Alles ist gut

Roman
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Inhaltsangabe
Marius Brandt versucht im Musikbetrieb Fuß zu fassen, doch kein Intendant eines Opernhauses zeigt Interesse an seinen neotonalen Werken, die der Gattung neue gesellschaftliche Relevanz verleihen sollen. Zunehmend frustriert, von Mordphantasien geplagt, gerät Brandt an jahrhundertealte, verschlüsselte Musikaufzeichnungen, die er nach und nach enträtselt. Teile davon baut er in eine Auftragskomposition ein, die er »Alles ist gut« nennt. Bei der Uraufführung kommt es zu rätselhaften Schwächeanfällen im Publikum. Einer der Zuhörer stirbt sogar. Er bleibt nicht der einzige Tote. Doch niemand kommt auf den Gedanken, Brandts Musik könnte dafür verantwortlich sein. Der Komponist selbst begreift zwar, dass etwas Absonderliches in seine Welt gefunden hat, das er für seine Zwecke nutzen möchte, die Konsequenzen aber überblickt er nicht. Er wird zum Spielball dubioser Figuren, deren Absichten im Dunkel liegen. Mit »Alles ist gut« spinnt Helmut Krausser ein Grundmotiv seines Erfolgsromans »Melodien« weiter - zu einem ebenso faszinierenden wie überraschenden Ende.
Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 10.08.2015
  • Autor/Autorin: Helmut Krausser
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 1. Auflage
  • Verlag: Berlin Verlag
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 210/128/24 mm
  • Seitenanzahl: 240
  • ISBN: 9783827012029
Darum lohnt sich dieses Buch
  • Die geniale Fortführung der Ausgangsidee des Bestsellers »Melodien« in der Gegenwart
  • Ein faszinierendes Meisterwerk über den Menschheitstraum von einer allmächtigen Musik
Pressestimmen
»'Alles ist gut' ist ein grandioser literarischer Zerrspiegel, der das Groteske, Karnevelaske, Dämonische, Geniale, Mitreißende und Anmaßende von Kunst und Kunstbetrieb reflektiert. Souverän spielt Helmut Krausser mit der Tradition, souverän selbstironisch auch mit seinem eigenen Werk. Wer meint, zum Verhältnis von Autor und Erzähler sei schon alles gesagt, wird hier eines besseren belehrt.«
Ulrich Baron, Süddeutsche Zeitung, 3. März 2016
»Es ist der aktuelle Roman von Helmut Krausser – ein Künstlerroman, ein Schelmenstück, eine gelungene Satire. […]. Wie in 'Melodien' (1993) geht es wieder um die große Kunst, die Suche nach Unsterblichkeit und die Macht der Melodie. Am Ende ein furioses Finale. Auf einmal taucht Krausser selber auf. Nicht als Retter, nicht als Erklärer, sondern als unsympathischer und narzisstischer Taktstockschwinger.«
Dominik Bloedner, chilli - das freiburger stadtmagazin, 1. Februar 2016
»'Alles ist gut' ist ein Spiel der Literatur mit sich selbst. Es geht um Kunst, die sich in der Kunst selbst reflektiert. Es geht aber auch um Kunst, die stärker ist als gedacht. Am Ende haben die Dämonen das letzte Wort.«
Elisa Britzelmeier, die tageszeitung (taz), 16. Januar 2016
»Einmal mehr beeindruckt in 'Alles ist gut' das ambitionierte Spiel mit kulturphilosophischen Stoffen. Und wie sein Vorgänger hinterlässt der neue Roman den Eindruck von Überfrachtung. Einschließlich des Epilogs, in dem der Autor sich selbst ins Geschehen einführt. Ungewöhnlich ist seine Prosa allemal.«
Sabine Küssner, Fränkische Nachrichten, 12. Januar 2016
»Krausser blendet Slapstick neben Brutalität ein, historische Religionstoleranzgespräche neben Gegenwartsklamauk, führt ins Warschauer Ghetto, zu päpstlichen Nuntien, Rabbinern, SS-Schergen, an die Hamburger Herbertstraße, nach Berlin-Hoppegarten, in Opernhäuser und zu dortigen Dramaturgen, die das Hören verlernt haben.«
Ulrich Steinmetzger, Nürnberger Nachrichten, 2. Januar 2016
»Man muss kein Opernfan sein, um den Roman zu mögen. Der ist gut und unterhaltsam geschrieben. Durch eine ironische Grundhaltung wird das Lamento über den Opernbetrieb abgemildert. Skurriler Künstlerroman.«
Ralf Gotthardt, Stadtblatt Osnabrück, 1. Januar 2016
»Zwischen Krimi und Künstlerroman - ein höchst unterhaltsames Lesevergnügen.«
Jörn Pinnow, literaturkurier Newsletter, 1. Januar 2016
»Der Berliner Autor verknüpft in seinem neuen Roman Krimihandlung und Musikerleben auf spannende und kenntnisreiche Art – unnachahmlich!«
Fabian R. Lovisa, Die Rheinpfalz, 3. Dezember 2015
»Dieses so amüsante wie angenehm rätselhafte Buch ist zudem Eigenwerbung für Helmut Krausser selbst - für seine Musik.«
Martin Preisser, Thurgauer Zeitung, 11. November 2015
»Helmut Krausser schreibt mehr als politisch inkorrekt, er übertreibt, er nimmt sich überaus wichtig, ist größenwahnsinnig und taucht schließlich selbst im Roman auf. Und alles ist gut! Sicherlich keine Empfehlung für jedermann, aber für den geneigten speziellen Leser eine höchst amüsante Lesekost!«
Buchbesprechungen des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, 1. November 2015
»Ein sprachwitzig fabulierter, herrlich verwirrender Riesenspaß.«
Thomas Klingebiel, Neue Westfälische, 31. Oktober 2015
»'Alles ist gut' ist vieles: Künstlerroman, Schelmenroman, satirische Selbstbespiegelung und Abrechnung mit einem Kunstbetrieb, in dem das Schwimmen gegen den Strom existenz-, ja lebensgefährlich sein kann. Vor allem aber ist es zunächst ein herrlich geschriebenes Buch, bei dem man gar nicht mehr aufhören will zu lesen.«
Alexander Dick, Badische Zeitung, 30. Oktober 2015
Herstellerinformationen
Piper Verlag GmbH
Georgenstraße 4
80799 München
DE

Email: info@piper.de

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