Ausradiert?

Wie die Literatur der DDR verschwand
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Inhaltsangabe
Warum so viele ostdeutsche Schriftsteller aus dem kollektiven Gedächtnis verschwunden sind Als die DDR unterging, kam es fast über Nacht zur Demontage der gesamten ostdeutschen Literatur. Millionen Bücher wurden vernichtet, Verlage und Betriebe für wenige D-Mark veräußert, Bibliotheken geschlossen. Die Bewertung des schriftstellerischen Schaffens erfolgte nicht nach ästhetischen Maßstäben, sondern nach ideologischen. Autorinnen und Autoren wurden pauschal als »staatsnah« oder »-fern« eingeteilt und aus dem kollektiven Gedächtnis verbannt. Das hatte traumatische Folgen, nicht nur für die Diffamierten. Carsten Gansel zeigt exemplarisch, warum der Westen im Osten bis heute als dominant und übergriffig empfunden wird. Er wirbt für einen anderen Blick auf die DDR-Literatur und die Ostdeutschen, inklusive einer Rehabilitierung. Von Christa und Gerhard Wolf bis Uwe Johnson, von Werner Bräunig bis Gerti Tetzner, von Brigitte Reimann bis Fritz Rudolf Fries, von Irmtraud Morgner bis Ulrich Plenzdorf, von Volker Braun bis Jenny Erpenbeck.
Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 18.03.2026
  • Autor/Autorin: Carsten Gansel
  • Format: E-Book
  • Dateiformat: EPUB
  • Kopierschutz: Wasserzeichen
  • Dateigröße: 18.9 MB
  • Verlag: RECLAM VERLAG
  • Sprache: Deutsch
  • Umfang: 383 Seiten
  • ISBN: 9783159625706
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Herstellerinformationen
RECLAM VERLAG

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Ich bin so gierig nach Leben - Brigitte Reimann

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Wie aktuell wirkt aus heutiger Sicht dieses unangepasste Leben einer Schriftstellerin, die vielen als Femme fatale galt, vor allem aber eine moderne, selbstbestimmte Frau und vielseitige Autorin war. Während ihre Ehen scheiterten, hielt sie auch in schwierigsten Lebensphasen an ihrer schriftstellerischen Arbeit fest. Sie engagierte sich politisch und blieb sich doch stets treu gemäß dem Grundsatz: »nur nicht schweigen, nur nicht schweigend Falsches mit ansehen, und dadurch es billigen«.

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»Eine aufregende, seltsamerweise übersehene Autorin, deren Bücher in Deutschland nie vergriffen waren und die es dennoch neu zu entdecken gilt.« The Guardian.

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