Preis der Leipziger Buchmesse 2026 nominierte Bücher – Literaturpreis Banner
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Preis der Leipziger Buchmesse 2026

Preis der Leipziger Buchmesse 2026

Von CineBuch.de | Aktualisiert am 21. März 2026

Preis der Leipziger Buchmesse 2026: Gewinner und nominierte Bücher im Überblick

Der Preis der Leipziger Buchmesse zählt zu den wichtigsten Literaturauszeichnungen im deutschsprachigen Raum. Jährlich werden herausragende Neuerscheinungen in den Kategorien Belletristik, Sachbuch / Essayistik und Übersetzung ausgezeichnet.

Hier finden Sie die Gewinner und nominierten Bücher des Jahres 2026 im Überblick. Ausgewählte Titel können Sie direkt bei CineBuch entdecken.

🏆 Gewinner des Preises der Leipziger Buchmesse 2026

Diese Titel wurden beim Preis der Leipziger Buchmesse 2026 in den Kategorien Belletristik, Sachbuch / Essayistik und Übersetzung ausgezeichnet.

Goldstrand von Katerina Poladjan – Gewinner Belletristik Preis der Leipziger Buchmesse 2026

Belletristik – Gewinner 2026

Katerina Poladjan: „Goldstrand“

S. Fischer

In der Kategorie Belletristik entschied sich die Jury für Katerina Poladjan und ihren Roman „Goldstrand“ (S. Fischer). Poladjan erzählt darin in heiter-melancholischen Bildern von Herkunft, Bewegung und Erinnerung und verdichtet unterschiedliche Zeiten und Orte zu einem vielschichtigen literarischen Panorama. Das ausgezeichnete Buch überzeugt durch seine atmosphärische Sprache und seine fein gearbeitete Erzählweise.

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Balkan-Odyssee von Marie-Janine Calic – Gewinner Sachbuch Essayistik Preis der Leipziger Buchmesse 2026

Sachbuch / Essayistik – Gewinner 2026

Marie-Janine Calic: „Balkan-Odyssee. 1933–1941. Auf der Flucht vor Hitler durch Südosteuropa“

C.H. Beck

Den Preis in der Kategorie Sachbuch / Essayistik erhielt Marie-Janine Calic für „Balkan-Odyssee. 1933–1941. Auf der Flucht vor Hitler durch Südosteuropa“ (C.H. Beck). Mit diesem Werk rückt sie einen lange wenig beachteten Fluchtweg vor dem Nationalsozialismus in den Fokus und verbindet historische Forschung mit erzählerischer Anschaulichkeit. Das Buch überzeugt durch seine historische Präzision und seine eindringliche Darstellung von Flucht, Hoffnung und Überleben.

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Unten leben von Gustavo Faverón Patriau – Gewinner Übersetzung Preis der Leipziger Buchmesse 2026

Übersetzung – Gewinner 2026

Gustavo Faverón Patriau: „Unten leben“

Aus dem Spanischen von Manfred Gmeiner · Literaturverlag Droschl

In der Kategorie Übersetzung würdigte die Jury Manfred Gmeiner für die Übersetzung von „Unten leben“ (Literaturverlag Droschl) aus dem Spanischen von Gustavo Faverón Patriau. Die deutsche Fassung macht die komplexe Struktur und die dichte Atmosphäre des Romans besonders eindrucksvoll erfahrbar. Das ausgezeichnete Werk verbindet Erinnerung, Geschichte und Gewalt zu einem vielschichtigen literarischen Text von großer Intensität.

Belletristik

Wer möchte nicht im Leben bleiben von Helene Bukowski – nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2026 in der Kategorie Belletristik

Helene Bukowski: „Wer möchte nicht im Leben bleiben“

Claassen

Helene Bukowski nähert sich dem kurzen und intensiven Leben einer jungen Pianistin aus Neubrandenburg. Aus Erinnerungen, Dokumenten und Leerstellen entsteht ein sensibles Porträt zwischen Kunst, Einsamkeit und den Zumutungen der Zeit.

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Im ersten Licht von Norbert Gstrein – nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2026 in der Kategorie Belletristik

Norbert Gstrein: „Im ersten Licht“

Hanser Verlag

Der Roman verfolgt das Leben eines österreichischen Mannes durch das 20. Jahrhundert. Im Mittelpunkt steht ein Mensch, der Kriege aus der Distanz erlebt und doch dauerhaft von Schuld, Verlust und den Nachwirkungen der Gewalt geprägt wird.

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Die Wut ist ein heller Stern von Anja Kampmann – nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2026 in der Kategorie Belletristik

Anja Kampmann: „Die Wut ist ein heller Stern“

Hanser Verlag

Im Hamburger Varietémilieu der 1930er-Jahre erzählt der Roman von Glanz, Unsicherheit und dem schwindenden Versprechen von Freiheit. Im Zentrum steht eine Frau, die im nationalsozialistischen Deutschland um Selbstbestimmung und Würde ringt.

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Goldstrand von Katerina Poladjan – nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2026 in der Kategorie Belletristik

Katerina Poladjan: „Goldstrand“

S. Fischer

Ein Regisseur blickt in Erinnerungen auf Herkunft, Bewegung und Verlust zurück. Zwischen bulgarischer Küste, europäischen Städten und inneren Leerstellen entsteht ein poetischer Roman über Biografie, Erfindung und Abschied.

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Fische im Trüben von Elli Unruh – nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2026 in der Kategorie Belletristik

Elli Unruh: „Fische im Trüben“

TRANSIT

Der Roman erzählt vom Leben einer mennonitischen Gemeinde in Kasachstan, von Mangel, Repression und späterer Ausreise nach Deutschland. Dabei verbindet Elli Unruh historische Erfahrung mit einer kraftvollen, sinnlichen Sprache.

Sachbuch / Essayistik

Balkan-Odyssee von Marie-Janine Calic – nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2026 in der Kategorie Sachbuch / Essayistik

Marie-Janine Calic: „Balkan-Odyssee. 1933-1941. Auf der Flucht vor Hitler durch Südosteuropa“

C.H. Beck

Marie-Janine Calic beleuchtet die wenig beachtete Fluchtbewegung über den Balkan zwischen 1933 und 1941. Anhand zahlreicher Einzelschicksale erzählt sie von Mut, Verrat, Rettung und den politischen Realitäten einer Region im Ausnahmezustand.

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Landschaft ohne Zeugen von Ines Geipel – nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2026 in der Kategorie Sachbuch / Essayistik

Ines Geipel: „Landschaft ohne Zeugen. Buchenwald und der Riss der Erinnerung“

S. Fischer

Ines Geipel untersucht die Tage der Befreiung des Konzentrationslagers Buchenwald und die Erzählungen, die sich später darüber gelegt haben. Historische Recherche und persönliche Reflexion verbinden sich zu einem Buch über Erinnerung, Verantwortung und Deutungskämpfe.

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Paranoia in Hollywood von Jan Jekal – nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2026 in der Kategorie Sachbuch / Essayistik

Jan Jekal: „Paranoia in Hollywood. Wie die USA exilierte Künstler erst retteten und dann verfolgten. 1941–1953“

Matthes & Seitz Berlin

Das Buch erzählt von deutschsprachigen Exilkünstlern an der amerikanischen Westküste, die zunächst Schutz fanden und bald unter Verdacht gerieten. Jan Jekal zeigt, wie aus einem Ort der Hoffnung ein Raum von Überwachung, Misstrauen und politischer Verfolgung wurde.

Die Frau als Mensch 2: Schamaninnen von Ulli Lust – nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2026 in der Kategorie Sachbuch / Essayistik

Ulli Lust: „Die Frau als Mensch 2: Schamaninnen“

Reprodukt

Ulli Lust widmet sich in ihrem Comic-Essay der Eiszeit und fragt neu nach den Rollen von Frauen in Kunst, Ritual und Gemeinschaft. Auf Basis langjähriger Recherche entsteht eine bildstarke, eigenwillige Neudeutung früher Menschheitsgeschichte.

Englische Renaissance von Manfred Pfister – nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2026 in der Kategorie Sachbuch / Essayistik

Manfred Pfister: „Englische Renaissance“

Verlag Galiani Berlin

Dieses umfassende Epochenbuch erschließt mit zahlreichen Originaltexten die kulturelle Vielfalt der englischen Renaissance. Literatur, Musik, Politik und Weltbilder einer Umbruchszeit werden in einem großen Panorama zusammengeführt.

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Übersetzung

Das Lied von Storch und Dromedar von Anjet Daanje – nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2026 in der Kategorie Übersetzung

Anjet Daanje: „Das Lied von Storch und Dromedar“

Aus dem Niederländischen von Ulrich Faure · Friedenauer Presse

In elf miteinander verwobenen Perspektiven entsteht das Nachleben einer rätselhaften Frau des 19. Jahrhunderts. Der Roman verbindet Erinnerung, Erfindung und widersprüchliche Stimmen zu einem vielschichtigen literarischen Porträt.

Eden von Auður Ava Ólafsdóttir – nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2026 in der Kategorie Übersetzung

Auður Ava Ólafsdóttir: „Eden“

Aus dem Isländischen von Tina Flecken · Insel Verlag

Eine Sprachwissenschaftlerin zieht in ein marodes Haus auf dem Land und findet in Natur, Gemeinschaft und Sprache einen neuen Blick auf ihr Leben. Zwischen Stille, Fürsorge und Neubeginn entfaltet sich ein leiser Roman über Freundschaft und Selbstbestimmung.

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Unten leben von Gustavo Faverón Patriau – nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2026 in der Kategorie Übersetzung

Gustavo Faverón Patriau: „Unten leben“

Aus dem Spanischen von Manfred Gmeiner · Literaturverlag Droschl

Dieser Roman führt in Keller, Katakomben und andere verborgene Räume, in denen sich Gewalt, Intrigen und Erinnerung überlagern. Entstanden ist ein dichtes, spannungsreiches Verwirrspiel über Geschichte, Wahrheit und Fiktion.

Die Aussiedlung von András Visky – nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2026 in der Kategorie Übersetzung

András Visky: „Die Aussiedlung“

Aus dem Ungarischen von Timea Tankó · Suhrkamp

Aus kindlicher Perspektive erzählt der Roman von Verfolgung, Zwangsumsiedlung und Überleben im Rumänien der 1950er-Jahre. Trotz aller Härte bewahrt die Geschichte einen hellen Ton und zeigt die innere Widerstandskraft einer Familie.

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Ich gab dir Augen und du blicktest in die Finsternis von Irene Solà – nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2026 in der Kategorie Übersetzung

Irene Solà: „Ich gab dir Augen, und du blicktest in die Finsternis“

Aus dem Katalanischen von Petra Zickmann · S. Fischer

In einer sagenhaften, von Frauen geprägten Welt in den katalanischen Bergen versammeln sich Lebende und Tote zu einem düsteren Fest. Der Roman verbindet Volksglauben, Macht, Geheimnis und weibliche Stärke zu einer atmosphärisch dichten Erzählung.

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Häufige Fragen

Wann wurden die Gewinner des Preises der Leipziger Buchmesse 2026 bekannt gegeben?
Die Gewinner des Preises der Leipziger Buchmesse 2026 wurden am 19. März 2026 bekannt gegeben.

Wie viele Bücher waren 2026 nominiert?
Insgesamt waren 15 Bücher in den Kategorien Belletristik, Sachbuch / Essayistik und Übersetzung nominiert.

Wo kann man ausgewählte nominierte und ausgezeichnete Bücher kaufen?
Ausgewählte Titel des Preises der Leipziger Buchmesse 2026 können Sie direkt bei CineBuch entdecken.

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