Briefwechsel

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Inhaltsangabe

Der Briefwechsel mit dem Schweizer Schriftsteller, Dramatiker und Essayisten Rudolf Jakob Humm, den Hesse zu den bemerkenswertesten (wenn auch sprödesten) zeitgenössischen Prosaisten deutscher Sprache zählte, gehört zu seinen spannungsreichsten und interessantesten regelmäßigen Korrespondenzen. Der Dialog setzt ein im Januar 1929 mit einem Dankschreiben des damals 34jährigen ehemaligen Studenten der theoretischen Physik für Hesses Besprechung seines ersten Romans Das Linsengericht, der wenige Tage zuvor in der National-Zeitung, Basel, erschienen war, und erstreckt sich über die nächsten 17 Jahre (bis Januar 1946) als ein konzentrierter Meinungsaustausch nicht nur über die eigene literarische Arbeit, sondern vor allem über die Genese des Faschismus und gibt ein anschauliches Bild über die Rolle der Schweiz für die deutschen Emigranten. An diesem Briefpartner lernt der Leser aber auch einen weithin noch immer unbekannten Hesse kennen, einen sowohl für das Aktuelle wie für das Zwischenmenschliche hochsensiblen Autor, den sein jüngerer Kollege zu einigen seiner politisch brisantesten Stellungnahmen herausgefordert hat.

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 08.02.1977
  • Autor/Autorin: Hermann Hesse,Rudolf Jakob Humm
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 1
  • Verlag: Suhrkamp
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 205/132/33 mm
  • Seitenanzahl: 344
  • ISBN: 9783518030905
Herstellerinformationen
Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de
Tel: +49 30 740 744 0

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Selbstbestimmung statt Anpassung, Eigensinn statt Unterordnung – das ist der rote Faden, der sich durch alle Schriften Hermann Hesses zieht. Einmalig und unverwechselbar ist für ihn jedes Menschen Veranlagung. Sie zu entdecken, zu entfalten, auch gegen den Widerstand der Umwelt zu behaupten, ermutigt jedes seiner Werke. Nur wer das, was ihn ausmacht, motiviert und gerne praktiziert, ist geschützt vor Sinnkrisen.

Der vorliegende Band versammelt die zu diesem Thema hilfreichsten Schriften und belegt Hesses Erfahrung: »Ich habe meinen Glauben stets auf den Einzelnen gebaut, denn nur der Einzelne ist erziehbar und verbesserungsfähig, und nach meiner Erfahrung war und ist es stets die kleine Elite von gutwilligen, opferfähigen und tapferen Menschen gewesen, die das Gute in der Welt bewahrt hat.«

Dieser Band ist eine unnummerierte Sonderausgabe der Insel-Bücherei und textidentisch mit IB 2511.

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