Adikou

Roman | "Ich möchte Adikou allen ans Herz legen." Sharon Dodua Otoo
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Inhaltsangabe

Adikous Herkunft ist verschwommen, die Spuren ihrer Familiengeschichte sind verwischt, sie weiß nicht einmal, wie man ihren Namen richtig ausspricht. Dann, in einem drückend heißen Sommer, hält sie es in Paris nicht mehr aus. Adikou fliegt nach Lomé, Togo, dem Herkunftsort ihres Vaters, den sie nicht kennt. Wonach sie sucht, ist ihr nicht klar, die Fragen stellen die anderen, bei der Passkontrolle, in den Loméer Imbissen, den Unterkünften, dauernd: Wer ist dein Vater, bist du weiß oder Schwarz oder beides, wie fühlt es sich an, als Frau alleine zu reisen, sprichst du Éwé, bist du Journalistin, was suchst du hier? Von Togo aus reist Adikou entlang der westafrikanischen Küste bis in die USA. Sie schafft sich ein Erbe aus Schlangenhäuten, Skylines und stickigen Nächten, erforscht Geschichte und Geschichten, Vergangenheit und Gegenwart - bis sie den Worten des verschwundenen Vaters lauschen kann.

Eine Road-Novel über die Phantome der Vergangenheit, über Scham und über Wut und darüber, was es bedeutet, bei sich zu sein. 

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 17.09.2024
  • Autor/Autorin: Raphaëlle Red
  • Übersetzung: Patricia Klobusiczky (aus dem Französischen)
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 2. Auflage
  • Verlag: Rowohlt
  • Sprache: Deutsch
  • Seitenanzahl: 224
  • ISBN: 9783498003821
Darum lohnt sich dieses Buch

Die deutsch-französische Autorin Raphaëlle Red gehört zu den aufregendsten literarischen Entdeckungen des Jahres.

Pressestimmen
»Die Autorin verbindet präzise Reflexion mit tiefer Emotionalität. Die Dialoge bringen eine vibrierende Lebendigkeit in den Text und schaffen einen Ton, der sanft, scharf, cool oder poetisch klingen kann.«
Carola Ebeling, Zeit Online, 12. April 2025
»Eine komplexe und schillernde Geschichte über eine Frau, die auf der Suche nach ihrer Identität mehrere Kontinente bereist.«
Christoph Ohrem, WDR 1, 1. März 2025
»Ein imposantes Debüt«
Stefan Michalzik, Frankfurter Rundschau, 29. Januar 2025
»Eine poetische Prosa, die gerade in ihrer Uneindeutigkeit eine große Wirkungsmacht ausübt.«
Benedikt Herber, Die Zeit, 30. November 2024
»Der Debütroman einer 27-Jährigen, der so anders ist als all die anderen Bücher, die sich um migrantische Identität, schwarzes Bewusstsein, Zugehörigkeit oder ein vaterloses Aufwachsen drehen.«
Michael Bitala, Süddeutsche Zeitung, 5. November 2024
»Zwischen Selbstbehauptung und Suche, zwischen klarer Direktheit und verschachtelten Reflexionen. In dieser Mischung entsteht etwas ganz Eigenes: die literarische Stimme von Raphaëlle Red.«
Julia Encke, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 6. Oktober 2024
Herstellerinformationen
Rowohlt Verlag GmbH
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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Safe Space

€22,00

Wer hat eigentlich Recht auf Schutz? Wer fühlt sich angegriffen, wenn Menschen wie ich einen Raum für sich beanspruchen? Wie lässt sich Sicherheit so definieren, dass wir nicht gegeneinander ausgespielt werden, sondern Zusammenhalt suchen?

Vom körperlichen Empfinden bis hin zu kollektiven Forderungen geht Raphaëlle Red Konzepten von Safe Spaces auf den Grund. Sie argumentiert gegen eine Vorstellung von Schutz, die auf Ausgrenzung beruht, man denke z.B. an die politischen Reaktionen auf den Anschlag beim Christopher Street Day in Berlin. Stattdessen blickt sie auf die Möglichkeiten, die sich eröffnen, wenn nicht mehr pauschal einige Menschen als Bedrohung und andere als schutzbedürftig kategorisiert werden. 

Dieser Essay legt Mechanismen offen, wie unsere vermeintliche Sicherheit eingefordert wird, und entwickelt dabei ein starkes Widerstandspotential. Red etwirft einen Ansatz, bei dem Solidarität und Selbstbestimmung ins Zentrum rücken. Ein mutiger und persönlicher Appell.

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