsobjekte von den einstigen Kolonien. Götz Aly deckt auf, wie brutal Deutsche in der Südsee auf Raubzug gingen. So auch auf der Insel Luf: Dort zerstörten sie Hütten und Boote und rotteten die Bewohner fast vollständig aus. 1902 rissen Hamburger Händler das letzte, von den Überlebenden kunstvoll geschaffene, hochseetüchtige Auslegerboot an sich. Heute ziert das weltweit einmalige Prachtstück das Entree des Berliner Humboldt Forums.
Götz Aly dokumentiert die Gewalt, Zerstörungswut und Gier, mit der sich Geschäftemacher und Ethnologen die kulturellen Schätze aneigneten. Das Publikum soll sie bestaunen, erfährt aber möglichst wenig vom Leid der ausgeraubten Völker. Doch was geschähe eigentlich, stünde der letzte erhaltene Riemenschneideraltar im Museum für Europäische Völkerkunde in Papua-Neuguinea?

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 30.08.2023
  • Autor/Autorin: Götz Aly
  • Einband: Taschenbuch
  • Auflage: 1. Auflage
  • Verlag: FISCHER Taschenbuch
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 190/126/19 mm
  • Seitenanzahl: 256
  • ISBN: 9783596708710
Darum lohnt sich dieses Buch
  • Ergänzt um ein ausführliches Vorwort, in dem sich Götz Aly
  • Mit Kritik auseinandersetzt und Stellung bezieht
  • Rüdiger Schaper, Der Tagesspiegel
Pressestimmen
»Das wichtigste Buch zur Eröffnung des Humboldt-Forums.«
Arno Widmann, Frankfurter Rundschau, 21. Juli 2021
»Wer Aly liest, geht mit anderen Augen ins Museum.«
Rüdiger Schaper, Der Tagesspiegel, 8. Juni 2021
»Die Geschichte, die Götz Aly hinter dem Prunkboot aus der Südsee freilegt, ist die Geschichte der Plünderung und Zerstörung einer Kultur.«
Thomas Ribi, Neue Zürcher Zeitung, 19. Mai 2021
»Es ist ein erschütterndes Buch, in dem man mehr über den brutalen Alltag des Kolonialismus lernt als in jedem Manifest der Postcolonial Studies«
Sebastian Preuss, Weltkunst Online, 14. Mai 2021
»Götz Alys Buch über das Luf-Boot erscheint mitten in der Debatte über den Umgang mit geraubter Kunst aus den Kolonialgebieten. Es bereichert diese Diskussion«
Nils Beintker, Bayerischer Rundfunk, Bayern 2, 10. Mai 2021
»Wie man es vom Autor kennt, verwendet er zugespitzte Formulierungen, nennt die Dinge beim Namen und verzichtet auf akademische Zurückhaltung.«
Otto Langels, Deutschlandfunk – Andruck, 10. Mai 2021
»Zuletzt wurde viel über Kunstraub, aber wenig über die viel größeren Kolonialverbrechen gesprochen. Aly zeigt, dass diese beiden Sphären nicht zu trennen sind.«
Jörg Häntzschel, Süddeutsche Zeitung, 10. Mai 2021
»Das Luf-Boot, zeigt Alys ebenso schmissig geschriebene wie umfassend recherchierte Studie, ist keineswegs auf faire und gerechte Weise vom Deutschen Reich erworben worden«
Andreas Kilb, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 8. Mai 2021
»Wer künftig das sogenannte Luf-Boot sieht, wird die mörderische Grausamkeit der Deutschen gleich mit vor Augen haben.«
Felix Bohr, Ulrike Knöfel und Elke Schmitter, Der Spiegel, 8. Mai 2021
Herstellerinformationen
S. Fischer Verlag GmbH
Hedderichstraße 114
60596 Frankfurt am Main
DE

Email: produktsicherheit@fischerverlage.de

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