Andrea Schnidt landet ohne große Ambitionen und mit ihrem Mann Paul auf einem Kreuzfahrtschiff und schippert Richtung Nordkap. Alles nur, um ihrem Ex-Schwiegervater Rudi und seiner Liebsten Irene einen Gefallen zu tun. Schließlich handelt es sich um den letzten Wunsch von Irene. Dass auch noch ihr Ex und dessen Neue auf dem Schiff sein werden und Andrea dem All You can verfällt – geschenkt. Rudi verschwindet, und auch Enkelsohn Halvar sorgt für Aufregung.
Produktdetails
Erscheinungsdatum: 01.06.2026
Autor/Autorin: Susanne Fröhlich
Reihe: Ein Andrea Schnidt Roman, Teil 14
Einband: Hardcover
Auflage: 1. Auflage
Verlag: Knaur
Sprache: Deutsch
Größe (L/B/H): 209/134/27 mm
Seitenanzahl: 272
ISBN: 9783426571712
Herstellerinformationen
Verlagsgruppe Droemer Knaur GmbH & Co. KG Landsberger Straße 346 80687 München DE
Andrea Schnidt ist überglücklich! Paul hat ihr zum 50. Geburtstag eine Kreuzfahrt geschenkt und ihr damit einen absoluten Traum erfüllt! Aber unbeschwert kann sie die Vorfreude nicht genießen, dafür gibt einfach zu vieles, was ihr Kopfzerbrechen bereitet. Ihre demente Mutter und deren Pflegerin Malgorzata scheinen merkwürdige Geheimnisse zu haben, ihr Sohn Mark hängt nach knapp bestandenem Abitur nur noch zu Hause rum, und ihre Freundin Sabine hat ein riesiges Problem wegen ihres Alters. Aber das ist bei weitem noch nicht alles: Paul möchte auch seine zickige Tochter Alexa mit aufs Schiff nehmen und verrät zudem nicht, wohin die Reise geht. Andrea hat also alle Hände voll zu tun und muss dabei vor allem eins: die Nerven behalten!
Susanne Fröhlich erzählt intelligent, einfühlsam, lebensnah und enorm lustig davon, wie es ist, wenn Familie, Freunde und der Partner einen auf die Probe stellen – da muss man durch!
„Wie würde ich mein momentanes Leben bewerten? Geschieden, Liebesleben aber gut. Beruf öde, aber okay. Drei von fünf Sternen, würde ich sagen.“ Das ist zu wenig, beschließt Andrea. Das müssen mehr Sterne werden! Und weil Andrea weiß, dass man im Leben selten was geschenkt bekommt, nimmt sie die Sache selbst in die Hand und stellt sich den Herausforderungen. Inklusive dementer Mutter und dauergechilltem Sohn. Ohne eine riesengroße Portion Optimismus und unerschrockenen Einsatz geht da gar nichts!
Ausgemustert: Nach 20 Ehejahren wird Ulrike mir nichts, dir nichts gegen ein jüngeres Modell ausgetauscht und steht mit einem halbwüchsigen Kind und einem Teilzeitjob alleine da. Jetzt hilft nur eins: Kopf hoch, Rücken gerade – und einen Tinder-Account zulegen. Zum Glück ist nämlich die Spezies »wirklich netter Mann« auch für Frauen Ende vierzig noch nicht ausgestorben.
Heimvorteil: Geht’s eigentlich noch? Juttas erwachsene Kinder wollen die 68-Jährige ganz charmant aus dem Eigenheim komplimentieren, das sie gern selbst nutzen würden. Aber so leicht lässt Jutta sich nicht abschieben und geht erst mal auf Reisen. Dabei entdeckt sie die unterschiedlichsten Ideen rund um altersgerechtes Wohnen, neue Freunde – und sich selbst.
Gehts eigentlich noch? Drei erwachsene Kinder wollen ihre verwitwete 68-jährige Mutter ganz charmant aus dem Eigenheim komplementieren – weil sie das Haus lieber selbst nutzen möchten. Ob Mama nicht auch finde, dass so viel Platz für eine allein nur unnötig Arbeit macht? Mama findet, dass sie jetzt erst mal ganz in Ruhe durchs Land reist und sich die unterschiedlichsten Alterswohnsitze anschaut. Da tun sich nämlich ganz neue Welten auf. Unterwegs findet Mama neue Freunde, verliert ein bisschen ihr Herz und hat eine grandiose Idee, was sie mit ihrem »viel zu großen« Haus anfangen will.
Ein ganzer Berg an Fragen türmt sich neuerdings vor Andrea Schnidt auf: Warum ist im heimischen Bett plötzlich so wenig los? Warum zieht die Ex des Liebsten, die perfekte Bea, ausgerechnet in die nächste Nachbarschaft? Muss man Patchworkfamilie lieben? Warum wird der Lieblingsschwiegervater nachts von der Polizei aufgegriffen, und wie fühlt es sich eigentlich an, Oma zu werden? Müssen Babys heutzutage wirklich schon im Kreißsaal die erste Lektion Mandarin bekommen? Oder sind die jungen Mütter einfach alle nur ein bisschen gaga? Und vor allem: Wie zeigt frau bei all dem Wahnsinn dem Leben, was Humor ist?
Mehr Sport im Alltag, weniger Kilos auf der Waage, Freundschaften pflegen, sich selbst, die Welt, vielleicht auch noch einmal die Liebe neu entdecken – in der Theorie haben wir Frauen zig herrliche Pläne für die Happy Hour unseres Lebens. Praktisch wachsen mit den Jahren nicht nur Kinnhaare, sondern auch Trägheit und Fatalismus.
Susanne Fröhlich und Constanze Kleis haben viele Vorschläge, wie man den Zumutungen des Alterns die Stirn bietet. Natürlich alle im Selbstversuch erprobt. Sie probieren es mit dem Langlebigkeits-Hype, scheuen weder Eisbaden oder Tattoo-Studio noch Alten-Disko, lernen für die Rente noch mal das Rechnen und zeigen, wie sowohl das Single-Dasein als auch der ältere Mann einem noch lange Freude bereiten können. Ihr Credo: Wir können immer noch anders, wenn wir wollen.
Über 60 und Andrea Schnidt muss einmal wieder selbst aktiv werden in Sachen Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen. Ihre Idee – »Old Romance«-Liebesgeschichten für die Generation Ü50. Die könnte ein wenig Hoffnung sehr gut brauchen, findet Andrea und einen Verlag findet sie auch. Der verlangt als Draufgabe allerdings einiges an »Spice«, also dass es erotisch zumindest im Roman dauernd rund gehen sollte. Ein Glück, dass Andreas Freundinnen da einiges beizutragen haben. Schade nur, dass ihr Mann Paul da etwas ganz falsch versteht und ein argloser Banksachbearbeiter plötzlich unter Sex-Gott-Verdacht gerät. Und Ex-Schwiegervater Rudi? Der will 120 Jahre alt werden und macht Andrea das Leben zur Rohkost-Hölle.
Monika hat das große Los gezogen: einen solventen Freund, der nicht nur ziemlich verliebt, sondern auch ganz schön großzügig ist. Immerhin überlässt er ihr seine Finca auf Mallorca – und finanziert ihr einen entspannten Lebensunterhalt. Dafür brauchte sie nichts weiter zu tun, als in Deutschland Wohnung und Job zu kündigen, um ganz für ihn da zu sein, wenn er am Wochenende aus Frankfurt einfliegt. Ein perfektes Arrangement. Jedenfalls war das bis vor vier Wochen so. Seitdem hat sie nichts mehr von ihrem Freund gehört. Also fast nichts. Denn da ist ja noch dieser Brief von seinem Anwalt, in dem steht, dass Monika die Finca pronto zu verlassen habe. Wohin sie gehen soll und wovon sie leben wird – davon steht da nichts. Und auch nicht, warum sie so plötzlich von der Prinzessin zur Obdachlosen degradiert wurde. Aber sie wird es herausfinden. Und auch, dass Mallorca noch ganz anders kann, als es im Urlaubsprospekt steht.
Wie reagieren, wenn der Kindsvater ins Büro entschwindet, obwohl er seiner Frau freie Stunden verschaffen wollte? Ihm den Säugling in die Firma bringen! Was sagen, wenn der Chef mal wieder witzelt, dass Frauen eigentlich in die Küche gehören? Ihn daran erinnern, dass dort auch die Messer aufbewahrt werden! Wir Frauen müssen endlich beanspruchen, was uns zusteht. Ohne Risiken und bloß mit einer Nebenwirkung: Muskelkater im Mittelfinger.
In außergewöhnlichen Situationen und Krisen sind wir zurückgeworfen auf uns selbst. Plötzlich liegt das Leben wie unter einem Vergrößerungsglas vor uns und wir stellen uns Fragen, für die sonst oft kaum Zeit bleibt. Susanne Fröhlich und Constanze Kleis öffnen ihr Tagebuch und erzählen, wie sie ihren Alltag auf den Prüfstand stellen, um sich dabei neu in ihn zu verlieben. Denn was bleibt, wenn sich alles ändert? Wenn man nichts machen kann, außer weiter? Dann zeigt sich deutlich: Unser Alltag ist alles andere als der Langweiler, für den wir ihn immer hielten. Er besitzt mehr Glamour als gedacht, bietet Halt, gerade wenn draußen in der Welt alles aus den Fugen gerät. Er ist voller Sensationen und die Summe aller kleinen Dinge, die uns ausmachen – der eigentliche Held unseres Lebens.
Stell dir vor, das Leben würde sich anfühlen, als ob das ganze Universum hinter dir stünde. Ja, auch die nervige Abteilungsleiterin, der gierige Vermieter, selbst das Finanzamt und der in letzter Zeit etwas desinteressierte Ehemann. Verrückt? Nicht, wenn wir im Maschinenraum des Schicksals an ein paar Schrauben drehen, angeleitet durch Susanne Fröhlich und Constanze Kleis.
Dieses Buch ist die Räuberleiter, raus aus der Unsicherheit und Angst, rein in die Lebensfreude und Zuversicht. Klar, kann schon sein, dass alles immer schlimmer wird: die Preise, die Politik, die Arbeit, die Mitmenschen. Umso wichtiger, dass man nach den Lichtblicken Ausschau hält. Gemäß der Devise: »Wenn das Essen im Restaurant mies war, belohn dich mit dem großen Amarena-Becher in der Eisdiele nebenan.«