Blackbird

Roman | Die Buchvorlage zum ARD-Film mit Bjarne Mädel und Timothy Scannell
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Inhaltsangabe

Als der 15-jährige Morten Schumacher, genannt Motte, einen Anruf bekommt, ist in seinem Leben nichts mehr, wie es einmal war. Sein bester Freund Bogi ist plötzlich sehr krank. Aber das ist nur eine der herzzerreißenden Explosionen dieses Jahres, die in Matthias Brandts Roman »Blackbird« Mottes Leben komplett auf den Kopf stellen. Kurz danach fährt Jacqueline Schmiedebach vom Einstein-Gymnasium auf einem Hollandrad an ihm vorbei, und die nächste Erschütterung nimmt ihren Lauf. Zwischen diesen beiden Polen, der Möglichkeit des Todes und der Möglichkeit der Liebe, spitzen sich die Ereignisse immer weiter zu, geraten außer Kontrolle und stellen Motte vor unbekannte, schmerzhafte Herausforderungen. Doch zum richtigen Zeitpunkt sind die richtigen Leute an Mottes Seite und tun genau das Richtige. Und er selbst schaut den Dingen mutig ins Gesicht, mit scharfem Blick und trockenem Witz. Die Figuren dieses Ausnahmeromans wird man nicht mehr vergessen, die Schornsteinfegerin Steffi, Elvis, den lebensklugen Bademeister mit den langen Koteletten, Neandertal-Klaus, und selbst den lustbetonten Sozialkundelehrer Meinhardt. Denn sie und all die anderen zeigen uns durch die Erzählkunst des Schriftstellers Matthias Brandt die Komik und die Tragik des Lebens, ihres Lebens in einer kleinen Stadt in den 70ern, aber auch unseres. Und wir können es sehen, ganz deutlich.

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 22.08.2019
  • Autor/Autorin: Matthias Brandt
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 5. Auflage
  • Verlag: Kiepenheuer & Witsch
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 209/133/26 mm
  • Seitenanzahl: 288
  • ISBN: 9783462053135
Darum lohnt sich dieses Buch
  • Matthias Brandts erster Roman
  • Auftritte in Berlin, Hamburg, Köln und München
Pressestimmen
»Ein wunderbares Buch – so cool wie herzergreifend.«
Eva-Maria Lerch, Publik-Forum, 11. Juni 2021
»Es ist sanftmütig, manchmal brutal traurig, lässt den Leser aber auch immer wieder mal lachen.«
Peter Klebe, Hessische/Niedersächsische Allgemeine, 1. Dezember 2020
»Brandt balanciert gekonnt auf dem Seil hin zur Komik. So schmerzhaft-schön und von innen heraus können Jugenderinnerungen nur beschrieben werden, wenn man sie selbst erlebt hat.«
F. F. dabei, 15. Juli 2020
»Gerade innerhalb der Dialoge beweist Matthias Brandt sein Können und lässt den Leser am Ende in einer ebenso bedrückenden wie auch beseelten Stimmung zurück.«
Florian Grobbel, Rezensöhnchen, 5. Juni 2020
»Was für ein Lesevergnügen!«
TV Star, 22. April 2020
»Große Erzählkunst über kleine Dinge – der Leser wird sich in vielen Dingen wiedererkennen.«
Ulf Engelmayer, radiolounge, 10. März 2020
»Brandt brilliert mit enormem Gespür für adäquate Situationen, Charaktere, Bilder, für ein eigenes Tempo, einen dialogstarken Sound.«
Christine Knödler, Münchner Feuilleton, 29. Februar 2020
»Der Debütroman des deutschen Schauspielers und Kanzlersohns Matthias Brandt [liest sich] wunderbar humorvoll.«
Oberösterreichische Nachrichten, 15. Februar 2020
»eine wunderbare Coming-of-Age-Geschichte«
Heidi Ossenberg, Badische Zeitung, 23. August 2019
»Matthias Brandt hat einen wirklich berührenden, gelungenen Roman geschrieben. Der Mann ist nicht nur Schauspieler, er ist auch ein echter Schriftsteller.«
Katrin Krämer, Radio Bremen, 21. August 2019
»Was Blackbird so besonders macht, so klar, so unabweislich, so bewegend, dass man sich auf einer und derselben Seite kaputtlachen kann, um im nächsten Moment den Tränen nah zu sein, das sind die Sprache, das Gespür für Rhythmus, Szenen, Bilder und Proportion.«
Peter Körte, FAS, 18. August 2019
»eine meisterliche Rekonstruktion jener Epoche vor, in der Popsongs so viel erzählen mussten, weil die Leute so ratlos waren«
Nils Minkmar, Der Spiegel, 17. August 2019
Herstellerinformationen
Verlag Kiepenheuer & Witsch GmbH & Co. KG
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

Email: produktsicherheit@kiwi-verlag.de

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Angesichts der neuen Bedrohung der Demokratie durch Rassismus und Fremdenfeindlichkeit erinnert der Schauspieler Matthias Brandt an den Mut der Widerstandskämpfer und -kämpferinnen gegen das NS-Regime, zu denen auch seine Eltern gehörten. 
Matthias Brandt hielt 2025 eine denkwürdige Rede zur Erinnerung an die Widerstandskämpfer des 20. Juli 1944 in der Gedenkstätte Berlin-Plötzensee – dem Ort, an dem viele der Beteiligten an dem Attentat gegen Adolf Hitler hingerichtet wurden. Als Sohn des Emigranten und späteren Bundeskanzlers Willy Brandt und seiner Frau Rut nahm Matthias Brandt die Rede zum Anlass, aus heutiger Sicht über den Mut und die Motive der Verschwörer des 20. Juli und vieler anderer Widerstandskämpfer:innen, zu denen auch die eigenen Eltern gehört hatten,  nachzudenken und auch sich selbst über notwendige Konsequenzen aus der Geschichte zu befragen. Den Ausschlag, sich mit diesem, auf seiner Rede basierenden Buch politisch zu äußern, gaben für Matthias Brandt die bedrohliche Wiederkehr des Rechtsextremismus und die Wahlerfolge der AfD.

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