Briefe zum Judentum

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Inhaltsangabe

Stefan Zweig, einer der erfolgreichsten Autoren deutscher Sprache entstammte einer wohlhabenden jüdischen Familie, in der allerdings die jüdische Tradition kaum eine Rolle spielte. Seine Korrespondenz aus den Jahren 1900 bis 1940, unter anderem mit Martin Buber, Anton Kippenberg, Romain Rolland, Felix Salten und Chaim Weizmann vermittelt unmittelbare Einblicke in die Gedanken des weltberühmten Schriftstellers zum Judentum und zum Zionismus, die in dieser Form bisher nur aus wenigen Werken herauszulesen war.

Die vorliegende von Stefan Litt zusammengestellte und kommentierte Edition umfasst 120 in der Mehrzahl bislang unveröffentlichte Briefe und unternimmt erstmals den Versuch, Zweigs Stellung zum Judentum genauer zu erschließen.
Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 18.11.2020
  • Autor/Autorin: Stefan Zweig
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 1
  • Verlag: Jüdischer Verlag
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 206/130/28 mm
  • Seitenanzahl: 295
  • ISBN: 9783633543069
Darum lohnt sich dieses Buch

Zahlreiche bislang unveröffentlichte Briefe Stefan Zweigs

Pressestimmen
»... weit mehr als ein biografisches Zeugnis und ein Zeitdokument über eine barbarische Zeit, sondern ein Vermächtnis und ein Manifest.«
Galina Hristeva, Illustrierte Neue Welt, 1. April 2021
»In jedem Fall eine beeindruckende Lektüre, die auch dem Kenner Zweigs einiges Neues zu bieten hat.«
Klemens Renoldner, Die Presse, Wien, 13. März 2021
»[Dem Herausgeber] gebührt ... Dank dafür, dass er Stefan Zweig als scharfsichtigen Beobachter gesellschaftlicher Veränderungen zeigt.«
Mathias Iven, Das Blättchen, 1. März 2021
»[Die] Einblicke in Zweigs Seelenlage machen schon allein den Wert von Stefan Litts Edition aus, die auch allerhand unpublizierte Korrespondenz versammelt.«
Dirk Schümer, DIE WELT, 27. Februar 2021
»... ein genauer Beobachter der menschlichen Seele, und auch beim Blick auf sich selbst machte er sich keine Illusionen.«
Jakob Hessing, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18. Februar 2021
»Auch wenn er am Ende an der Wirklichkeit der Gewalt und des Wahnwitzes zerbrach, seine jüdische Herkunft wurde und blieb ihm eine wesentliche Quelle seines Denkens. Auch das machen seine Einwürfe und Bekenntnisse eindrucksvoll deutlich.«
Wilhelm von Sternburg, Frankfurter Rundschau, 7. Januar 2021
»Diese außergewöhnliche Briefedition gibt Einblicke in die Denkwelt des Schriftstellers.«
Zeitzeichen
»Die Edition Briefe zum Judentum leistet einen wichtigen Beitrag zur Erschließung von Stefan Zweigs Beziehung zum Judentum, sowie seines Kosmopolitismus und Humanismus.«
Marcel Remme, lehrerbibliothek.de
»Eindrucksvolle Zeugnisse eines toleranten europäischen Judentums eines ehemaligen Bestellerautors.«
Infobrief der Else-Lasker-Schüler Gesellschaft
Herstellerinformationen
Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de
Tel: +49 30 740 744 0

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