Das glückliche Schicksal

Roman | "Ein kristallklares Meisterwerk." Süddeutsche Zeitung
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Inhaltsangabe

«Selbst der Himmel über den Gebäuden schien ihr ein ganz anderer zu sein als in Krakau. Der Geruch war anders – eine Art von Parfüm? Die Abgase schienen andere Abgase zu sein.»

Die junge Psychologin Wanda ist nach Venedig gereist, um den seit Langem dort im Exil lebenden Wissenschaftler Mrugalski zu seiner Forschung zu befragen. Oder geht es mehr noch um sein Leben? Zwischen ihnen, scheint es, steht ein Verdacht. Beide spielen nicht mit offenen Karten, und doch verbindet sie eine womöglich schicksalhafte Beziehung, die über das, was sie heute sind, hinausweist.

Mit seinem neuen Roman kehrt Matthias Nawrat zurück zum großen zeitgeschichtlichen Erzählen. Das glückliche Schicksal folgt zwei Generationen auf ihrem Weg durch die Systeme, führt tief hinein in die jüngere europäische Geschichte und zu den Fragen, vor die das Menschsein uns stellt. Wem kommen wir nah? Wie können wir verantwortlich leben? Wie hängen, wenn Geschichte und Bürokratie über unser Schicksal bestimmen, Glück und Moral zusammen?

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 13.03.2026
  • Autor/Autorin: Matthias Nawrat
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 1. Auflage
  • Verlag: Rowohlt
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 209/130/22 mm
  • Seitenanzahl: 272
  • ISBN: 9783498003654
Darum lohnt sich dieses Buch
  • Venedig 1983. Sie sucht nach der Wahrheit, er das Vergessen.
  • Zwei Menschen, zwei Generationen im Bann der europäischen Geschichte
  • Ein Gesellschaftsroman von großer literarischer Kraft und philosophischer Tiefe
  • Für Leser:innen von Jenny Erpenbecks Kairos, Christoph Heins Das Narrenschiff, Eugen Ruges In Zeiten des abnehmenden Lichts
Pressestimmen
»Dieses Buch steht auf keiner Bestsellerliste, es trendet nicht und knallt nicht und ist dessen unbenommen ein kristallklares Kunstwerk.«
Marie Schmidt, Süddeutsche Zeitung, 13. Juli 2026
»Beeindruckend, mit welcher Leichtigkeit und Klugheit Nawrat von der Last der Geschichte erzählt.«
Martina Läubli, Bücher am Sonntag (Beilage NZZ am Sonntag), 28. Juni 2026
»Ein intellektuelles Duell, das keiner gewinnen kann, das aber den Leser umso mehr in Atem hält.«
Marta Kijowska, FAZ.NET, 27. Juni 2026
»Dass sich das Leben in seinen Grauzonen entscheidet, zeigt Matthias Nawrat in diesem beeindruckenden Roman.«
Badische Zeitung, 23. Juni 2026
»Ein echtes Brückenbauerbuch.«
Frankfurter Rundschau, 13. Mai 2026
»Ein grandioser Roman.«
Nico Bleutge, Deutschlandfunk "Büchermarkt", 8. Mai 2026
»Matthias Nawrat ist einer der spannendsten Gedächtniskünstler der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur.«
Nico Bleutge, Deutschlandfunk "Büchermarkt", 8. Mai 2026
»Ein raffiniertes literarisches Labyrinth ... getragen von anstrengungsloser Klugheit.«
Paul Jandl, 13. April 2026
»In seinem neuen Roman lässt Matthias Nawrat Vergangenheit und Gegenwart aufeinanderprallen. Er erzählt von moralischen Entscheidungen, die uns heute wieder einholen - leise, eindringlich und lange nachhallend.«
Maren Ahring, NDR Kultur "Neue Bücher", 8. April 2026
»Nawrat spannt einen weiten Horizont auf, der das 20. Jahrhundert und nicht nur dieses, überspannt. Es geht um das Ringen zwischen Kollektiv und Individuum, Plan und Freiheit, System und Menschlichkeit. Glücklich der Mensch, der ein Schicksal hat. Der eine Wahl hat.«
Richard Kämmerlings, 5. April 2026
»Ein philosophischer Roman, der seinen Fluchtpunkt in der Mitte des 20. Jahrhunderts hat.«
Ulrich Seidler, 4. April 2026
»Es sind große Fragen, die Nawrat in seiner kleinteiligen Prosa aufreißt. Sie bleiben in der Schwebe. Der historiografische Hintergrund, dessen Dynamiken und Kräfte die Gesellschaft im Griff haben und die weiterwirken, ohne dass man bewusst Kenntnis von ihnen nimmt, rückt einem beim Lesen auf die Haut.«
Ulrich Seidler, 4. April 2026
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