Alles neigt sich zum Unverständlichen hin

Gedicht
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Inhaltsangabe
EINEN PLAN ZU HABEN U. DANN STELLT DIR EIN BAUER SEIN BEIN U. DU BRICHST DIR DEINES - DAS MACHT JA AUCH KEINEN GLÜCKLICH.

In seinem neuen Langgedicht lässt Kurt Drawert erneut jenen halb fatalistisch-melancholischen, halb sarkastisch-ironischen Ton anklingen, der sein Werk so unverwechselbar macht. Nur ist die Lage, der sich das lyrische Ich ausgesetzt sieht, beinahe noch prekärer geworden. Wie die Bewegung eines Flusses seine Stoffe mit sich führt, sie an Land schwemmt oder im Wasser untergehen lässt, um an anderer Stelle wieder aufzutauchen, so bewegt sich der Text durch die Zeit - tragisch wie komisch, nachdenkend wie erzählend, in freier Rede wie metrisch gebunden.
Ein Requiem, ein großer Gesang.

"Ein imposanter Versuch, aufs Ganze zu gehen, ein poetisches Projekt, das seinesgleichen nicht hat in der deutschsprachigen Gegenwartslyrik." Beate Tröger über "Der Körper meiner Zeit"

  • Sarkastisch-melancholische Verse über prekäre Weltlagen und Seelenzustände
  • Trotzig und witzig, Gedichte als Bastion des Widerstands
Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 15.02.2024
  • Autor/Autorin: Kurt Drawert
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 1
  • Verlag: C.H.Beck
  • Sprache: Deutsch
  • Seitenanzahl: 176
  • ISBN: 9783406813795
Herstellerinformationen
Verlag C.H.Beck GmbH & Co. KG
Wilhelmstraße 9
80801 München
DE

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Tel: +49 89 38189-0

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Dresden

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Fünfzig Jahre nach seinem Umzug als Kind kehrt Kurt Drawert als Stadtschreiber nach Dresden zurück - in die Stadt seiner Mutter, die ihm vertraut und fremd zugleich ist. In seinem autobiografischen Roman spürt er mit scharfem Blick familiären Spannungen, persönlichen Brüchen und den Wunden der Stadt nach. Es geht um das schwierige Verhältnis zum Vater und den Brüdern, um politische Spannungen in Dresden und die Suche nach einer Sprache für persönliche und kollektive Geschichte. Mit Feingefühl, Witz und großer Sprachkraft erzählt Kurt Drawert von Sehnsucht, Konflikten und Erinnerungen.

Fünfzig Jahre sind vergangen, seit er als Kind mit seiner Familie nach Dresden gezogen ist, das er 1985 wieder verlassen hat. Nun kehrt Kurt Drawert nach Dresden zurück, wo die Mutter lebt, eine Stadt, die ihm vertraut und doch ganz unvertraut ist. Er ist auf der Suche nach etwas, von dem er nur weiß, dass es ihm fehlt. Die Schönheit und die Wunden dieser Stadt, die Risse in der Familie und in der eigenen Biografie, das schwierige Verhältnis zum Vater und den Brüdern, die politisch aufgeladene Stimmung in Dresden, die offenen Fragen nach Tätern und Opfern, in der großen wie in der persönlichen Geschichte, und die Suche nach einer Sprache dafür, sind Themen und Motive in diesem dichten, autobiografischen Roman.
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