Böse Väter, kalte Mütter?

Warum sich Kinder schlechte Eltern schaffen
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Inhaltsangabe
Erbarmen mit den Eltern! Immer mehr Menschen denken, nicht sie selbst, sondern ihre Eltern seien verantwortlich für ihr Glück und Unglück. Kritik an schlechten Eltern ist üblich, anklagende Kinder dürfen dabei Kinder bleiben, Verständnis und Mitgefühl erwarten. Aber: Die Opferrolle führt in eine Sackgasse. Mit diesem Buch richtet sich der renommierte Psychoanalytiker Wolfgang Schmidbauer an alle, die sich für Familien interessieren, vor allem aber an Eltern, die unter den Vorwürfen erwachsener Kinder leiden. Anhand von anschaulichen Beispielen zeigt er, was Betroffene tun können, wenn Schuldzuweisungen zirkulieren und Kontaktabbruch droht.
Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 11.02.2026
  • Autor/Autorin: Wolfgang Schmidbauer
  • Format: E-Book
  • Dateiformat: EPUB
  • Kopierschutz: Wasserzeichen
  • Dateigröße: 877 KB
  • Verlag: RECLAM VERLAG
  • Sprache: Deutsch
  • Umfang: 187 Seiten
  • ISBN: 9783159625218
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  • Kompatibilität: Kompatibel mit EPUB-fähigen E-Readern und Apps.
Pressestimmen
»Scharfsinnig und manchmal gnadenlos geht er mit Erwachsenen ins Gericht, die auf der Suche nach der Ursache ihres aktuellen Unglücks die Abkürzung ins Elternhaus nehmen.«
Herstellerinformationen
RECLAM VERLAG

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Animalische und narzisstische Liebe

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Über die »animalische« Ebene unserer Beziehungen Führt das romantische Liebeskonzept Paare in die Sackgasse einer narzisstisch gefärbten Bindung? Wo die symbiotische Zuwendung zueinander das Selbstgefühl jedes Partners auf die angenehmste Weise steigern und damit Ängste beschwichtigen konnte, werden häufig kleine oder größere Kränkungen, ein Nachlassen der Aufmerksamkeit zur Bedrohung von Erotik und letztlich auch der Liebe. In der Paaranalyse geht es, wie Wolfgang Schmidbauer an vielen Beispielen zeigt, darum, Paaren wieder einen Zugang zur »animalischen« Ebene ihrer Beziehung zu zeigen. Die animalischen Gefühle orientieren sich an Lust und Unlust, zärtliche Nähe wird aktiv hergestellt und nicht vorwurfsvoll eingeklagt, wie es in der narzisstischen, an der Sicherung des Selbstgefühls interessierten Liebe meist geschieht. Ein wichtiges Korrektiv in unserer narzisstisch geprägten Zeit.
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