Das Leben beginnt heute

Erinnerungen und Begegnungen eines Blinden
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Inhaltsangabe

Jacques Lusseyran berichtet in diesem Buch, warum er, der in seinem achten Jahr das Augenlicht verlor, das Leben liebt und warum er »sieht« - mit inneren Augen, die mehr wahrnehmen als die Augen manches gesunden Menschen.

Ihm, dem Blinden, schien die Welt von Licht erfüllt. Obwohl von Krankheit und Verfolgung bedroht, war er ein Mensch ohne Angst, war er überzeugt, »daß eine Ordnung regiert und daß es, um zu sehen, wie sie sich auf unser ganzes Wesen, auf alle Begebenheiten unserer Existenz erstreckt, genügt, sich ihr nicht zu widersetzen. «
In einer Zeit, in der so viele mit Recht oder Unrecht sich beklagen, - hatte einer, der allen Grund zur Klage gehabt hätte, den Mut, das Leben jeden Tag mit Freude und Hoffnung zu beginnen, und seine Zuversicht teilt sich dem Leser mit.

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 21.05.2019
  • Autor/Autorin: Jacques Lusseyran
  • Übersetzung: Uta Schmalzriedt
  • Einband: Paperback
  • Auflage: 10. Druckaufl. 2019
  • Verlag: Klett-Cotta
  • Sprache: Deutsch
  • Seitenanzahl: 132
  • ISBN: 9783608965001
Herstellerinformationen
J. G. Cotta'sche Buchhandlung Nachfolger GmbH
Rotebühlstraße 77
70178 Stuttgart
DE

Email: produktsicherheit@klett-cotta.de
Tel: +49 711 6672-0

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Das wiedergefundene Licht

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»Einzigartig. Tief berührend, in einer Sprache voller Kraft und Poesie. Das Buch hat mein Leben verändert.« Andreas Pflüger

Jacques Lusseyran erblindet im Alter von acht Jahren. Doch dem Jungen gelingt es, den Schicksalsschlag in eine innere Stärke zu verwandeln, die ihn befähigt, auf unvergleichliche Weise zu »sehen«. So wird der charismatische Jugendliche Kopf einer Widerstandgruppe gegen die Nationalsozialisten und überlebt das KZ Buchenwald. Seine außergewöhnliche Lebensgeschichte erzählt vom unzerstörbaren Glauben an das Leben; inspirierend, poetisch und zutiefst bewegend.

Jacques Lusseyran verliert 1932 als achtjähriges Kind nach einem Unfall sein Augenlicht. Dank seiner Stärke und der Unterstützung durch seine Eltern schafft es der heranwachsende Junge, seine Blindheit zu akzeptieren und anders sehen zu lernen. Anders, das heißt für ihn die Entdeckung all jener Dinge, die ein Sehender wohl kaum wahrnehmen würde. Licht nimmt für ihn körperliche Gestalt an, und die Gegenstände um ihn herum werden Licht, auch die Farben, Töne, Gerüche und Formen. Sein Selbstvertrauen und seine innere Kraft haben eine fast magische Ausstrahlung auf Menschen, die Rat und Hilfe brauchen. Mit siebzehn Jahren gründet Jacques Lusseyran innerhalb der Résistance eine Organisation von Jugendlichen, die gegen die deutsche Besatzungsmacht kämpft. 1943 wird er mit seinen Freunden verhaftet und nach Buchenwald deportiert. Inmitten eigener und fremder Krankheit, Folter und Mord blieb der junge Lusseyran durch das, was er sein »inneres Licht« nennt, Widerstandskämpfer gegen Leid, Verzweiflung und Bosheit. Vielen konnte er, den sie als »den Mann der nicht gestorben ist« bewunderten, mit seinem unerschütterlichen Vertrauen helfen. 

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