Alle Schönheit, aller Zauber. Lucie und Hermann von Pückler

Das schillerndste Paar der Goethezeit
Angebot€26,00
Sofort lieferbar
Versandbereit. Lieferung: Mi, 09.09. – Do, 10.09.

Hardcover
Versandkostenfrei · 14 Tage Widerrufsrecht
Sicher bezahlen – auch auf Rechnung mit Klarna
PayPal Klarna Visa Mastercard Maestro Apple Pay Google Pay
Inhaltsangabe

Ihre Heirat war eine Sensation: Lucie von Hardenberg, schwerreiche Tochter des preußischen Staatskanzlers, Mutter von zwei Töchtern und frisch geschieden, heiratete mit 40 Jahren den deutlich jüngeren Abenteurer Hermann Fürst Pückler. Noch war er nicht der erfolgreiche Schriftsteller und berühmte Gartenkünstler, sondern Standesherr mit altem Schloss und hohen Schulden. Dafür war er charmant und eloquent – man bewunderte seine Geistesblitze ebenso wie sein elegantes Auftreten.

Nach neun glücklichen Jahren plötzlich die Scheidung, ein Skandal, der die Gesellschaft erschütterte. Die exorbitanten Ausgaben für Schloss und Park Muskau hatten das Paar finanziell an den Rand des Ruins getrieben; der Fürst will im reichen England eine vermögende Erbin finden. Seine Briefe an Lucie von dieser Reise, sprühend vor Witz und zärtlicher Liebe, werden unter dem Titel Briefe eines Verstorbenen zum europäischen Bestseller. Sensationell wiederum seine Reise in den Orient, von der er als »Conkubine« die blutjunge Sklavin Machbuba mitbringt – ein bis heute diskutiertes unerhörtes Ereignis.

Viel ist über Fürst Pückler und seine einzigartigen Parkanlagen geschrieben worden; wenig weiß man dagegen über seine Frau Lucie, ohne deren liebevolle Zuwendung sein Leben wohl anders verlaufen wäre. Dagmar von Gersdorff, bekannt durch ihre erfolgreichen Darstellungen von Goethes Mutter, Caroline von Humboldt, Julia Mann und Goethes Schwiegertochter Ottilie von Goethe, erzählt temperamentvoll und dabei bestens dokumentiert von diesem schillerndsten Paar der Goethezeit.

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 18.02.2026
  • Autor/Autorin: Dagmar Gersdorff
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 1. Originalausgabe
  • Verlag: Insel Verlag
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 220/145/25 mm
  • Seitenanzahl: 255
  • ISBN: 9783458645757
Darum lohnt sich dieses Buch
  • Geschieden, um für immer zusammenzubleiben: Das schillerndste Paar der Goethezeit
  • Das neue Buch von Erfolgsautorin Dagmar von Gersdorff
  • Temperamentvoll erzählte Geschichte einer außerordentlichen Ehe und Liebe
  • 250. Geburtstag Lucie von Pückler im Februar 2026
  • Temperamentvoll erzählte Geschichte der Ehe und Liebe des Schöpfers der Weltkulturerbe-Gärten in Branitz und Muskau
Pressestimmen
»Eine charmante Doppelbiografie.«
Morgenpost am Wochenende, 19. Juli 2026
»... höchst unterhaltsam und gleichermaßen fundiert erzählt.«
Hartmut Horstmann, Westfalen-Blatt, 30. Juni 2026
»Die in dieser Form einmalige und äußerst lesenswerte Zusammenstellung, schließt eine wichtige Lücke in der Pückler-Forschung.«
Mathias Iven, Das Blättchen, 27. April 2026
»Gestützt auf eine Korrespondenz, die wie durch ein Wunder die Zeiten überdauert hat, entfaltet die Autorin die filmreife Geschichte eines Paares, das alle Höhen und Tiefen durchlebte: Ein Leben in großem Luxus, gefolgt von drückenden Schulden, eine innige Liebesbeziehung, die ein Leben lang hielt, obwohl sie immer wieder durch extravagante Abenteuer und Eskapaden des Fürsten erschüttert wurde.«
Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 25. April 2026
»Dagmar von Gersdorff erzählt temperamentvoll und bestens dokumentiert von diesem schillernden Paar der Goethezeit.«
Dietmar Bender, Märkischer Sonntag, 18. April 2026
»So klar und deutlich wie in diesem schönen, bestens dokumentierten Buch hat man Lucie von Pückler noch nicht gesehen. Dagmar von Gersdorff hat alles ausgewertet, was sich über das Paar finden ließ, darunter erstmals auch die vielen Handschriften, Zeichnungen und Briefe, die bis 2009 unbekannt waren.«
Klaus Bellin, neues deutschland, 8. April 2026
»[Ein] [p]räzise recherchiertes, detailreich dokumentiertes Kapitel der späten Goethezeit.«
Hörzu, 27. Februar 2026
»... eine eminent lesbare und informative Doppelbiographie ..., die in den Proportionen stimmig komponiert ist ...«
Till Kinzel, IFB - Informationsmittel für Bibliotheken
»Akribisch arbeitet sich die Autorin über 255 Seiten durch die Kulturgeschichte, die Salons, die Dokumente, die literarischen und adeligen Netzwerke und Stammbäume.«
Klaus Trende, Märkischer Bote
»Hermann von Pückler ist heute vor allem für seine Tätigkeit als Land schaftskünstler bekannt ... Dieses Sachbuch der renommierten Autorin Dagmar von Gersdorff widmet sich dem privaten Leben des Grafen und stellt seine Beziehung zu Ehefrau Lucie in den Mittelpunkt: eine ebenso schöpferische wie spannungsreiche Verbindung.«
Garten & Wohnen
»[Dagmar von Gersdorff] spricht eine feine Sprache, geizt nicht mit Zitaten und fugt die Zusammenhänge zu einem reichen Ganzen, das ein glanzvolles Licht auf dieses ungewöhnliches Paar und seine unzähligen Briefe wirft.«
Heike Krause-Leipoldt, Lesart
»Sehr unterhaltsam und informativ.«
National Geographic History
Herstellerinformationen
Insel Verlag Anton Kippenberg GmbH & Co. KG
Torstr. 44
10119 Berlin
DE

Email: info@insel-verlag.de
Tel: +49 30 740 744 0

Weitere Bücher von Dagmar Gersdorff

Die Schwiegertochter. Das Leben der Ottilie von Goethe

€24,00

»Er hatte nie eine Tochter gehabt. Nun war sie da.«

Für ihren Schwiegervater, den Dichter und Staatsminister Johann Wolfgang von Goethe, war sie unentbehrlich: Ottilie von Goethe, eine geb. von Pogwisch aus schleswig-holsteinischem Uradel, war eine der unkonventionellsten, faszinierendsten, auch umstrittensten Frauen ihrer Zeit.

Obwohl ihre adelsstolzen Verwandten die Ehe mit August, dem unehelich geborenen Sohn des Dichters, nicht billigten, kam die Heirat zustande. Ottilie hatte dabei hauptsächlich ein Ziel: Goethes Schwiegertochter zu werden.

Die Ehe mit August erwies sich als problematisch, Ottilie suchte Trost in diversen Liebschaften. Doch ihre Heiterkeit, Intelligenz und Hilfsbereitschaft machten sie ihrem Schwiegervater bald unersetzlich. Nach Augusts frühem Tod sah Ottilie in der Sorge für Goethe und sein Werk ihre Lebensaufgabe. Und er förderte die geistigen Interessen der Mutter seiner drei Enkelkinder Walther, Wolfgang und Alma. Ottilie schrieb auch selbst, dichtete und gründete die Zeitschrift Chaos. Goethes letzte Worte gehörten Ottilie.

Dagmar von Gersdorff zeichnet das Bild einer geistreichen, liebeshungrigen, unkonventionellen Frau. Nach Goethes Tod musste sich Ottilie neu erfinden. Sie führte ein unstetes Leben zwischen Weimar, Wien und Italien. Den geistigen Größen ihrer Zeit durch Freundschaften verbunden, genoss sie, nicht nur als »Goethes Schwiegertochter«, bis zuletzt hohes Ansehen.

Zum Buch
1 / 10