Bleiben und Blicken

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Inhaltsangabe
»Mir genügen die wenigen, einer genügt mir, auch niemand genügt.« In Botho Strauß’ neuem Buch geht es um die Zeit und ihr Vergehen, um den Zauber der Kunst, um das Originale und das Eigentliche. Vor allem sind es Begegnungen und Nichtbegegnungen, die in ihrer schwebenden Schärfe Eindruck machen: die Frau, die auf den Moment ihrer Zurückweisung wartet, die jungen Linkischen, Ungeschickten. Der Blick berührt, erkennt, stellt fest – und schweift weiter, ohne an der Gegenwart zu verzweifeln. Um sich schließlich aufzuschwingen zu Naturbetrachtungen von seltener Eleganz und Schönheit, als stieße sich der Autor ab von all dem Wissen und geriete in eine unerhörte Leichtigkeit, »bis Minuten niegekannter Unerfahrenheit entstehen«.
Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 06.10.2026
  • Autor/Autorin: Botho Strauß
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 1
  • Verlag: Hanser, Carl
  • Sprache: Deutsch
  • Seitenanzahl: 200
  • ISBN: 9783446288362
Darum lohnt sich dieses Buch
  • Hellsichtige, durchaus auch selbstironische aphoristische Betrachtungen.
  • Die Weltbeobachtung dieses Autors ist ebenso kraftvoll wie verletzlich.
Herstellerinformationen
Carl Hanser Verlag GmbH & Co.KG
Vilshofener Straße 10
81679 München
DE

Email: info@hanser.de

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Das Schattengetuschel

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"Botho Strauß bleibt ein Meister der aphoristischen Gegenwartsbeobachtung." (Welt am Sonntag) - Der Dramatiker und Autor beweist seine unverändert luzide Beobachtungsgabe und berührende Erzählkunst Ein alter Dichter wartet voller Sehnsucht auf die Ankunft seines Sohnes. Er wartet vergeblich, „vor dem Einschlafen noch der schwerste aller Menschenseufzer: ‚Und ich hatte mich so auf dich gefreut!‘“ – „Das Schattengetuschel“ folgt Vereinzelten und Paaren, leuchtet Idyllenrisse aus und thematisiert die Korrumpierbarkeit des Menschen; mal melancholisch, mal humorvoll. Die Weltbeobachtung von Botho Strauß ist ebenso kraftvoll wie verletzlich. „Die großen Lieder haben es längst gesungen. Nichts Unbekanntes, Unvorstellbares steht bevor.“ – „Man muss diese Sätze lesen, wie man die Umrisse einer Skulptur mit den Fingern nachfährt.“ Ijoma Mangold, Die Zeit
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