Abschiedssommer

Roman | Die Geschichte eines Sommers an der Flensburger Förde, vierzehn Jahre nach dem Krieg. Über Liebe, Schuld und allmähliches Begreifen, erzählt mit lakonischer Poesie.
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Inhaltsangabe

Die Geschichte eines Sommers, vierzehn Jahre nach dem Krieg

Flensburg, 1959. Gustav Hasse, Pianist in einer Swing-und-Rock-′n′-Roll-Schülerband, verbringt die Sommerferien auf einem Campingplatz an der Geltinger Bucht. In Gedanken ist er bei Johanna, der Tochter einer aus Ostpreußen stammenden Miederwarenverkäuferin. Wenn da bloß die Ohrfeige nicht wäre, die er ihr aus Eifersucht gegeben hat. Er fühlt sich schuldig, doch was ist das für ihn – Schuld? Sein Kunstlehrer ist der Maler Gerhard Fritz Hensel, dessen Schwester Hedwig mit dem Auschwitz-Kommandanten Rudolf Höß verheiratet war; das weiß damals nur keiner. Mehr und mehr geht Gustav den ungeheuerlichen großen und kleinen Dingen auf den Grund. Ein Roman über Liebe, Schuld und allmähliches Begreifen, erzählt mit lakonischer Poesie.

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 16.07.2026
  • Autor/Autorin: Jochen Missfeldt
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 1. Auflage
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 195/118/27 mm
  • Seitenanzahl: 240
  • ISBN: 9783423285735
Darum lohnt sich dieses Buch
  • Wer kennt es nicht: Ausflüchte, Scheuklappen und die zweifelhafte Kunst, am geschichtlichen Bewusstsein der eigenen Zeit vorbeizuleben
  • Jochen Missfeldt verbindet auf poetische Weise Herkunft und norddeutsche Landschaft mit deutscher Vergangenheit
  • Ein Streiflicht auf den Flensburger Maler Gerhard Fritz Hensel (1910–1986), den Schwager des Auschwitz-Kommandanten Rudolf Höß (›The Zone of Interest‹) und Kunstlehrer Jochen Missfeldts
Pressestimmen
»Ein Prosaereignis. Das Repertoire der Vergegenwärtigungsvirtuosität, vom Dramolett über die phantastische Himmelspassage bis hin zum historischen Fotorealismus. Die Tonfälle und Tonarten. Die Nuancen zwischen Lakonie und Wehmut. Die konkrete Poesie der Namen. Das deutsche Thema. Und: sehr komisch, auf existentielle Weise.«
Wolfgang Hegewald, Zitat, 25. August 2026
»Es gibt keinen anderen gegenwärtigen Erzähler deutscher Sprache, der einer Landschaft derart subkutan die in ihr verborgenen Erinnerungen ablauschen und – erzählend – nachfühlen kann.«
Stephan Opitz, Flensburger Tageblatt, 22. August 2026
»Ein leiser und großartiger Roman.«
Annemarie Stoltenberg, NDR, 11. August 2026
»Missfeldt gelingt es, die Atmosphäre dieses zarten und doch so vernarbten Sommers kongenial einzufangen.«
mein-bielefelder.de, 11. August 2026
»Die Freiheit, die sich der Schriftsteller dabei genommen hat, das selbsterlebte zu montieren und zu kombinieren, um in Archiven gefundenes und ausgedachtes zu ergänzen, macht die Solsbüll-Tetralogie zum eindrucksvollen Panorama deutscher Kriegs- und Nachkriegsgeschichte.«
Fridtjof Küchemann, FAZ, 7. August 2026
Herstellerinformationen
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Tumblingerstraße 21
80337 München
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